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Aplerbeck

Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Anneke Wardenbach

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Zukunft

"Integriertes Stadtentwicklungskonzept Aplerbeck 2030+" zeigt Herausforderungen und Potentiale auf

Nachricht vom 12.05.2020

Seit Anfang des Jahres 2019 wurde der Stadtbezirk Aplerbeck von den Planern der Stadtentwicklung unter die Lupe genommen, um für die nächsten 10 bis 15 Jahre Zielvorstellungen für die räumliche Entwicklung des Stadtbezirkes aufzustellen. Im Ergebnis zeigt das "Insekt Aplerbeck 2030+" viele Möglichkeiten auf, den aktuellen Herausforderungen der Stadtentwicklungsplanung im Stadtbezirk ganzheitlich zu begegnen.

Seit Anfang des Jahres 2019 wurde der Stadtbezirk Aplerbeck von den Planern der Stadtentwicklung unter die Lupe genommen, um für die nächsten 10 bis 15 Jahre Zielvorstellungen für die räumliche Entwicklung des Stadtbezirkes aufzustellen. Grundlage dafür ist eine Neukonzeption für die Integrierten Stadtbezirksentwicklungskonzepte ("Insekt"), die mit der Devise "Blick nach vorn" erarbeitet worden ist. Die Vorschläge wurden mit Politik und Öffentlichkeit diskutiert und in der Verwaltung aufeinander abgestimmt. Nun liegen die Ergebnisse in Form des "Insekt Aplerbeck 2030+" vor.

Zentren, Klima und Lärm als Themen

Bei der Betrachtung der Fachplanungen Einzelhandel, Wohnen, Wirtschaft, Mobilität, Freiraum sowie soziale und technische Infrastruktur wurden Handlungsempfehlungen und Projektvorschläge für eine zukünftige Entwicklung des Stadtbezirks formuliert. Erstmals wurden auch die Zentren, das Stadtklima und das Thema Lärm als Themenschwerpunkte in den Blick genommen.

Generationenwechsel als Herausforderung und neues Potential

Eine große Herausforderung für den Stadtbezirk Aplerbeck ist der Generationenwechsel und die darin begründeten, veränderten Anforderungen an die Stadtentwicklung. Insbesondere im Süden des Bezirks Aplerbeck und in Sölde wird sich dieser Wandel in den kommenden zehn bis 15 Jahren stärker bemerkbar machen. Mit dem Fokus auf das Stadtbezirksbezirkszentrum soll an die positiven Entwicklungen der Vergangenheit angeknüpft und vor allem das erweiterte Umfeld sukzessive entwickelt werden. Dabei spielt die Erreichbarkeit durch den Radverkehr und öffentliche Verkehrsmittel eine zentrale Rolle. Auch die Potenziale der Innenentwicklung von Wohn- und Wirtschaftsflächen gilt es qualitativ und nachhaltig zu nutzen. Im Hinblick auf den demografischen Wandel ist die Bereitstellung generationenübergreifender Angebote zu beachten.

"Insekt Aplerbeck 2030+" zeigt Chancen auf

Die Konzeption besteht aus einem Raummodell, einem Stadtbezirksentwicklungsplan sowie aus Stadtteilsteckbriefen, in denen alle Entwicklungsvorstellungen und Handlungsempfehlungen zusammengefasst sind. Im Ergebnis zeigt das "Insekt Aplerbeck 2030+" viele Möglichkeiten auf, den aktuellen Herausforderungen der Stadtentwicklungsplanung im Stadtbezirk ganzheitlich zu begegnen. Aus der integrierten Betrachtung von Querschnittsthemen und Fachplanungen ergeben sich Chancen für eine positive Entwicklung des Stadtbezirks.

Dieser Beitrag befasst sich mit Verwaltungsangelegenheiten der Stadt Dortmund. Dieser Hinweis erfolgt vor dem Hintergrund aktueller Rechtsprechung.