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Führungen durch ehemalige Industrieanlagen wie hier die Kokerei Hansa in Dortmund-Huckarde gibt es während der ExtraSchicht bis in die Nacht.

Huckarde

Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): RTG/Ulf Philipowski

Naturnahe Infrastruktur

Bürgerbefragung in Huckarde und Mengede: Das Amt für Stadterneuerung bittet um Unterstützung

Nachricht vom 26.09.2019

In Huckarde und Mengede plant die Stadt Dortmund eine naturnahe Infrastruktur wie z.B. Insektenwiesen. Dazu führt das Amt für Stadterneuerung eine Bürger*innenbefragung durch. Studierende sind zurzeit in den Stadtteilen unterwegs, um Meinung und Ideen oder auch Anregungen und Tipps mithilfe von Fragebögen bei den Bewohner*innen einzuholen.

Deusenberg

Mit einem Anschreiben möchte das Amt für Stadterneuerung nun 4.000 Bürger*innen in den Stadtbezirken dazu ermuntern, an der Umfrage teilzunehmen.
Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Stadt Dortmund

Auf der Fläche der Stadtbezirken Huckarde und Mengede plant das Amt für Stadterneuerung der Stadt Dortmund in den nächsten Jahren farbenfrohe Wiesen für Insekten, Hochbeete für gemeinsames Gärtnern, Gewächshäuser mit Gemüse und Fischzucht und den Vertrieb der Produkte direkt vor Ort. Im Fachdeutsch heißt das "produktive Grüne Infrastruktur für die post-industrielle Stadterneuerung", kurz ProGIreg.

Das Forschungsprojekt läuft über fünf Jahre und wird von der EU finanziert. Eine Begleitung durch die Menschen in den Stadtbezirken Huckarde und Mengede ist dabei von zentraler Bedeutung. Die Projektmacher wollen nun von den Bürger*innen vor Ort erfahren, was sie von den Ideen halten, welchen Nutzen sie darin sehen und natürlich, ob sie auch Lust und Zeit haben, ein Teil davon zu sein.

4.000 Anschreiben

Seit Anfang September sind bis zum Jahresende Studierenden in den Stadtteilen unterwegs, um Meinung und Ideen oder auch Anregungen und Tipps mithilfe von Fragebögen bei den Menschen einzuholen. Dieses Interview beinhaltet Fragen zum Kontakt mit der Natur, zur Gesundheit, zum Wohlbefinden und zum sozialen Leben. Die Umfrage dauert ca. 35 Minuten und findet direkt bei den Bürger*innen statt. Mit einem Anschreiben möchte das Amt für Stadterneuerung nun 4000 Bürger*innen in den Stadtbezirken dazu ermuntern, an der Umfrage teilzunehmen. Interessierte können sich nach Erhalt des Briefes zur Vereinbarung von Interviewterminen – oder aber auch zur Klärung von Fragen – an die Kontaktadresse für das Projekt wenden.

Folgebefragung in drei Jahren

Um zu erfahren, ob sich das (Er)Leben, die Wahrnehmung oder die Umgebung durch die durchgeführten Projekte verändert haben, soll in ca. drei Jahren eine neue Befragung durchgeführt werden. Willkommen sind dann Meinungen und Einschätzungen zu den abgeschlossenen Projekten. Die Teilnahme an der Befragung leistet einen wichtigen Beitrag zur Beurteilung, Einführung, Erprobung, Entwicklung und Veränderung von Infrastruktur in der Stadt – ein zukunftsträchtiges Thema, das uns alle angeht.

Zum Thema

Angehängt finden Sie als PDF-Dokument zum Download den Flyer.