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Eving

Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Karin Hessmann

Modernisierung

Caritas-Sozialkaufhaus am Borsigplatz wird saniert und ausgebaut

Nachricht vom 04.08.2020

Seit einiger Zeit schon war es geplant, nun wird es in die Tat umgesetzt: Der "Kleiderladen" im Bernhard-März-Haus in der alten Kokosweberei an der Osterlandwehr 12 im Borsigplatzquartier wird ertüchtigt und mit Beratungsräumen ausgestattet. Für die Dauer der Bauzeit wurde das Sortiment des Kleiderladens auf das Gelände des Caritas-Haushaltsmarkts in Eving verlagert.

v.l.n.r. Georg Rupa (Vorstandvorsitzender Caritasverband Dortmund e.V.) , Susanne Linnebach (Leiterin Amt für Stadterneuerung), Ludger Wilde (Planungsdezernent)

v.l.n.r. Georg Rupa (Vorstandvorsitzender Caritasverband Dortmund e.V.) , Susanne Linnebach (Leiterin Amt für Stadterneuerung), Ludger Wilde (Planungsdezernent)
Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Dortmund-Agentur / Roland Gorecki

Am Dienstag, 4. August, erfolgte der offizielle erste Spatenstich durch Stadtrat Ludger Wilde, Susanne Linnebach, der Leiterin des Amtes für Stadterneuerung, und Georg Rupa, Vorstandsvorsitzender Caritasverband Dortmund. Bei günstigem Verlauf wird die Bauzeit etwa ein Jahr betragen. Die Maßnahme wird im Rahmen des Projekts "Lebenslagen verbessern – Perspektiven eröffnen am Bernhard-März-Haus" durchgeführt und mit 900.000 Euro von EU, Bund, Land und Kommune gefördert. Die anteiligen EU-Mittel fließen aus dem "Europäischen Fonds für regionale Entwicklung" (EFRE). "Es freut mich sehr, dass das erste 'EFRE-Projekt' im Rahmen der Sozialen Stadt Dortmund Nordstadt nach langer Vorbereitung nun umgesetzt wird", so Stadtrat Ludger Wilde.

Nötig wurde die Sanierung der Immobilie unter anderem aus energetischen Gründen. So werde beispielsweise auf eine gute Dämmung geachtet. "Durch die Ertüchtigung des Gebäudes soll eine Senkung der vormals sehr hohen Betriebskosten erreicht werden. Auch die Verbesserung der Ökobilanz ist durch den Einsatz umweltfreundlicher Baustoffe vorgesehen", erläutert Caritas-Vorstand Georg Rupa. Zudem soll das Sozialkaufhaus von einer ganz neuen räumlichen Aufteilung profitieren. "Es wird einen großen Gruppenraum für Mitarbeitende und neue Räume für die soziale Beratung geben", fügt Georg Rupa an.

Strukturwandel mitgestalten

Der Bedarf für das Angebot eines Sozialkaufhauses ist hoch im Dortmunder Norden. "Unser Anliegen ist es, Stadtteile auch baulich aufzuwerten und damit den Strukturwandel aktiv mitzugestalten. Durch die Baumaßnahme werden der Erhalt des Sozialkaufhauses, in dem sich einkommensschwache Menschen kostengünstig mit Kleidung versorgen können, und die damit verbundenen Arbeitsplätze für die Zukunft gesichert. Zusätzlich verbessern sich durch den Umbau der Räumlichkeiten die Beratungsmöglichkeiten", freut sich Susanne Linnebach vom Amt für Stadterneuerung.

Ganzjahreszelt bietet 100 qm Verkaufsfläche

Für die Dauer der Bauzeit wurde das Sortiment des Kleiderladens auf das Gelände des Caritas-Haushaltsmarkts in Eving verlagert. Mit einem Ganzjahreszelt wurden rund 100 qm Verkaufsfläche geschaffen. Im Sozialkaufhaus arbeiten hauptsächlich Menschen aus geförderten Maßnahmen, die es auf dem sogenannten ersten Arbeitsmarkt schwer hatten. Zum Sortiment gehören gut erhaltene Damen,- Herren- und Kinderbekleidung, Schuhe, Spiele, Bücher und noch vieles mehr. Der Haushaltsmarkt im Dienstleistungszentrum der Caritas in Eving mit Haushaltsgegenständen aller Art bleibt davon unabhängig erhalten.

Das Projekt "Lebenslagen verbessern – Perspektiven eröffnen am Bernhard-März-Haus" wird mit Mitteln der EU, des Bundes, des Landes NRW und der Stadt Dortmund über das Stadterneuerungsprogramm "Soziale Stadt - Dortmund Nordstadt" finanziert.

Zum Thema

Spenden können gerne abgegeben werden an:
Caritas Haushaltsmarkt & Kleiderladen, Minister-Stein-Allee 5, 44339 Dortmund.

Dieser Beitrag befasst sich mit Verwaltungsangelegenheiten der Stadt Dortmund. Dieser Hinweis erfolgt vor dem Hintergrund aktueller Rechtsprechung.