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Außenansicht des Dietrich-Keuning-Hauses

Innenstadt-Nord

Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Hans Jürgen Landes Fotografie

Investitionen

Stadterneuerungsprogramm fördert private Immobilien in der Dortmunder Nordstadt

Nachricht vom 25.08.2020

Der Verwaltungsvorstand empfiehlt dem Rat der Stadt, weitere finanzielle Mittel für private Hof-, Fassaden-, Lichtgestaltungen in der Dortmunder Nordstadt zur Verfügung zu stellen.

Seit vielen Jahren werden Hof-, Fassaden- oder Lichtgestaltungen privater Immobilieneigentümer*innen in der Dortmunder Nordstadt gefördert. Das Instrument war auch ein Schwerpunkt in der umfangreichen Strategie im Umgang mit Problemimmobilien. Hierdurch ist es gelungen, eine Vielzahl privater Eigentümer*innen zu animieren, in ihre Immobilienbestände zu investieren.

Jede zehnte Immobilie in der Nordstadt saniert

In der Bestandsaufnahme des Quartiersmanagements Nordstadt, beauftragt durch das Amt für Stadterneuerung, konnte ermittelt werden, dass von Anfang 2016 bis März 2020 bereits jede zehnte Immobilie innerhalb der Nordstadt – meist sehr umfangreich – saniert wurde . Dieser Trend hält derzeit an.

Neues Geld wird bereitgestellt

Von 2016 bis 2020 konnten bereits 80 Maßnahmen vereinbart oder umgesetzt werden. Der Fördertopf ist nun allerdings wegen der intensiven Nachfrage leer, die Warteliste jedoch noch lang. Aus diesem Anlass beschloss die Verwaltungsspitze, den Topf erneut aufzufüllen. Die starke positive Wirkung des Programms zieht zusätzliche Investitionen für die Sanierung von Häusern in der Dortmunder Nordstadt nach sich. Durchschnittlich kann man davon ausgehen, dass jeder Euro, der durch die öffentliche Hand in private Immobilien investiert wird, ca. sieben Euro privates Kapital an Investitionen auslöst.

Das Projekt wird mit Mitteln des Bundes, des Landes und der Stadt Dortmund gefördert.

Dieser Beitrag befasst sich mit Verwaltungsangelegenheiten der Stadt Dortmund. Dieser Hinweis erfolgt vor dem Hintergrund aktueller Rechtsprechung.