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Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Michael Odenwaeller

Informationen zum Coronavirus

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Weitere Informationen zur aktuellen Lage finden Sie unter:
corona.dortmund.de sowie in unserem Live-Ticker

Coronavirus

Aufruf zur aktiven Nachbarschaftshilfe

Nachricht vom 24.03.2020

Die FreiwilligenAgentur, das Integrationsnetzwerk "lokal willkommen" und die zwölf Seniorenbüros möchten Menschen, die zur Risikogruppe gehören, und Senioren unterstützen und rufen zu aktiver Nachbarschaftshilfe auf.

Senior*innen und Menschen mit Vorerkrankungen gehören zur besonders gefährdeten Gruppe, bei der im Falle einer Infektion mit dem Coronavirus mit einem schwerwiegenden Krankheitsverlauf zu rechnen ist. Sie sollten das Infektionsrisiko daher so gering wie möglich halten und soziale Kontakte auf ein absolutes Minimum reduzieren.

Vor allem Alleinlebende sind auf Hilfe angewiesen

Das bedeutet allerdings auch, dass sie jetzt – vor allem Alleinlebende - auf Hilfe angewiesen sind. Die Betroffenen freuen sich, wenn sie Unterstützung zum Beispiel beim Einkaufen, beim Gassi-Gehen mit dem Hund oder für den Gang zur Apotheke.

Die Stadt Dortmund und die Verbände der freien Wohlfahrtspflege rufen alle Dortmunder*innen auf, sich mit der Übernahme kleiner Aufgaben für die älteren Menschen einzusetzen.

Vordruck für Hausflur oder schwarzes Brett

Zur formlosen und schnellen Organisation vor Ort kann ein extra dafür erstellter Vordruck genutzt werden. Dort können sich alle Freiwilligen zum Beispiel in der Hausgemeinschaft oder im Quartier mit ihrem Angebot eintragen. Hängt das Blatt in der Nähe von Briefkästen oder am Schwarzen Brett, so fällt es gleich ins Auge.

Da in diesen Tagen persönliche Kontakte reduziert werden sollen, funktioniert die Kontaktaufnahme sicher per Telefon, Apps oder Notizzettel.

Die FreiwilligenAgentur, die "lokal willkommen"-Büros und die Seniorenbüros beteiligen sich an der Koordination von Hilfen und möchten Vermittler sein zwischen Bürger*innen, die Hilfe benötigen und anderen, die helfen möchten. Dort werden sowohl stadtbezirksinterne wie stadtbezirksübergreifende Anfragen und Angebote gesammelt und koordiniert.

Jede*r kann sich telefonisch, per Email oder postalisch an die FreiwilligenAgentur, die Seniorenbüros in den zwölf Stadtbezirken, die "lokal willkommen"-Büros und an die städtischen Seniorenbegegnungsstätten und das Eugen-Krautscheid-Haus der AWO wenden. Die einzelnen Telefonnummern hat das städtische Servicecenter unter der Nummer 0231 500.

Zum Thema

Infos gibt es auch online unter

Dieser Beitrag befasst sich mit Verwaltungsangelegenheiten der Stadt Dortmund. Dieser Hinweis erfolgt vor dem Hintergrund aktueller Rechtsprechung.