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Außenansicht des Dietrich-Keuning-Hauses

Innenstadt-Nord

Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Hans Jürgen Landes Fotografie

Städtebauförderung

Sozialkaufhaus im Borsigplatzquartier wird mit 900.000 Euro erneuert

Nachricht vom 15.11.2019

Über das Stadterneuerungsprojekt "Lebenslagen verbessern - Perspektiven eröffnen am Bernhard-März-Haus" wird der Caritasverband Dortmund e. V. das Sozialkaufhaus an der Osterlandwehr im Borsigplatzquartier sanieren und mit Beratungsräumen ausstatten. Dafür werden Kosten in Höhe von 900.000 Euro aufgewendet.

Von links: Sebastian Kröger (stellv. Amtsleiter Stadterneuerung), Stadtrat Ludger Wilde, Horst Stahlberg (Architekt), Stadträtin Birgit Zoerner, Christoph Gehrmann (Abteilungsleiter Jugendhilfe und Soziale Dienste, Caritas Dortmund Dortmund e.V.), Georg Rupa (Vorstandsvorsitzender Caritasverband Dortmund e. V.)

Von links: Sebastian Kröger (stellv. Amtsleiter Stadterneuerung), Stadtrat Ludger Wilde, Horst Stahlberg (Architekt), Stadträtin Birgit Zoerner, Christoph Gehrmann (Abteilungsleiter Jugendhilfe und Soziale Dienste, Caritas Dortmund Dortmund e.V.), Georg Rupa (Vorstandsvorsitzender Caritasverband Dortmund e. V.)
Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Dortmund-Agentur / Roland Gorecki

Am 14. November 2019 übergaben Sozialdezernentin Birgit Zoerner und Planungsdezernent Ludger Wilde den Bewilligungsbescheid im Bernhard-März-Haus, Osterlandwehr 12-14. Ein umfangreiches Konzept zur Ertüchtigung des Bestandsgebäudes macht die Nutzung zukunftsfähig und sichert somit den Erhalt der sozialen Einrichtung an der Oesterlandwehr. Der Baubeginn ist für Frühling 2020 vorgesehen und soll, laut Plan, im Frühling 2021 abgeschlossen sein.

Kaufhaus ist Eintrittspforte in die Beratung

"Neben dem schlechten energetischen Zustand des Gebäudes, mit fehlender Dämmung, Hitze im Sommer und extrem hohem Energieaufwand und CO2-Ausstoß im Winter sind die Verhältnisse für Kunden und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nicht länger haltbar", erläutert Ludger Wilde. "Ohne Ertüchtigung müsste die Caritas den Standort schließen. Dies wäre insbesondere für die Bewohnerinnen und Bewohner der Nordstadt ein erheblicher Verlust, da das Kaufhaus die Eintrittspforte in die Beratung ist. Das Gebäude wird nun zukunftsfähig und ansprechend hergerichtet und profitiert von einer neuen Aufteilung des Innenraumes." Zoerner erläuterte, das Sozialkaufhaus verknüpfe den Arbeitsmarkt und den sozialen Bereich. U.a. finden auch Beratungsgespräche zum Thema Ausländerrecht am Standort der Caritas statt.

Außenansicht des Kleiderladens

Kinderbekleidung ist im "Kleiderladen" besonders stark nachgefragt.
Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Dortmund-Agentur / Roland Gorecki

Georg Rupa, Vorstandsvorsitzender Caritasverband Dortmund e. V., führt aus: "Neben dem eigentlichen Verkaufsraum bzw. 'Kleiderladen' gibt es zukünftig einen großen multifunktionalen Gruppenraum sowie einen kleinen Raum für geschützte Einzelberatungen. Beide öffnen sich zum hübschen Innenhof, der weitere Aufenthaltsmöglichkeiten bietet". Zudem seien neue Lagerflächen vorgesehen.

"Kleiderladen" läuft weiter

Der Betrieb des "Kleiderladens" läuft während der Baumaßnahme weiter. Aktuell ist die Caritas auf der Suche nach einem passenden Ersatzgebäude in der Nordstadt. Im "Kleiderladen" arbeiten hauptsächlich Mitarbeiter*innen aus geförderten Maßnahmen, die es auf dem sogenannten ersten Arbeitsmarkt schwer hatten aber hier eine wichtige Aufgabe gefunden haben. Zum Verkaufssortiment gehört gut erhaltene Bekleidung, Schuhe, Spiele, Bücher und noch vieles mehr. "Vor allem Kinderkleidung ist stark nachgefragt und oftmals Mangelware bei uns im Verkaufsraum", so Rupa. Der Haushaltsmarkt in Eving mit Haushaltsgegenständen aller Art bleibt davon unabhängig erhalten.

Für die Abgabe von Sachspende können Interessierte den Kleiderladen im Bernhard-März-Haus telefonisch unter 0231 88084419 kontaktieren oder sich im Internet informieren.