Dortmund überrascht. Dich.
Führungen durch ehemalige Industrieanlagen wie hier die Kokerei Hansa in Dortmund-Huckarde gibt es während der ExtraSchicht bis in die Nacht.

Huckarde

Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): RTG/Ulf Philipowski

Strukturwandel

Dortmunder Projekt "nordwärts" veröffentlicht Projekt-Bericht

Nachricht vom 24.03.2021

Die Diplom Geografin und ehemalige "nordwärts"-Mitarbeiterin Harriet Ellwein hat eine Broschüre zu den ersten Wirkungen des Projektes "nordwärts" verfasst. Im Fokus des Erkenntnisberichts steht die intensive Kooperation zwischen "nordwärts" und der Wissenschaft.

Die Erfolge des Projekts "nordwärst" lassen sich schwer messen, jedoch ist es möglich Erkenntnisse aus den letzten fünf Jahren zu ziehen. Eine intensive Zusammenarbeit mit Verwaltung, Politik, Wirtschaft und Wissenschaft hat sich aus den bisherigen Beteiligungsverfahren entwickelt.

Das Projekt "nordwärts" der Stadt Dortmund ist 2015 mit dem Ziel gestartet, dem Strukturwandel in den nördlichen Stadtbezirken von Dortmund neue Impulse zu geben und gleichwertige Lebensbedingungen in allen Dortmunder Stadtteilen zu schaffen. Dafür hat die Stadt einen Zehnjahreszeitraum veranschlagt.

Die Leitung der Koordinierungsstelle "nordwärts" und die Initiatorin der "nordwärts"-Drittmittelprojekte, Michaela Bonan, erläutert, dass die Zusammenarbeit und die Beratung durch wissenschaftliche Partnerorganisationen für das Projekt "nordwärts" von unschätzbarem Wert ist. Deshalb wurde die Zusammenarbeit mit den wissenschaftlichen Institutionen von Projektbeginn mitgedacht. Insbesondere die digitalen und hybriden Beteiligungsverfahren und Mitwirkungsformate können dadurch getestet und weiterentwickelt werden.

Broschüre vermittelt Erkenntnisse aus den letzten fünf Jahren

Die Broschüre stellt eine (selbst)kritische Auseinandersetzung mit der Entwicklung von "nordwärts" zu einem Zeitpunkt dar, in der die Erreichung des Oberziels, der Harmonisierung der Lebensbedingungen in allen Dortmunder Stadtteilen, noch nicht messbar ist. Sie ist ein Produkt der offenen Vorgehensweise von "nordwärts", eines Prozesses, in dem ausprobiert, verworfen, neugestaltet wird und ständig Überraschungen erlebt werden. Damit schildert sie weniger Ergebnisse, sondern Erkenntnisse: Erkenntnisse aus bisher fünf Jahren "nordwärts", die neue Bereiche erschließen und ständig den Horizont erweitern.

Neben der Darstellung dieser Erkenntnisse sowie erster ausgewählter Ergebnisse geht es um Wirkungszusammenhänge, die sich aus den Beteiligungsverfahren, den Strukturen von "nordwärts" und aus etablierten oder neu entstandenen Allianzen von Verwaltung, Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft ergeben haben.

Zusammenarbeit mit wissenschaftlichen Institutionen funktioniert

Besondere Aufmerksamkeit erfährt dabei die Zusammenarbeit mit der Wissenschaft, die sich unter anderem in sechs Drittmittelprojekten darstellt, in denen "nordwärts" mit unterschiedlichen wissenschaftlichen Partner*innen praxisorientierte Forschung in sogenannten "Reallaboren" betreibt. Die Bedeutung dieser besonderen Allianz für "nordwärts", ihre Wirkung auf Prozesse und Ergebnisse im Gesamtprojekt sowie Nutzen und Grenzen der Kooperation bilden den Schwerpunkt der Broschüre.

Möchten Sie einen Blick in die Broschüre werfen?

Dann melden Sie sich gerne bei der Koordinierungsstelle "nordwärts". Hierzu einfach eine E-Mail mit dem Betreff "Broschüre Wirkungen" an nordwaerts@dortmund.de schicken oder melden Sie sich telefonisch unter 0231 50-10039.

Dieser Beitrag befasst sich mit Verwaltungsangelegenheiten der Stadt Dortmund. Dieser Hinweis erfolgt vor dem Hintergrund aktueller Rechtsprechung.