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Haus Rodenberg

Aplerbeck

Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Anneke Wardenbach

Klimaresilienz

Schüler*innen pflanzen Bäume als Zeichen für Klimaschutz-Projekt der Emscher-Kommunen

Nachricht vom 13.02.2020

Die Stadt Dortmund setzt, gemeinsam mit den anderen Emscher-Kommunen, dem Land NRW und der Emschergenossenschaft, das Projekt "Klimaresiliente Region mit internationaler Strahlkraft" um. Ein erstes Signal sind 16 Obstbäume, die 16 Städten übergeben wurden. Dortmunds Baum wächst nun an der Adolf-Schulte-Schule in Aplerbeck.

Zwei Schüler mit Baum

Die Kinder der Schülerfirma "Naturzeit" haben den gespendeten Apfelbaum im Rahmen ihrer Garten-AG gepflanzt.
Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Stadt Dortmund / Holger Naefe

Mit verschiedenen Maßnahmen, wie Flächenentsiegelung, Dach- oder Fassadenbegrünung und Regenwasserversickerung, wollen die Städte den Folgen von Rekordtemperaturen und Starkregenereignissen entgegenwirken und die Quartiere der Region lebenswert halten.

Ein erstes Signal hierzu, das zugleich für den starken Zusammenhalt in der Region steht, sind 16 Obstbäume, die den 16 Emscher-Kommunen für symbolische Aktionen der Marke "Grün statt Grau" übergeben wurden. Nach ihrer Winterruhe im Oberhausener Dachgewächshaus sind die Bäume an die Städte geliefert worden.

Alte Apfelsorte wächst direkt an der Emscher

Für die Stadt Dortmund wurde dieser Baum - eine alte Apfelsorte - an der Adolf-Schulte-Schule in Aplerbeck gepflanzt. Die Förderschule Lernen der Stadt Dortmund liegt direkt neben der Emscher und hat einen Schulgarten mit Feuchtbiotop, Nutzbeeten und Bienenhaus. Über die Baumspende der Emschergenossenschaft hat sich die Schule sehr gefreut. Die Kinder der Schülerfirma "Naturzeit" haben den Baum im Rahmen ihrer Garten-AG gepflanzt – mit Unterstützung der Lehrkräfte natürlich. Die Pflanzung diente auch dazu das Klima und dessen Wandel zum Thema zu machen und eben selbst im Kleinen etwas anzupacken.

Die Stadtentwässerung und das neue Grünflächenamt haben die Aplerbecker Schule als ideale Empfängerin für die Baum-Spende ausgemacht. Wo könnte es auch passender sein, als in einem Stadtteil von Dortmund, in dem sich ein Apfelmarkt als Marktplatz-Fest etablieren konnte.

Schüler mit Baumgrube

Auf dem Gelände der Adolf-Schulte-Schule, direkt an der Emscher, wächst nun ein Apfelbaum.
Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Stadt Dortmund / Holger Naefe

Land unterstützt wasserbezogene Klimawandelanpassung mit Fördergeldern

Das Projekt "Klimaresiliente Region mit internationaler Strahlkraft" war im Rahmen der Ruhrkonferenz der Abräumer im Themenforum "Grüne Infrastruktur". Bereits im Herbst hat es grünes Licht aus dem Landeskabinett erhalten. In dreistelliger Millionenhöhe will das Land NRW die wasserbezogene Klimawandelanpassung in der Region unterstützen. Weil weder das Klima noch das Wasser an Stadtgrenzen Halt machen, haben sich zunächst die Kommunen der Emscher-Region, gefolgt von benachbarten Städten aus dem RVR-Raum, zu dieser gemeinsamen Initiative mit ehrgeizigen Zielen bekannt – ebenso wie andere Wasserverbände, darunter unter anderem der Ruhrverband und der Lippeverband.

Verdunstung soll um zehn Prozent erhöht werden

Im Fokus der "Klimaresilienten Region mit internationaler Strahlkraft" stehen zunächst Maßnahmen, mit denen bis 2040 mindestens 25 Prozent der befestigten Flächen von der Kanalisation abgekoppelt werden und die Verdunstung um zehn Prozentpunkte erhöht wird.

Dieser Beitrag befasst sich mit einem Kooperationsprojekt unter Beteiligung der Stadt Dortmund. Dieser Hinweis erfolgt vor dem Hintergrund aktueller Rechtsprechung.