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Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Michael Odenwaeller

Energie

Stadt Dortmund fördert die Nutzung von Geothermie

Nachricht vom 12.10.2022

Die Preise für fossile Energie steigen stetig. Eine günstigere Alternative zu Heizöl und Gas sind erneuerbare Energieträger. Um die Nutzung dieser attraktiver zu machen, beschließt der Rat der Stadt Dortmund ein Förderprogramm für Geothermie.

Strom, Gas und Heizöl werden immer teurer. Gerade jetzt kann es deswegen sinnvoll sein, sich mit effizienten Alternativen zur Energieversorgung auseinanderzusetzen, um so Energie zu sparen und Kosten zu senken. In Dortmund gibt es eine Vielzahl von Möglichkeiten zum Einsatz erneuerbarer Energieträger, die bislang jedoch nicht ausreichend genutzt werden. Um das vorhandene Potenzial für eine klimafreundliche Energieversorgung besser auszuschöpfen, hat der Rat der Stadt Dortmund ein Förderprogramm für Geothermie beschlossen.

Zuschüsse für Privatpersonen sowie soziale und gemeinnützige Einrichtungen

Die Stadt stellt 100.000 Euro für Gebäudeeigentümer*innen bereit, die in Zukunft Erdwärme für die Beheizung oder Warmwasserversorgung nutzen wollen. Das Förderprogramm richtet sich an Privatpersonen sowie soziale und gemeinnützige Organisationen. Antragstellende können einen Zuschuss von bis zu 15 Prozent erhalten.

Gefördert werden Maßnahmen, die der Installation von oberflächennaher Geothermie dienen bzw. in Zusammenhang mit dieser notwendig sind. Dazu zählen beispielsweise Dienstleistungen zur Planung einer Geothermieanlage, die Erschließung der Wärmequelle, Material- und Installationskosten sowie die Anschaffung von effizienten Wärmepumpen. Voraussetzung für eine Förderung ist, dass bereits eine Zuwendung nach der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) beantragt wurde und ein positiver Zuwendungsbescheid des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) vorliegt.

Geothermie - eine unerschöpfliche Energiequelle

Geothermie nutzt die in der Erdkruste gespeicherte Wärmeenergie und kann – in Verbindung mit einer Wärmepumpe – zur Beheizung, Warmwasserversorgung, aber auch für Kühlzwecke genutzt werden. Erdwärme ist eine nahezu unerschöpfliche Energiequelle. Sie ist immer verfügbar und kann, unabhängig vom Wetter oder der Jahreszeit, genutzt werden. Gleichzeitig stellt die Technologie eine klimafreundliche Alternative dar, da Treibhausgasemissionen bei ihrer Nutzung vergleichsweise gering ausfallen. In Kombination mit einer Photovoltaikanlage können diese Emissionen – und die Höhe der Stromrechnung – noch weiter gesenkt werden. Die Stadt ruft daher interessierte Gebäudeeigentümer*innen dazu auf, ab dem 12. Oktober 2022 Förderanträge zu stellen.

Dieser Beitrag befasst sich mit Verwaltungsangelegenheiten der Stadt Dortmund. Dieser Hinweis erfolgt vor dem Hintergrund aktueller Rechtsprechung.