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Huckarde

Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): RTG/Ulf Philipowski

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Erster Sachstandsbericht

Bürger*innen, Vereine und Wissenschaftler*innen entwickeln im Projekt "iResilience" Ideen zur Klimafolgen-Anpassung

Nachricht vom 18.02.2020

"iResilience" ist ein drittmittelgefördertes "nordwärts"-Teilprojekt mit dem in zwei Dortmunder Pilotgebieten - Schützenstraße/Innenstadt-Nord und Jungferntal/Huckarde - den Auswirkungen des Klimawandels begegnet wird. Verschiedene Mitwirkende entwickeln gemeinsam Ideen für einen besseren Umgang mit Hitze und Starkregen. Die Verwaltungsspitze hat sich am 18. Februar mit dem ersten Sachstandsbericht zum Projekt auseinandergesetzt.

Der Verwaltungsvorstand hat in seiner Sitzung am 18. Februar den Sachstandsbericht zum drittmittelgeförderten "nordwärts"-Teilprojekt iResilience zur Kenntnis genommen und die Vorlage an die politischen Gremien weitergeleitet.

Extreme Wetterereignisse nehmen zu

Mit fortschreitendem Klimawandel treten extreme Wetterereignisse wie Starkregen, Hitze und Dürre häufiger auf. Hitzeperioden in den Jahren 2018 und 2019 haben einmal mehr gezeigt, dass sich Städte an die Folgen des Klimawandels anpassen und ihre Widerstandsfähigkeit gegenüber den Klimafolgen (Klimaresilienz) verbessern müssen.

Zusammenarbeit mit der Sozialforschungsstelle der TU Dortmund

Die Koordinierungsstelle "nordwärts" und die Stadtentwässerung Dortmund greifen dieses Thema in Zusammenarbeit mit der Sozialforschungsstelle der TU Dortmund und weiteren wissenschaftlichen Institutionen auf. Im Rahmen des Forschungsvorhabens "iResilience" soll den Auswirkungen des Klimawandels in zwei Dortmunder Pilotgebieten begegnet werden.

Quartiersakteure können eigene Meinung einbringen

In den Pilotgebieten rund um die Schützenstraße/Innenstadt-Nord und dem Jungferntal/Huckarde werden gemeinsam mit Bürger*innen, Initiativen und Vereinen, Wissenschaft, lokaler Wirtschaft und der Stadtverwaltung Ideen und Projekte zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels entwickelt. In diesem Rahmen können Quartiersakteure die eigenen Ideen und Meinungen für einen besseren Umgang mit Hitze und Starkregen einbringen, testen oder umsetzungsreif vorbereiten. Niedrigschwellige Mitmach-Aktionen und Bildungsangebote dienen dazu, die Bevölkerung für das Thema der Überflutungs- und Hitzevorsorge zu sensibilisieren und für Maßnahmen im Bereich der (Eigen-)Vorsorge zu mobilisieren.

See im Dortmunder Norden könnte Hochwasserschutz und Naherholung dienen

Im Jungferntal wird zudem die Idee eines Sees auf der Fläche zwischen Jungferntal und Westerfilde gemeinsam mit den Menschen vor Ort diskutiert. Der Gedanke an einen See im Norden entstand bereits in den von "nordwärts" initiierten Nordforen, bei denen Ideen und Visionen für die Zukunft der nördlichen Stadtbezirke entwickelt wurden. Sowohl in Huckarde als auch in Mengede wurden 2015 verschiedene Vorschläge mit Bezug zum Thema Wasser eingebracht.

Neben den Themenfeldern "Hochwasserrückhaltebecken" und "Freizeitmöglichkeiten mit Wasser" wurden die Ideen zur Schaffung einer "schönen Wasserfläche" und dem "nachhaltigen Umgang mit Niederschlagswasser" geäußert. Als "nordwärts"-Projekt könnte ein See einen Beitrag zum Hochwasserschutz und zur Verbesserung des Kleinklimas leisten, gleichzeitig könnte die Wasserfläche der Naherholung dienen und so das Wohnumfeld aufwerten.

Prozess zur Ideenfindung steht am Anfang

Der Prozess zur Ideenfindung steht ganz am Anfang und bietet viel Raum für die Ideen und Wünsche der Bürger*innen. Auch Ängste und Sorgen können geäußert werden. Der Austausch mit den Menschen vor Ort ermöglicht es, die Meinungen der Anwohner*innen frühzeitig einzubeziehen. Als Ergebnis entsteht eine Sammlung verschiedener Ideen zum Thema "See".

Dieser Beitrag befasst sich mit Verwaltungsangelegenheiten der Stadt Dortmund. Dieser Hinweis erfolgt vor dem Hintergrund aktueller Rechtsprechung.