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Huckarde

Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): RTG/Ulf Philipowski

Verwaltung

Nutzungsrechte an Wahlgrabstätten auf städtischen Friedhöfen laufen ab

Nachricht vom 22.12.2020

Die Friedhöfe Dortmund weisen darauf hin, dass das Nutzungsrecht an Wahlgrabstätten, die im Jahre 1991 für 30 Jahre erworben wurden, spätestens mit Ablauf dieses Jahres erlischt.

Falls in den darauffolgenden Jahren dort eine Erdbestattung bzw. eine Urnenbeisetzung erfolgte und deshalb das Nutzungsrecht über das Jahr 2021 hinaus verlängert wurde, läuft das Nutzungsrecht erst zu einem späteren Zeitpunkt aus. Näheres, insbesondere der Zeitpunkt des Ablaufs des Nutzungsrechts, ist der Urkunde zu entnehmen, die dem Berechtigten an der Grabstätte im Zusammenhang mit dem seinerzeitigen Graberwerb oder einer Bestattung zuging.

Sowohl bei Wahlgräbern für Sargbeisetzungen als auch für Urnenbeisetzungen kann eine Verlängerung des Nutzungsrechts beantragt werden.

Falls keine weiteren Bestattungen mehr erfolgen, die Grabstätte aber erhalten bleiben soll, kann bis zum Zeitpunkt der anderweitigen Verwendung durch die Stadt ein sogenanntes Pflegerecht vereinbart werden. Hierfür ist ein Entgelt von 50 Euro je Grabstelle zu entrichten. Die Ruhestätte kann dann weiter von den Angehörigen gepflegt werden.

Besteht am Erhalt der Grabstätte kein weiteres Interesse, wird sie einschließlich des Grabmals, baulicher Anlagen oder sonstiger Grabeinrichtungen auf Veranlassung der Friedhofsverwaltung eingeebnet.

Bitte um Kontaktaufnahme

Welche Entscheidung auch immer getroffen wird: Die Friedhofsverwaltung wäre für eine telefonische oder schriftliche Kontaktaufnahme dankbar.

Erreichbar sind die Friedhöfe Dortmund per Post (Friedhöfe Dortmund, Am Gottesacker 25, 44143 Dortmund), per Fax (0231 / 56 20 92 50) sowie per friedhoefe@dortmund.de.

Für Rückfragen steht die jeweilige Friedhofsverwaltung vor Ort oder das Servicebüro der Friedhöfe Dortmund auf dem Hauptfriedhof unter der Rufnummer 0231 56 20 92 0gerne zur Verfügung. Falls ein persönlicher Besuch unerlässlich erscheint, kann vorab telefonisch ein Termin vereinbart werden.

Dieser Beitrag befasst sich mit Verwaltungsangelegenheiten der Stadt Dortmund. Dieser Hinweis erfolgt vor dem Hintergrund aktueller Rechtsprechung.