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Innenstadt-Nord

Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Hans Jürgen Landes Fotografie

"nordwärts"

Zweite Spendenaktion: 10.000 Masken für die Dortmunder Nordstadt von der Eröz-Gruppe

Nachricht vom 16.12.2020

Die Eröz-Gruppe löst ihr Versprechen ein und spendet in einer zweiten Charge über 10.000 Masken für die Dortmunder Nordstadt. Sie werden an "nordwärts" übergeben und von dort an verschiedene soziale Träger weitergereicht.

Zweite Spendenaktion: 10.000 Masken für die Dortmunder Nordstadt von der Eröz-Gruppe

Norbert Schilff, Abdurrahim Er und Orhan Öcal
Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Stadt Dortmund / Gaye Suse Kromer

In Zeiten der Corona-Pandemie ist Dortmund derzeit von über 10.000 Positivfällen betroffen. Den höchsten Einzelwert von allen zwölf Dortmunder Stadtbezirken weist dabei die Dortmunder Nordstadt auf. Abdurrahim Er, der junge Geschäftsführer der Eröz Hygiene- und Verpackungsgesellschaft mbH & Co. KG, will dem Stadtteil helfen, in dem er aufgewachsen ist.

Insgesamt zehn Einrichtungen in der Nordstadt werden mit 10.000 Gratismasken unterstützt. So erhalten z.B. die Ökumenische Wohnungsloseninitiative e.V., das Diakonische Werk Dortmund und Lünen, der Verein "Train of Hope Dortmund e.V.", der "Deutsche Kinderschutzbund Dortmund e.V." und "BODO e.V." Masken. Sie werden vom "nordwärts vor ort"-Büro an der Mallinckrodtstr. 2 ausgereicht.

Bereits im Oktober 2020 hatte das Unternehmen 20.000 Masken als Unterstützung im Kampf gegen die Corona-Pandemie an sieben Grundschulen, vier weiterführende Schulen und eine Förderschule in der Nordstadt gespendet.

Helfen im Umfeld

Jungunternehmer Abdurrahim Er hat sich als Produzent und Großhändler für Gastronomie- und Hygieneartikel ohne Kunststoffanteile mit der Firma Inspack GmbH einen Namen gemacht. Im Zeichen nachhaltiger umweltschonender Wirtschaft boomt die Nachfrage. Am Produktions- und Lagerstandort Dortmund-Kley wird das Geld verdient. "Da unser Unternehmen die Ressourcen und Möglichkeiten hat, die notwendigen Produkte wie z.B. die Mundschutz-Masken lagernd führen zu können, sehe ich es als unsere Pflicht an, den Leuten aus unserem Umfeld zu helfen. Das sehe ich unter dem Motto, dass der beste Mensch derjenige ist, der anderen Menschen von Nutzen ist. Wir müssen auch den Institutionen stärker unter die Arme greifen, denn diese Menschen leisten sehr große Arbeit und umso trauriger finde ich es, wenn simple Dinge wie Masken nicht ausreichend verfügbar sind!", so Abdurrahim Er.

Norbert Schilff, 1. Bürgermeister Dortmunds, freut sich: "Es ist großartig, dass ein erfolgreicher Unternehmer seiner Stadt gerade in diesen Zeiten etwas zurückgeben möchte. Ich freue mich, dass Herr Er uns dort unterstützt, wo die Hilfe in Dortmund dringend benötigt wird. Ganz herzlichen Dank für diese zweite Spende."

Chancen geben

Abdurrahim Er sieht sich auch als Chancengeber, denn das Unternehmen beschäftigt mehr als 30 Arbeitnehmer*innen. Man ist auch stolz darauf, zwei jungen Leuten eine adäquate Ausbildung anbieten zu können.

Angefangen hat alles erst vor wenigen Jahren. Die Eröz-Gruppe wurde gegründet, die Firma Inspack GmbH wurde eine der Gewinnerinnen des "Nordstern"-Unternehmens-Wettbewerbs 2019, den das Koordinierungsprojekt "nordwärts" für die nördliche Hälfte Dortmunds jährlich auslobt und eine Teilnehmerin am Projekt "Digitale.Wirtschaft.Nordstadt". Die Ausbildereignungsprüfung legten Angestellte mit Unterstützung durch Aysun Tekin vom Förderverein "Unternehmen.Bilden.Vielfalt e.V." ab. In Zusammenarbeit mit dem Büro "nordwärts vor ort" ist vorgesehen, auch mit dem bald entstehenden kommunalen "Unterstützungszentrum für ethnische Ökonomie (UZEÖ)" eine Partnerschaft einzugehen.

Dieser Beitrag befasst sich mit Verwaltungsangelegenheiten der Stadt Dortmund. Dieser Hinweis erfolgt vor dem Hintergrund aktueller Rechtsprechung.