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Hörde

Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Michael Odenwaeller

Bildung

Nach den Sommerferien starten 5.485 i-Dötzchen mit der Grundschule

Nachricht vom 01.02.2022

Schon jetzt gibt es einen ersten Überblick über die Zahl der Grundschulkinder, die nach den Sommerferien in Dortmund starten werden: Es sind voraussichtlich 5.485 Kinder. Die Stadtspitze benennt zudem Engpässe bei den erwarteten Schulklassen.

Mädchen mit Tornistern

Die Anmeldezahlen zur Einschulungen werden frühzeitig erhoben. Sie werden noch bis zum Schulstart nach den Sommerferien variieren.
Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Timo Lange

88 Grundschulen gibt es in Dortmund. Zum Schuljahr 2022/23 wird jede mindestens eine Eingangsklasse bilden. Wo es räumlich möglich ist, werden an einigen stark nachgefragten Grundschulen zusätzliche Eingangsklassen gebildet. "Das Prinzip lautet 'kurze Beine - kurze Wege', das bedeutet, dass wir uns große Mühe geben, jedem Kind einen Schulplatz in Wohnortnähe anzubieten", erläutert Schuldezernentin Daniela Schneckenburger, "leider gelingt uns das nicht im gesamten Stadtgebiet."

Auch in diesem Jahr werden nicht alle Grundschulen alle angemeldeten Kinder aufnehmen können. Kinder, die an ihrer Wunschschule keinen Platz erhalten können, bekommen ein Alternativangebot. "Um Nachfrage und Angebot langfristig auszugleichen, haben wir bereits die Zügigkeiten an einigen Grundschulen erhöht und planen den Bau neuer Grundschulen", erklärt Daniela Schneckenburger weiter. Wo zusätzliche Angebote geschaffen werden müssen, werde stetig im Rahmen der Schulentwicklungsplanung geprüft.

Besondere Situation für Kinder aus Innenstadt-Nord

Eine besondere Situation hat sich an den Grundschulen im Stadtbezirk Innenstadt-Nord ergeben. Circa 60 Kinder, deren Eltern sie an der Albrecht-Brinkmann-Grundschule und der Oesterholz-Grundschule angemeldet haben, können leider ihre Wunschschule nicht besuchen. "Die Innenstadt-Nord ist der Stadtbezirk der am meisten wachsenden Schülerzahlen. Auch wenn wir bereits die Schulzüge aufgestockt haben, können wir nicht allen Schulanfänger*innen alternativ an einer anderen Grundschule im Stadtbezirk Innenstadt-Nord Schulplätze anbieten", so die Schuldezernentin und macht klar: "Wir werden in allen Fällen mit den Eltern und Schüler*innen sprechen."

Die Stadt Dortmund bietet den betroffenen Familien einen sicheren Schulbus-Transfer zu drei Grundschulen in anderen Stadtbezirken an - unabhängig von der Teilnahme am Offenen Ganztag.

Ausweichschulen

"Die Ausweich-Schulen haben wir so gewählt, dass die Kinder dort ähnliche pädagogische Konzepte wie an ihren Wunschschulen vorfinden werden und die Schulen auch für die Eltern gut mit dem ÖPNV erreichbar sind", sagt Schneckenburger.

Geplante Ausweichschulen für Kinder aus der Innenstadt Nord:

  • Für die Kinder, die ursprünglich die Albrecht-Brinkmann-Grundschule besuchen wollten, werden Schulbusse zur Graf-Konrad-Grundschule in Eving und zur Petri-Grundschule im Klinikviertel fahren.
  • Für die Kinder, die an der Oesterholz-Grundschule nicht aufgenommen werden können, wird eine Buslinie zur Hohwart-Grundschule in Körne eingerichtet werden.

Die Busse werden die Kinder jeweils an der Albrecht-Brinkmann-Grundschule und an der Oesterholz-Grundschule abholen und nachmittags oder früher auch wieder dort hinfahren. Wie die Aufnahmezahlen zeigen, verzichten einige Familien auf den Bustransfer. Sie haben sich für andere Grundschulen in anderen Stadtbezirken entschieden.

Erfahrungsgemäß werden sich die Anmeldezahlen bis zum Beginn des Schuljahres noch verändern. Die genauen Zahlen stehen erst mit der Schulstatistik 2022/23 fest, die Mitte Oktober 2022 veröffentlicht wird.

Dieser Beitrag befasst sich mit Verwaltungsangelegenheiten der Stadt Dortmund. Dieser Hinweis erfolgt vor dem Hintergrund aktueller Rechtsprechung.