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Aplerbeck

Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Anneke Wardenbach

Hochwasserschutz

Stadt erneuert Rückhaltebecken Nathebach in Aplerbeck

Nachricht vom 05.11.2018

Die Stadtentwässerung wird am Hochwasserrückhaltebecken Nathebach in Dortmund-Aplerbeck ein neues Drossel- und Messbauwerk in die bestehende Ablaufleitung einbauen. Damit soll der Drosselabfluss verringert und somit der Hochwasserschutz verbessert werden. Die vorbereitenden Arbeiten beginnen am Montag, 5. November.

Lageplan Nathebach

Lageplan Nathebach
Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Stadt Dortmund

Das Hochwasserrückhaltebecken (HRB) Nathebach in Dortmund-Aplerbeck wird vom Nathebach durchflossen und reguliert über eine Drossel als Sperrbauwerk dessen Abflussmenge im weiteren Gewässerverlauf. Dadurch werden Überschwemmungsrisiken für die unterliegende Bebauung reduziert.

Zur Verbesserung des Hochwasserschutzes ist eine Reduzierung des Drosselabflusses erforderlich, da die Leistungsfähigkeit des Nathebachs bis zur Mündung in die Emscher für extreme Niederschlagsereignisse nicht ausreichend ist.

Daher soll unter Regie der Stadtentwässerung ein neues Drossel- und Messbauwerk in die bestehende Ablaufleitung des Hochwasserrückhaltebeckens eingebaut werden (vgl. angehängte Karte). Dieses wird auf der nördlichen Seite des Dammes südlich der Leopold-Schütte-Straße errichtet. Während der Bauzeit bleibt das Hochwasserrückhaltebecken jederzeit betriebsbereit.

Circa drei Monate Bauzeit

Mit der Rodung zur Baufeldräumung und weiteren vorbereitenden Arbeiten soll in der kommenden Woche ab Montag, 5. November 2018, begonnen werden. Die Tiefbauarbeiten beginnen anschließend im Dezember. Es wird mit einer Bauzeit von circa drei Monaten gerechnet.

Während der Bauausführung kann es für die Fußwegeverbindung Leopold-Schütte-Straße und Am Osterbruch zu Nutzungsbeeinträchtigungen kommen. Die Stadtentwässerung bittet dafür um Verständnis.

Die Maßnahme wurde von der Unteren Wasserbehörde beim Umweltamt genehmigt.

Das Land Nordrhein-Westfalen beteiligt sich zu 60 Prozent an den Baukosten. Diese sind mit 560.000 Euro veranschlagt.