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Coronavirus

DSW21 fährt weiter nach Ferien-Fahrplan

Nachricht vom 20.03.2020

Die Busse und Stadtbahnen von DSW21 fahren weiter nach Ferien-Fahrplan. Neben den Einsatzfahrzeugen fallen auch die NachtExpresse von 1:00 bis 4:00 Uhr aus. Der Fahrbetrieb soll auch in den Morgen- und Abendstunden gewährleitstet sein.

Die Pressemitteilung vom 19. März 2020 ist hinfällig.

DSW21 wird auch in der Woche ab 23. März auf allen Bus- und Stadtbahnlinien mit dem sogenannten Ferienfahrplan unterwegs sein. Für die Fahrgäste bedeutet das lediglich zwei Einschränkungen: Im Busbereich entfallen, weil die Schulen geschlossen sind, die zusätzlichen Einsatzwagen. Zudem fahren von 1:00 bis 4:00 Uhr keine NachtExpress-Busse (NE).

Situation wird täglich neu bewertet

"Wir halten unser umfangreiches Angebot nicht trotz, sondern gerade wegen der Corona-Pandemie aufrecht", erklärt Guntram Pehlke, Vorstandsvorsitzender von DSW21. "Wir sehen uns als verlässlicher Partner für alle die, die zurzeit – wie wir selbst – mit großem Engagement daran arbeiten, die schwierige Situation bestmöglich zu meistern. Dazu gehört, dass wir die Menschen zur Arbeit und nach Hause bringen. Falls nötig, werden wir das auch durch individuelle Lösungsmodelle gewährleisten."

Gespräche mit Einrichtungen und Unternehmen

In den vergangenen beiden Tagen hat DSW21 noch einmal zahlreiche Gespräche mit vielen wichtigen Einrichtungen und Unternehmen in Dortmund geführt, um deren konkrete Bedürfnisse abzufragen. Dazu ist das Unternehmen als ständiges Mitglied im Krisenstab der Stadt auch mit den Behörden im engen Austausch. "Wir analysieren und bewerten die Situation täglich neu. Dabei lernen wir auch täglich dazu", so Guntram Pehlke weiter. "Auf Basis der aktuellsten Erkenntnisse hat der Vorstand entschieden, am derzeitigen Angebot keine Änderungen vorzunehmen." Für Irritationen, die durch eine am Donnerstag angekündigte Fahrplanänderung entstanden sind, entschuldigt sich DSW21. Zudem bittet Pehlke um Verständnis für den Fall von Verspätungen oder einzelnen Ausfällen. Diese können in personellen Engpässen begründet sein.

Guntram Pehlke: "Für die verschiedenen Szenarien, die in den nächsten Wochen eintreten könnten, haben wir kurzfristig umsetzbare Pläne. Die Dortmunder sind bei uns in guten und sicheren Händen." Bei allem, was DSW21 derzeit entscheidet, stehen zwei Dinge im Vordergrund. Zum einen der Schutz und die Gesundheit der Mitarbeiter*innen und der Fahrgäste. Zum anderen die Aufrechterhaltung des Betriebs mit einem breiten Leistungsangebot.

Kontakt und Fragen

Die KundenCenter an der Petrikirche, am Bahnhof Hörde und in Castrop-Rauxel sowie der HaltePunkt in der Kampstraße sind bis auf Weiteres geschlossen.

Bitte nutzen Sie folgende Kontaktmöglichkeiten:

Dieser Beitrag befasst sich mit Verwaltungsangelegenheiten der Stadt Dortmund. Dieser Hinweis erfolgt vor dem Hintergrund aktueller Rechtsprechung.