Kirche der Baptisten in Brechten

Eving

Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Karin Hessmann

Haushalt und Finanzen

Wirtschaftsplan 2023 für das Sondervermögen setzt auf Bauen und Investieren

Nachricht vom 23.11.2022

Im Wirtschaftsjahr 2023 setzt der Bereich Sondervermögen der Stadt Dortmund die laufenden Sanierungsvorhaben an vielen Gebäuden fort. Dazu zählt unter anderem die Sanierung des Rathauses, außerdem wird ein Dienstleistungszentrum Migration innerhalb des Stadthauses eingerichtet.

Der Bau der Westfalenhallen 9/10 geht weiter und die Libellen-Grundschule wird aufgestockt. Für Schulgebäude und Infrastrukturobjekte werden weitere Investitionen geplant, wie z.B. der Anne-Frank-Gesamtschule, der Feuerwache 2, der Vierfach-Sporthalle im Unionviertel und dem Bürostandort an der Leuthardstraße.

Darüber hinaus forciert das Sondervermögen die Entwicklung von Wohnbauflächen in verschiedenen Stadtteilen. Geplant ist die Vermarktung der Baugebiete In der Liethe (Grevel) und am Winterkampweg (Eving). Weitere einzelne Flächen in den Baugebieten Steinsweg, Büttnerstraße, Niederste Feldweg, Rombergpark und Emschertalgrundschule sollen ebenfalls vermarktet werden.

Zudem ist geplant, die Bauleitplanung und das Erschließen von weiteren Baugebieten in den Folgejahren zu beschleunigen. Zusätzlich werden baureife Grundstücke an die Dortmunder Stadtentwicklungsgesellschaft GmbH & Co. KG übertragen, um öffentlich gefördertem Wohnraum zu errichten.

Finanzielle Kenndaten: Insgesamt plant das Sondervermögen Umsatzerlöse von rund 36,2 Millionen Euro für das kommende Jahr. Unter Berücksichtigung des Materialaufwands, vornehmlich für die Entwicklung und Erschließung von Baugebieten (12,3 Millionen Euro), der Abschreibungen auf Sachanlagen sowie auf Umlaufvermögen (11,9 Millionen Euro) und den sonstigen betrieblichen Aufwendungen für den laufenden Geschäftsbetrieb (1,2 Millionen Euro), verbleibt dem Sondervermögen nach der Planung für 2023 ein Betriebsergebnis in Höhe von 12,5 Millionen Euro.

Nach Abzug des Finanzergebnisses (-4,4 Millionen Euro) schließt der Erfolgsplan 2023 mit einem positiven Ergebnis von rund 8,1 Millionen Euro ab. Bedingt durch nicht absehbare Unwägbarkeiten können hier innerhalb der Erfolgsrechnungen Verschiebungen stattfinden. Alle geplanten Ergebnisse haben daher einen vorläufigen Charakter.

Die Bilanzsumme wird sich zum 31. Dezember 2023 nach derzeitigem Planungsstand auf einem Betrag von 489 Millionen Euro belaufen, das Anlagevermögen wird aufgrund der Investitionen eine Höhe von rund 405 Millionen Euro erreichen.

Haushalt wird profitieren

Die ausgewiesenen Vorräte im Umlaufvermögen (81 Millionen Euro) beinhalten die im Jahr 2023 zur Veräußerung vorgesehenen Baugrundstücke.

Das Eigenkapital wird nach der Planung 2023 durch den erwarteten Jahresüberschuss am Jahresende bei rund 183 Millionen Euro liegen, unter Einbeziehung des Sonderpostens für Zuschüsse ergibt sich damit für 2023 eine Eigenkapitalquote von 37,5 Prozent.

Die erwarteten positiven Jahresergebnisse im mittelfristigen Planungszeitraum ermöglichen für das Jahresergebnis aus 2023 die Planung einer Ausschüttung an den Haushalt.

Zur Finanzierung der geplanten Ausgaben für die Projekte wird ein Investitionskreditvolumen in Höhe von 75 Millionen Euro für das kommende Jahr benötigt, weitere 25 Millionen Euro können aus dem Vorjahr übertragen werden.

Dieser Beitrag befasst sich mit Verwaltungsangelegenheiten der Stadt Dortmund. Dieser Hinweis erfolgt vor dem Hintergrund aktueller Rechtsprechung.