Außenansicht des Dietrich-Keuning-Hauses

Innenstadt-Nord

Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Hans Jürgen Landes Fotografie

Coronavirus

Stadtspitze berichtet über leichte Entspannung der Dortmunder Corona-Situation

Nachricht vom 03.05.2022

Die Stadtspitze sieht eine leichte Entspannung der Corona-Zahlen in Dortmund. Dass Dortmund zu den Hochinzidenzkommunen gehört, liegt vor allem daran, dass sich die Dortmunder Bürger*innen weiterhin vermehrt testen lassen.

In der Pressekonferenz nach der Sitzung der Verwaltungsspitze am Dienstag, 3. Mai, berichtete Gesundheitsamtsleiter Dr. Frank Renken zur aktuellen Corona-Lage in Dortmund. "Weiterhin ist es so, dass die Zahlen eine Entspannung der Situation zeigen", berichtet Renken zu Beginn. So ist die Inzidenz auf 615 (RKI) gesunken. "Wir gehören zwar zu den Kommunen, die eher noch zu den Hochinzidenzkommunen gehören, aber das sollte uns nicht beunruhigen. Es gibt verschiedene Parameter, die zeigen, dass es eher daran liegt, dass sich die Dortmunder*innen noch vermehrt testen lassen", erklärt Renken. Die Schnellteststellen haben eine Positivrate von fünf Prozenz, was ziemlich viel sei und auch darauf hindeute, dass insbesondere Menschen, die einen Verdacht haben, dass sie an Covid-19 erkrankt sein könnten, sich immer noch vermehrt testen lassen.

Krankenhaus

"Insgesamt ist der Trend ganz genauso. Die Krankenhauszahlen spiegeln das wieder", fährt Renken fort. So liegen derzeit 134 Menschen im Krankenhaus. "Nicht unbedingt wegen Covid-19, aber mit Covid-19", so Renken. Neun davon liegen auf der Intensivstation, drei davon werden beatmet. Der R-Wert (Reproduktionswert) ist unter 1 gesunken und ein stabiler Wert.

Alter

Der Alterdurchschnitt liegt momentan bei 38 Jahren. "In allen Altersklassen haben wir eine Abnahme", sagt Renken. In den hohen Altersklassen (Ü80) gebe es ungeachtet des Trends weiterhin Inzidenzen von 290. "Das ist nicht erwünscht, weil dort das höchste Sterberisiko vorliegt. Allerdings sehen wir keinen Trend zu einer Zunahme dieser Zahlen", verdeutlicht Renken.

Schulen

Auch in den Schulen seien die Zahlen erfreulich. Aber: Da das Testen in den Schulen nicht mehr stattfindet, seien diese Daten mit Vorsicht zu betrachten. "Unverändert gilt: Die meisten Kinder, die von einer Infektion betroffen sind, merken es meist nicht. Sie sind nicht symptomatisch und sie haben kein Krankheitsgefühl", mahnt Renken. Das sei positiv für die Kinder, aber insgesamt nicht so positiv, da sie ansteckungsfähig sind.

Stadtbezirke

"Auch in den Stadtbezirken sieht man eine ganz leichte Entspannung", so Renken. Die Nordstadt ist weiterhin, seit vier Monaten, der Bezirk mit den niedrigsten Inzidenzen.

Text: Nadja Lucas

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Dieser Beitrag befasst sich mit Verwaltungsangelegenheiten der Stadt Dortmund. Dieser Hinweis erfolgt vor dem Hintergrund aktueller Rechtsprechung.