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Bezirksverwaltungsstelle Hombruch mit Brunnen "Glückquelle"

Hörde

Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Dagny E. Klemm

Einladung zur Eröffnungsfeier

Der Stadtbezirk Hörde hat 2017 insgesamt 15 Projekte durchgeführt, für 8 von ihnen konnten Drittmittel eingeworben werden. Als herausragende Beispiele sind zu nennen:

Hörder Brückenfest 2017

Der Verein Hörde International organisierte mit Unterstützung der Bezirksvertretung das dritte Brückenfest in Hörde, diesmal an einem Samstag. Wieder gelang es, die Hörder Mitte mit dem Platz an der Schlanken Mathilde, dem Friedrich-Ebert-Platz und den Einkaufsstraßen in der Fußgängerzone mit dem neuen Seequartier zu verbinden, weil sich zahlreiche Vereine und Institutionen zusammenschlossen, von Kindergärten, über Schulen und Sportvereinen bis hin zum Hansatheater Hörde.

Viele tausend Menschen nahmen die Gelegenheit wahr, mit dem Fahrrad oder zu Fuß die vielen Brücken zwischen PHOENIX West, dem Ortskern und dem PHOENIX See als Spielorte und auf dem Platz an der Schlanken Mathilde (auf der Bühne) die bunte Vielfalt der Kulturen zu erleben.

Gruppierungen unterschiedlichster Herkunft, die Hörder Schulen und auch Unterhaltungsprofis musizierten, tanzten und trugen vor. So zeigte beispielsweise der AC Hörde als Ringerverein auf dem Friedrich-Ebert-Platz sein Können, bot ein buntes Unterhaltungsprogramm auf der eigenen Bühne und sorgte zugleich für das leibliche Wohl der Gäste. Es wurde viel gelacht, gegessen und getrunken.

Auf der Bühne am See präsentierten sich durchgehend die Grundschulen und weiterführenden Schulen mit Aufführungen und Musik.

Bis in den späten Abend hinein ging das Programm und die Besucherinnen und Besucher waren begeistert und sich mit den Organisatoren darin einig, dass das Brückenfest regelmäßig alle zwei bis drei Jahre wiederholt werden soll.

Der "Aktivkreis Hörde" als Zusammenschluss des Hörder Gewerbes rundete das Fest mit der verlängerten Öffnungszeit am Samstag ab.

Erster Hörder Bücherschrank

Die Idee dazu wurde in der Bezirksvertretung geboren, im StadtbezirksMarketing weiter entwickelt und mit Hilfe des Vereins Hörde International umgesetzt. Auf dem Friedrich-Ebert-Platz steht nun der erste Hörder Bücherschrank (In Holzen gibt es bereits einen Schrank, der von der dortigen Interessensgemeinschaft aufgestellt worden ist.) Aus den vielen angebotenen Modellen wurde ein größerer Schrank mit Cor-Ten-Stahl Optik ausgewählt. Dieses Material setzt bereits nach kurzer Zeit eine dünne Rostschicht an und weist damit auf die Stahlvergangenheit Hördes hin. Zudem befinden sich andere, ähnlich aussehende Metallornamente auch noch an anderen Stellen im Stadtbild und von daher ist ein gewisser Wiedererkennungswert gegeben.

Die ehrenamtlich betriebene Bücherei Wellinghofen unterstützte mit großzügigen Bücherspenden die Erstbestückung des Schrankes, der von allen Bürgerinnen und Bürgern kostenlos genutzt werden kann und sofort gut angenommen wurde.

Für jeden Wochentag wurde eine Patin oder ein Pate gefunden. Diese Personen kümmern sich in ihrer Freizeit um den Schrank, indem sie ihn kontrollieren, Beschädigungen anzeigen und ggf. für den Büchernachschub sorgen.

Schon nach wenigen Monaten lässt sich feststellen, dass dies sicherlich nicht der einzige Bücherschrank im Hörder Kern bleiben wird.

Nette Toilette

Es ist immer noch ein Erfolgsmodell in Hörde: die „Nette Toilette“. In Ermangelung einer öffentlichen Toilettenanlage wird dieses Konzept bereits seit Jahren erfolgreich in Hörde umgesetzt, finanziert durch die Stadt Dortmund. An insgesamt 9 Standorten stellen die Anbieter (6 Gastronomiebetriebe, die evangelische Kirche, die Bezirksverwaltungsstelle und die Hörder Stadtteilagentur) ihre Toiletten während der Öffnungszeiten kostenlos für alle Bürgerinnen und Bürger zur Verfügung. Im Gegenzug gibt es eine finanzielle Unterstützung für den erhöhten Reinigungsaufwand.

Die Kommentare dazu aus der Bevölkerung sind durchweg positiv. Statt nur einer öffentlichen Toilette an einem Standort gibt es ein Angebot quer durch die Hörder Fußgängerzone und darüber hinaus.

Inzwischen interessieren sich weitere Gastronomen für diese Modell und fragen an, ob es erweitert werden kann und ob sie ebenfalls daran teilnehmen können.

Damit wird deutlich, dass dieses Modell positiv zur Imagepflege beiträgt.