Dortmund überrascht. Dich.
PHOENIX Halle

Hörde

Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Michael Odenwaeller

Finanzielle Unterstützung

Verluste durch Schul-Schließungen: Stadt unterstützt Hallenbäder mit 439.000 Euro

Nachricht vom 16.02.2021

Die Dortmunder Hallenbäder beklagen durch monatelange Schließungen aufgrund des Coronavirus deutliche Einnahmeverluste. Die Stadt Dortmund möchte die Bäder mit 73.000 Euro monatlich bis Juni 2021 unterstützen.

Schuldezernentin Daniela Schneckenbruger zur finanziellen Unterstützung der Hallenbäder Quelle: YouTube

Die coronabedingten Schul-Schließungen haben große Auswirkungen auch auf die Betreiber*innen von Hallenbädern, da ihnen ein wichtiger Teil der Einnahmen weggebrochen ist. Auch der öffentliche Badebetrieb musste eingestellt werden. Vielen Hallenbadbetreiber*innen drohen daher trotz staatlicher Hilfen große finanzielle Einbußen.

Die Verwaltungsspitze hat daher in ihrer Sitzung am Dienstag, 16. Februar, vorgeschlagen, den Hallenbadbetreibenden für das ausgefallene Schulschwimmen 50 Prozent der üblichen Nutzungsvergütung zu bezahlen. "Wir können nicht zulassen, dass die Hallenbäder nach Öffnung der Schulen finanziell nicht mehr in der Lage sind, das Schulschwimmen anzubieten. Wir brauchen die Bäder nach fast einem Jahr ohne Schulschwimmen umso dringender", so Schuldezernentin Daniela Schneckenburger. "Die Stadt Dortmund wird rund 73.000 Euro pro Monat, also rund 439.000 Euro insgesamt, bis Juni 2021 zuschießen." Der Vorschlag geht nun in die politischen Gremien, der Rat entscheidet am Donnerstag, 25. März, darüber.

In Dortmund gibt es neben den städtischen Bädern Süd-, Nord- und Westbad Hallenbäder in Eving, Hombruch, Scharnhorst, Lütgendortmund, Mengede, Brackel, Aplerbeck und Hörde, die von der Sportwelt gGmbH oder von Vereinen getragen werden.

Dieser Beitrag befasst sich mit Verwaltungsangelegenheiten der Stadt Dortmund. Dieser Hinweis erfolgt vor dem Hintergrund aktueller Rechtsprechung.