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Bild: Anneke Wardenbach

Nachhaltige Forstwirtschaft

Umweltamt fällt Bäume im südlichen Stadtwald

Nachricht vom 04.01.2018

Um die Stabilität und Vitalität der Waldbestände zu verbessern, fällt das Umweltamt im Winterhalbjahr 2018 Bäume im Forstbezirk Süd. Während der Arbeiten sind Teilsperrungen notwendig.

Forstbetriebskarte Dortmund

Forstbetriebskarte

Der neue Betriebsplan für den Dortmunder Stadtwald, der auf einer umfangreichen Inventur aufbaut, sieht die nachhaltige Entnahme von Holz aus dem Stadtwald vor.

Mit den Arbieten beginnt das Umweltamt ab Anfang Januar 2018 in den Waldgebieten An der Panne, Aplerbecker Wald, Berghofer Wald, Bolmke, Fürstenbergholz, Rahmkewald, Rombergholz, Wannebachtal/Buchholz, Vinklöther Mark, Bittermark, Dorney und in Niederhofen.

Durch die Entnahme einzelner Stämme erhalten die verbleibenden Bäume mehr Standraum, Licht und Nährstoffe. Dadurch werden Stabilität und Vitalität der Waldbestände erhöht. Außerdem fällt das Umweltamt alte Bäume - so wird der Lichteinfall am Waldboden erhöht. Licht und Wärme am Waldboden sind die Voraussetzung für das Aufwachsen einer neuen Waldgeneration unter dem Schirm der alten Bäume. Dies ist ein wesentliches Element der naturnahen Forstwirtschaft.

Im Zuge der Arbeiten werden auch absterbende und kranke Bäume entlang von Waldrändern, Wanderwegen, Straßen und anderen Infrastruktureinrichtungen gefällt. Dies ist notwendig, um die Verkehrssicherheit im und am stark besuchten Erholungswald aufrecht zu erhalten. Bei den Arbeiten wird darauf geachtet, die Störung für den Naturhaushalt so gering wie möglich zu halten.

Während der Baumfällungen darf der Wald in diesen Bereichen nicht betreten werden. Dort besteht Lebensgefahr. Die kurzfristige Sperrung ist notwendig, um langfristig die Erholungs-, Schutz- und Nutzfunktion des Dortmunder Stadtwaldes zu erhalten.

Zum Thema

Genauere Informationen, auf welchen Waldflächen die Holzfällarbeiten stattfinden, sind auf der Homepage des Umweltamtes veröffentlicht unter: