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Gesundheit

Klinikum Dortmund legt Grundstein für Neubau - Elf neue OP-Säle entstehen im Norden

Nachricht vom 01.10.2019

Das Klinikum Dortmund Nord bekommt einen neuen OP-Trakt. Am Montag, 30. September, feierten die Vertreter*innen die Grundsteinlegung. Im Neubau, der voraussichtlich im Herbst 2021 fertiggestellt wird, entstehen elf OP-Säle mit Tageslicht. Damit hat das Klinikum künftig doppelt so viel OP-Fläche.

Baustelle

Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Dortmund-Agentur / Roland Gorecki

Wichtiger Bauabschnitt für einen künftigen Eckpfeiler der medizinischen Versorgung in der Region: Das Klinikum Dortmund hat an seinem Standort in Nord die Grundsteinlegung des neuen OP-Traktes gefeiert. Im Beisein der Aufsichtsratsvorsitzenden Ulrike Matzanke befüllten Rudolf Mintrop (Vorsitzender der Geschäftsführung), Ortwin Schäfer (Arbeitsdirektor) und Prof. Dr. Dr. Stefan Haßfeld (stellvertretender Medizinischer Direktor) eine Dokumentenrolle aus Kupfer u.a. mit Tageszeitung, Münzen und Bauplänen. Anschließend wurde diese Rolle verschlossen und im Fundament des Neubaus eingemauert.

Kurz zuvor hatte Mintrop in seiner Ansprache betont, dass der Neubau aus Eigenmitteln des Klinikums finanziert werde, wobei Investitionen in Neu- und Anbauten in Deutschland eigentlich die jeweiligen Bundesländer übernehmen sollten. Zugleich wies er darauf hin, dass allein die aufwendigen Vorbereitungen, die für den morastigen Baugrund nötig waren, bereits 500.000 Euro zusätzlich gekostet hatten. U.a. brachten die Bauleute 56 Bohrpfähle, die jeweils bis zu 22 Meter lang sind, ins Erdreich ein.

Gemeinsam befüllten sie zur Grundsteinlegung für die neuen OP Säle am Klikum Dortmund Nord eine Zeitkapsel (u.a. mit Tageszeitungen) und mauerten sie anschließend am Grundstein mit ein: Prof. Dr. Dr. Stefan Haßfeld (Klinikdirektor  Klinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie Klinikum Dortmund), Ortwin Schäfer (Arbeitsdirektor Klinikum Dortmund), Ulrike Matzanke (Vorsitzende des Aufsichtsrats Klinikum Dortmund) und Rudolf Mintrop (Vorsitzender der Geschäftsführung Klinikum Dortmund) (v.l.n.r.).

Gemeinsam befüllten sie zur Grundsteinlegung für die neuen OP-Säle am Klinikum Dortmund Nord eine Zeitkapsel (u.a. mit Tageszeitungen) und mauerten sie anschließend am Grundstein mit ein: Prof. Dr. Dr. Stefan Haßfeld (Klinikdirektor  Klinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie Klinikum Dortmund), Ulrike Matzanke (Vorsitzende des Aufsichtsrats Klinikum Dortmund), Ortwin Schäfer (Arbeitsdirektor Klinikum Dortmund) und Rudolf Mintrop (Vorsitzender der Geschäftsführung Klinikum Dortmund) (v.l.n.r.).
Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Dortmund-Agentur / Roland Gorecki

25 Millionen Euro Investitionen aus Eigenmitteln

Insgesamt beläuft sich die Investitionssumme für dieses Projekt auf knapp 25 Mio. Euro. Die Planungsphase begann im Februar 2017, erster Spatenstich war im April 2019. Mit einer Fertigstellung ist voraussichtlich im September 2021 zu rechnen.

Die Arbeiten, so Architekt Edzard Schultz, kämen gut voran. Der Experte wies darauf hin, dass die Konzeptionierung des OP-Trakts in enger Abstimmung mit allen Berufsgruppen erfolge. Die Herausforderung habe darin bestanden, ein Gebäude zu schaffen, dass auch Platz für künftige, noch nicht absehbare Neuerungen in der Medizin bietet. Außergewöhnlich sei das Gebäude, weil u.a. alle OP-Säle einen Zugang zu Tageslicht hätten. Eine solche Verbindung zur Außenwelt schaffe eine optimale Arbeitsbedingung für Ärzte und Pflegekräfte im Inneren.

7.700 Quadratmeter Fläche

In dem umfangreichen Anbau des Klinikzentrums werden neben elf Operationssälen zahlreiche Nebenräume wie z.B. Umkleiden entstehen. Die Gesamtfläche ist mit 7.700 Quadratmeter etwas größer als ein Fußballfeld. Dadurch wird die bisherige OP-Fläche verdoppelt und die Anzahl der Säle um drei erhöht.