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Verkehr

Ostwall ist ab 12. Mai wieder auf drei Spuren befahrbar

Nachricht vom 12.05.2020

Die Sperrung zweier Spuren am Ostwall ist ab Dienstag, 12. Mai 2020, wieder aufgehoben. Die Fachfirma hat im Auftrag des Tiefbauamtes mit den Abbauarbeiten begonnen. Diese werden voraussichtlich am Nachmittag des 12. Mai abgeschlossen.

Verengung des Ostwalls

So sah die Verengung des Ostwalls aus.
Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Stadt Dortmund

Mit Betonelementen wurde der Ostwall am 30. März von drei Fahrspuren auf eine verengt. Durch die Corona-Situation hatte das Verkehrsaufkommen in der Innenstadt sehr deutlich abgenommen. Anhängende der Raser-Szene hatten dies offenbar als Einladung ausgelegt und den Ostwall verstärkt für ihre Rennen ausgenutzt.

Beschwerden über Lärm gingen zurück

Die Dortmunder Polizei und die Stadt Dortmund ziehen bei der Bekämpfung der Raser- und Tuningszene in der Innenstadt an einem Strang. So ist die Stadt der Bitte der Polizei, diese Fahrbahnverengung als Maßnahme gegen die Szene mitzutragen gerne gefolgt. Die ungewöhnliche Maßnahme war ein Erfolg. Die Beschwerden gingen rasch und mehr als deutlich zurück.

Die Erfahrungen zeigen: Eine temporäre bauliche Verengung von Straßen eignet sich als Baustein im Kampf gegen die Raser- und Tuningszene durchaus gut und kann – sofern möglich – auch wieder in Betracht kommen.

Verkehr in der City nimmt wieder zu

Inzwischen nimmt der Verkehr in der City mit den schrittweisen Öffnungen nach dem Corona-bedingten Lockdown wieder zu. Er hat zwar noch nicht das gewohnte Niveau aus der Zeit vor der Pandemie erreicht, die Verengung führt also noch nicht zu Staus am Ostwall - jedoch ermöglicht der doch bereits rege, aber flüssige Verkehr einen Abbau der Absperrungen ohne Vollsperrung.

Kontrollen werden fortgeführt

Dass die baulichen Maßnahmen am Ostwall nun zurückgenommen werden, ist nicht als gute Nachricht für die Raser-und Tuningszene aufzufassen. Die Kontrollen am Ostwall gehen wie an anderen Teilen des Walls weiter.

Das Ende dieser Einzelmaßnahme stellt somit keinen Freifahrtschein dar. Im Gegenteil: Gemeinsam gehen Polizei und Stadt seit Jahren geschlossen und mit zahlreichen Maßnahmen gegen die Szene vor und lassen dabei nicht nach. Den Wall möchten die Behörden genauso wenig wie andere Bereiche der Stadt denen überlassen, die keinerlei Rücksicht nehmen - weder auf das Ruhebedürfnis der Anwohner*innen, noch auf die Gesundheit anderer Verkehrsteilnehmenden, die sie durch illegale Rennen und hohe Geschwindigkeiten riskieren.

Dieser Beitrag befasst sich mit Verwaltungsangelegenheiten der Stadt Dortmund. Dieser Hinweis erfolgt vor dem Hintergrund aktueller Rechtsprechung.