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Führungen durch ehemalige Industrieanlagen wie hier die Kokerei Hansa in Dortmund-Huckarde gibt es während der ExtraSchicht bis in die Nacht.

Huckarde

Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): RTG/Ulf Philipowski

Coronavirus

Maskenpflicht in Parks und am Phoenix See gilt auch an Feiertagen – Ordnungsamt führt Kontrollen durch

Nachricht vom 30.03.2021

Die Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes in bestimmten Grünanlagen gilt in Dortmund nun auch feiertags. Auch an Karfreitag und Ostern gilt zwischen 12:00 und 18:00 Uhr Maskenpflicht am Phoenix See, im Westpark, Fredenbaumpark, Rombergpark, Hoeschpark und im Revierpark Wischlingen.

Alte Frau mit Mundschutz

Zwischen 12:00 und 18:00 Uhr gilt über Ostern in vielen Dortmunder Parks Maskenpflicht.
Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): www.stock.adobe.com / Maria Sbytova

Mit der neuen Allgemeinverfügung der Stadt Dortmund [pdf, 726 kB] (als Ergänzung der aktuellen CoronaSchVo des Landes NRW) gilt die Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes in Grünanlagen mit Blick auf Ostern nicht mehr nur samstags und sonntags, sondern nun auch feiertags.

Auf den Wegeflächen der nachfolgend benannten Grün- und Erholungsanlagen ist samstags, sonntags und feiertags eine Mund-Nasen-Bedeckung (z.B. Alltagsmaske, Schal, Tuch, OP-Maske) in der Zeit von 12:00 bis 18:00 Uhr zu tragen.

  • Phoenix See
  • Westpark
  • Fredenbaumpark
  • Rombergpark
  • Hoeschpark
  • Revierpark Wischlingen

Die Pflicht zum Tragen der Mund-Nasen-Bedeckung gilt ausdrücklich nicht für Kinder bis zum Schuleintritt und Personen, die aus medizinischen Gründen keine Mund-Nasen-Bedeckung tragen können. Die medizinischen Gründe sind durch ein ärztliches Zeugnis nachzuweisen, welches auf Verlangen vorzuzeigen ist. Die Pflicht zum Tragen der Mund-Nasen-Bedeckung gilt außerdem nicht für Personen in oder auf Kraftfahrzeugen, Fahrrad- und Rollerfahrende.

Kontrollen auch an beliebten Ausflugszielen

An allen Tagen der Osterzeit werden der Kommunale Ordnungsdienst (KOD) und der Außendienst der "Taskforce Corona" im Stadtgebiet unterwegs sein, um die Einhaltung der Regeln, die in Allgemeinverfügung und CoronaSchVo aufgeführt sind, zu kontrollieren. Am Phoenix See, im Westpark und auch im Rombergpark werden an allen Tagen zudem Sicherheitsdienste ihre Runden drehen.

Es ist erwartbar und gut nachvollziehbar, dass es viele Dortmunder*innen an den Ostertagen wieder nach draußen zieht, um sich dort zu bewegen. Dabei ist es sinnvoll, sich schon vorher zu überlegen: Wohin ins Grüne will ich eigentlich? Die bekannten Hotspots sind dabei keine gute Idee. Denn dort sind die Abstandsregeln schnell nicht mehr einzuhalten.

280 Parkanlagen mit einer Gesamtfläche von 640 Hektar

Dortmund hat viele schöne Grünflächen zu bieten. Rund 280 Grün- und Parkanlagen mit einer Gesamtfläche von 640 Hektar bieten große Vielfalt. Hier nur ein paar Grün-Ideen für den Frühling vor der Haustür: Gehen Sie in einem der städtischen Wälder spazieren oder erkunden Sie das Landschaftsschutzgebiet in Ihrer Nähe – fast 40 davon haben wir in Dortmund.

Wann waren Sie zuletzt auf dem Gipfel des Deusenbergs in Huckarde? Der Ausblick von dort oben auf die Stadt ist unverwechselbar. Auch die Halde Gotthelf (gerne auch "Hombrucher Alpen" genannt) oder die Halde Grevel (auch als "Greveler Alm" bekannt) wären interessante Ziele. Schöne Halden gibt es auch kurz hinter der Stadtgrenze – zum Beispiel die Halde Schwerin in Castrop-Rauxel oder die Halde Großes Holz in Bergkamen. Warum nicht eine Radtour unternehmen und die Gegend dort erkunden?

Ein Spaziergang durch das Dellwiger Bachtal verbindet Natur, ein Wasserschloss und das "Schloss der Arbeit" (Zeche Zollern) miteinander. Ein Tipp ist auch der Landschaftspark "Alte Körne" in Scharnhorst. Er schlängelt sich entlang des renaturierten Bachlaufs der Körne und breitet sich seit der Internationalen Bauausstellung Emscherpark (1986–1996) als Stadtteilpark auf 64 Hektar aus. Oder das Wannebachtal, welches sich über Kilometer zwischen Westhofen und Syburg zieht – ein idyllisches Naturparadies entlang des Wannebachs. Im Evinger Süggelwald locken das Damwildgehege und ein Waldlehrpfad.

Auch die Friedhöfe werden heute von Spaziergängern zunehmend als Orte der Erholung genutzt. Allein die städtischen Friedhöfe bieten rund 422 Hektar Fläche im Stadtgebiet, auf der Frühling gerade genauso seine blühenden Zeichen setzt wie in den Parks. Der Hauptfriedhof gilt mit seinen 135 Hektar sogar als größte zusammenhängende Grünfläche der Stadt. Wer auf einem der Friedhöfe spazieren geht, sollte sich aber pietätvoll verhalten – die Friedhöfe sind primär immer noch Orte des Gedenkens, der Ruhe und der Totenruhe.

Dieser Beitrag befasst sich mit Verwaltungsangelegenheiten der Stadt Dortmund. Dieser Hinweis erfolgt vor dem Hintergrund aktueller Rechtsprechung.