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Künstlerin und Grünflächenamt präsentieren neue Mosaik-Kunst zum Platznehmen im Westpark

Nachricht vom 02.11.2021

Der Dortmunder Westpark hat drei neue attraktive Sitzgelegenheiten mit Mosaiken aus Blumen und Pflanzen bekommen. Diplom-Objektdesignerin Janine Despaigne hat sie zusammen mit internationalen Helfer*innen gestaltet.

Künstlerin und Grünflächenamt präsentieren neue Mosaik-Kunst zum Platz nehmen im Westpark

Objektdesignerin Janine Despaigne mit Dirk Lehmhaus, Objektplaner beim Grünflächenamt
Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Stadt Dortmund / Christian Schön

In den letzten Monaten entstanden unter ihrer Anleitung und mit Begleitung des Grünflächenamtes und der Grünbau gGmbH drei neue künstlerisch gestaltete Sitzgelegenheiten im Westpark.

Passend zum Ambiente des Parks wurden florale Motive ausgewählt. Die beiden Sitzobjekte auf der Wiese hinter dem Café Erdmann sind mit Mosaiken aus Blumen und Pflanzen gestaltet.

Die dritte Sitzgelegenheit nimmt die Farben der neu gestalteten Rückseite des Museumsbaus am Westpark, das als Lager genutzt wird, auf und lässt psychedelische Farben herabtropfen.

Internationales Projekt

Es war ein internationales Projekt mit fleißigen Helfer*innen aus Indien, Kolumbien, Chile, England, Kuba und Deutschland. "Besonders ein junger Mann aus Indien, der 'Dale', half viel mit – ohne ihn wäre es auch durch das schlechte Wetter nicht zu schaffen gewesen", sagt Janine Despaigne und freut sich über die Zusammenarbeit. Ihre Helfer*innen für die bunte Gestaltung mit Fliesenbruch hat sie sich direkt vor Ort gesucht, sie im Vorbeigehen fürs Mitmachen begeistern können.

Die Betonrohlinge und die Ausschachtungen dafür hatte zuvor die Grünbau gGmbH übernommen.

Objekte bleiben dauerhaft im Westpark

Die Kunstobjekte zum Sitzen mit ihren Mosaik-Elementen sollen dauerhaft im Westpark verbleiben. Für das Grünflächenamt sind diese besonderen Objekte eine willkommene Ergänzung für das individuelle Gesicht des schönen Westparks. Sie passen gut zu seinem ganz eigenen Charakter und betonen ihn.

Janine Despaigne ist nicht zum ersten Mal für den Westpark im Einsatz. 2010 hat die Objektdesignerin die Mosaikbank im Gaudistil und zum 200. Geburtstag des Westparks die Sitzobjekte am kleinen Spielplatz im Westpark, ebenfalls mit tatkräftiger Unterstützung, angefertigt. Auch im angrenzenden Unionviertel hat sie bereits ihre Mosaik-Spuren hinterlassen.

Sie wohnt selbst dort im Umfeld und nimmt aktiv und engagiert am Leben im Quartier teil. Ihre Umgebung ist ihr sehr wichtig, sagt sie und ist damit ein besonderes Beispiel für die Großstadt der Nachbarn und das Engagement im eigenen Quartier.

Zum Thema

Möglich wurde die Gestaltung der Sitzobjekte durch ein Stipendium des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, das für Künstler*innen zum Ausgleich von Nachteilen im Zusammenhang mit dem Coronavirus im Jahr 2021 aufgelegt worden ist.

Janine Despaigne ist offen für weitere Projekte dieser Art. Infos und Bilder ihres Schaffens, auch von den angesprochenen Dortmunder Projekten aus der Vergangenheit, kann man sich online anschauen.

Dieser Beitrag befasst sich mit Verwaltungsangelegenheiten der Stadt Dortmund. Dieser Hinweis erfolgt vor dem Hintergrund aktueller Rechtsprechung.