PHOENIX Halle

Hörde

Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Michael Odenwaeller

Beteiligung

Hochspannungs-Erdkabel im Dortmunder Süden in Betrieb genommen

Nachricht vom 14.01.2022

In Hörde gibt es Grund zur Freude: Strom wird in einem wichtigen Abschnitt im Stadtbezirk nicht mehr über Freileitung transportiert, sondern per Erdkabel. Vorausgegangen war ein Beteiligungsprozess.

Der Netzbetreiber Westnetz im Dortmunder Süden nahm die neue Hochspannungs-Erdkabelverbindung Ende 2021 in Betrieb. Ersetzt wurde eine bisher zwischen dem Punkt Lücklemberg, dem Freileitungsmast an der Kreuzung Zillestraße/B 54 und der Umspannanlage Dortmund-Hörde an der Hermannstraße bestehende 110-kV-Freileitungsverbindung. Der Ersatz macht nun möglich, dass die Freileitung demontiert werden kann - bereits in der ersten Januarwoche ging es damit zwischen der Großholthauser Straße und der Umspannanlage Dortmund-Hörde los.

Wie Westnetz informiert, sollen die Arbeiten bis Ende Juni 2022 abgeschlossen sein. [pdf, 660 kB] Auf einer Strecke von etwa 7,5 Kilometern werden zunächst die Leitungen von den Masten heruntergenommen. Im nächsten Schritt werden die dreißig Stahl-Masten in Einzelteile zerlegt, abtransportiert und ins Recycling gebracht.

Bereits seit 2011 informiert die Stadt Dortmund im Rahmen des von der Ombudsstelle für Bürger*inneninteressen und -initiativen organisierten "Bürger*innendialogs Hochspannungsfreileitungen" zu aktuellen Entwicklungen und Fragestellungen des Themas. Dabei ist die Veranstaltungsreihe das optimale Format, um Bürger*innen und Netzwerkbetreiber zusammenzubringen und gemeinsam an Lösungen zu arbeiten.

Auch wenn zurzeit keine Veranstaltungen stattfinden, stehen die Entwicklungen nicht still. So begrüßt die Verwaltung den aktuellen Fortschritt im Dortmunder Süden - einschließlich der Inbetriebnahme der Hochspannungs-Erdkabel-Verbindung sowie den Beginn der Demontagearbeiten. Ein wichtiger Schritt, der in den Dialogveranstaltungen immer wieder Thema war.

Dieser Beitrag befasst sich mit Verwaltungsangelegenheiten der Stadt Dortmund. Dieser Hinweis erfolgt vor dem Hintergrund aktueller Rechtsprechung.