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Bezirksverwaltungsstelle Hombruch mit Brunnen "Glückquelle"

Hörde

Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Dagny E. Klemm

Projekte Hörde 2018

Im Rahmen des StadtbezirksMarketing Hörde wurden 2018 insgesamt 19 Projekte durchgeführt. Drei Projekte erfolgten in Eigenregie ohne Fremdmittel, an 16 Projekten weiterer Akteur*innen des Stadtbezirks hat sich das StadtbezirksMarketing finanziell beteiligt.

Als herausragende Beispiele sind zu nennen:

Erster Aktionstag "Hörde PutzMunter"

Eine Bürgerin ergriff die Initiative: Hörde muss sauberer werden. Mit starker Energie und viel Engagement sprach sie die Stadtteilagentur und das Stadtbezirksmarketing an und warb für ihre Idee.

Auch die Bezirksvertretung war schließlich davon überzeugt.

Im Hörder Kern fand am Samstag, den 29. September 2018 von 13.00 Uhr bis 16.00 Uhr der Sauberkeitsaktionstag statt. Ca. 150 Bürgerinnen und Bürger, Einzelpersonen, Parteien und Vereine, beteiligten sich daran. Die EDG half mit Material (Zangen, Handschuhe, Müllbeutel) und die zusammen gestellten Personengruppen durchstreiften festgelegte Bezirke und Straßen und sammelten Müll ein. An vorher angesprochenen Plätzen wurden die gut gefüllten Müllsäcke anschließend von der EDG abgeholt. Zum Abschluss versammelten sich alle auf dem Friedrich-Ebert-Platz und bei gesponserten Bratwürsten, Getränken und Livemusik war man sich einig, dass es im folgenden Jahr eine Wiederholung geben wird.

Homepage "mein-hoerde.de"

Der Hörder Gewerbeverein „Aktivkreis Hörde e.V.“ hat sich Anfang 2018 personell völlig neu aufgestellt und im Laufe des Jahres einiges an neuen Aktivitäten kreiert. Einen wichtigen Baustein stellt die neue Homepage dar. Auf mein-hoerde.de sollen sich möglichst alle Gewerbetreibenden und Einzelhändler vereinen und somit der Kundschaft ein Angebot mit einer Gesamtübersicht machen. Die Internetseite wurde erworben und wird aktuell entsprechend umgebaut. Zukünftig möchte man auch das Gewerbe am Phoenixsee, auf Phoenix-West und noch weiter entfernt dort abbilden.

Nette Toilette

Und weiter geht die Erfolgsstory des Projektes "Nette Toilette". In Ermangelung einer öffentlichen Toilettenanlage stellen in Hörde sieben Gastronomen, die Bezirksverwaltungsstelle, die Stadtteilagentur und das ev. Gemeindehaus zu ihren Öffnungszeiten ihre Toilette für jede Person zur Verfügung. Im Gegenzug wird der erhöhte Reinigungsbedarf mit 600,- Euro pro Halbjahr (plus Steuern) bezuschusst. Es gibt inzwischen weitere Anfragen von Gastronomen, die sich beteiligen möchten.

Projekte Hörde 2017

Der Stadtbezirk Hörde hat 2017 insgesamt 15 Projekte durchgeführt, für 8 von ihnen konnten Drittmittel eingeworben werden. Als herausragende Beispiele sind zu nennen:

Hörder Brückenfest 2017

Der Verein Hörde International organisierte mit Unterstützung der Bezirksvertretung das dritte Brückenfest in Hörde, diesmal an einem Samstag. Wieder gelang es, die Hörder Mitte mit dem Platz an der Schlanken Mathilde, dem Friedrich-Ebert-Platz und den Einkaufsstraßen in der Fußgängerzone mit dem neuen Seequartier zu verbinden, weil sich zahlreiche Vereine und Institutionen zusammenschlossen, von Kindergärten, über Schulen und Sportvereinen bis hin zum Hansatheater Hörde.

Viele tausend Menschen nahmen die Gelegenheit wahr, mit dem Fahrrad oder zu Fuß die vielen Brücken zwischen PHOENIX West, dem Ortskern und dem PHOENIX See als Spielorte und auf dem Platz an der Schlanken Mathilde (auf der Bühne) die bunte Vielfalt der Kulturen zu erleben.

Gruppierungen unterschiedlichster Herkunft, die Hörder Schulen und auch Unterhaltungsprofis musizierten, tanzten und trugen vor. So zeigte beispielsweise der AC Hörde als Ringerverein auf dem Friedrich-Ebert-Platz sein Können, bot ein buntes Unterhaltungsprogramm auf der eigenen Bühne und sorgte zugleich für das leibliche Wohl der Gäste. Es wurde viel gelacht, gegessen und getrunken.

Auf der Bühne am See präsentierten sich durchgehend die Grundschulen und weiterführenden Schulen mit Aufführungen und Musik.

Bis in den späten Abend hinein ging das Programm und die Besucherinnen und Besucher waren begeistert und sich mit den Organisatoren darin einig, dass das Brückenfest regelmäßig alle zwei bis drei Jahre wiederholt werden soll.

Der "Aktivkreis Hörde" als Zusammenschluss des Hörder Gewerbes rundete das Fest mit der verlängerten Öffnungszeit am Samstag ab.

Erster Hörder Bücherschrank

Die Idee dazu wurde in der Bezirksvertretung geboren, im StadtbezirksMarketing weiter entwickelt und mit Hilfe des Vereins Hörde International umgesetzt. Auf dem Friedrich-Ebert-Platz steht nun der erste Hörder Bücherschrank (In Holzen gibt es bereits einen Schrank, der von der dortigen Interessensgemeinschaft aufgestellt worden ist.) Aus den vielen angebotenen Modellen wurde ein größerer Schrank mit Cor-Ten-Stahl Optik ausgewählt. Dieses Material setzt bereits nach kurzer Zeit eine dünne Rostschicht an und weist damit auf die Stahlvergangenheit Hördes hin. Zudem befinden sich andere, ähnlich aussehende Metallornamente auch noch an anderen Stellen im Stadtbild und von daher ist ein gewisser Wiedererkennungswert gegeben.

Die ehrenamtlich betriebene Bücherei Wellinghofen unterstützte mit großzügigen Bücherspenden die Erstbestückung des Schrankes, der von allen Bürgerinnen und Bürgern kostenlos genutzt werden kann und sofort gut angenommen wurde.

Für jeden Wochentag wurde eine Patin oder ein Pate gefunden. Diese Personen kümmern sich in ihrer Freizeit um den Schrank, indem sie ihn kontrollieren, Beschädigungen anzeigen und ggf. für den Büchernachschub sorgen.

Schon nach wenigen Monaten lässt sich feststellen, dass dies sicherlich nicht der einzige Bücherschrank im Hörder Kern bleiben wird.

Nette Toilette

Es ist immer noch ein Erfolgsmodell in Hörde: die "Nette Toilette". In Ermangelung einer öffentlichen Toilettenanlage wird dieses Konzept bereits seit Jahren erfolgreich in Hörde umgesetzt, finanziert durch die Stadt Dortmund. An insgesamt 9 Standorten stellen die Anbieter (6 Gastronomiebetriebe, die evangelische Kirche, die Bezirksverwaltungsstelle und die Hörder Stadtteilagentur) ihre Toiletten während der Öffnungszeiten kostenlos für alle Bürgerinnen und Bürger zur Verfügung. Im Gegenzug gibt es eine finanzielle Unterstützung für den erhöhten Reinigungsaufwand.

Die Kommentare dazu aus der Bevölkerung sind durchweg positiv. Statt nur einer öffentlichen Toilette an einem Standort gibt es ein Angebot quer durch die Hörder Fußgängerzone und darüber hinaus.

Inzwischen interessieren sich weitere Gastronomen für diese Modell und fragen an, ob es erweitert werden kann und ob sie ebenfalls daran teilnehmen können.

Damit wird deutlich, dass dieses Modell positiv zur Imagepflege beiträgt.