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Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Doris Tews

Kulturbetriebe

Freier Eintritt in die Dauerausstellungen: Dortmunder Museen werden Orte der Begegnung

Nachricht vom 03.01.2019

Die Kulturbetriebe der Stadt Dortmund gehen ihren bereits beschrittenen Weg zur Öffnung und Belebung der Museen konsequent weiter. Ab dem 1. Januar 2019 ist der Eintritt in die Dauerausstellungen aller städtischen Museen frei. Das hat der Rat der Stadt in seiner Sitzung am 15. November beschlossen.

Außenansicht Museum für Kunst und Kulturgeschichte

Auch der Eintritt in die Dauerausstellung des Museums für Kunst und Kulturgeschichte ist ab sofort kostenlos. Sonderausstellungen jedoch sind weiterhin kostenpflichtig.
Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Dortmund-Agentur / Stefanie Kleemann

Kostenlos ins Museum - und das so oft man möchte - das ist in Dortmund ab sofort möglich.

Für den Besuch der Dauerausstellungen in den städtischen Museen müssen Besucher nichts mehr zahlen. Dazu gehören das Museum Ostwall im Dortmunder U, das Museum für Kunst und Kulturgeschichte, das Brauerei-Museum, das Hoesch-Museum sowie das Kindermuseum Adlerturm und das Westfälische Schulmuseum. Nach der Wiedereröffnung des Naturkundemuseums wird auch dort der Besuch der Dauerausstellung kostenfrei sein.

Bereits seit Januar 2017 galt ein verändertes Ticketing-System für die städtischen Museen: Um neue Besuchergruppen zu erschließen und die Besucher häufiger in die Häuser zu locken, erhoben die Museen einen einmaligen Eintritt von fünf Euro für die Dauerausstellungen. Außerdem wurde bereits das Eintrittsentgelt für das Kindermuseum Adlerturm und das Westfälische Schulmuseum abgeschafft.

Nach anderthalb Jahren haben die Kulturbetriebe die Erfahrungen ausgewertet. Demnach hat das neue Modell zwar zu leicht höheren Besucherzahlen geführt, allerdings nicht in dem erhofften Ausmaß. Das Ziel ist weiterhin, Schwellenängste zu den "Tempeln der Kultur" abzubauen und den Dortmunder Bürgern ihre Schatzkammern zu öffnen.

Sonderausstellungen kosten weiterhin Eintritt

Die Kulturbetriebe Dortmund werden die entgehenden Einnahmen durch strukturelle Veränderungen kompensieren und attraktive Sonderausstellungen anbieten, die weiterhin Eintritt kosten. Ein Beispiel dafür ist die derzeit laufende Ausstellung "Rausch der Schönheit. Die Kunst des Jugendstils" im Museum für Kunst und Kulturgeschickte.

Die Verwaltungsspitze hatte die veränderte Nutzungs- und Entgeltordnung in ihrer Sitzung am 4. September 2018 beschlossen und zur Beratung in die politischen Gremien gegeben. Der Rat der Stadt beschloss in seiner Sitzung am 15. November darüber.