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Verkehrssicherheit

Schneegeräumte Straßen und schmelzende Eisschichten bringen neue Schlaglöcher ans Licht

Nachricht vom 12.02.2021

Durch die nun absehbar schmelzenden Schnee- und Eismassen tritt nun ein neues und gleichzeitig altbekanntes Problem zutage: Schlaglöcher.

Bereits am Donnerstag, 11. Februar, wurden auf einer prominenten und viel befahrenen Straße, der Bundesstraße 1, viele neue Schlaglöcher entdeckt und sofort verfüllt. Das Team des Tiefbauamtes hat von Donnerstag, 16:30 Uhr, bis Freitagfrüh, 5:00 Uhr, den Abend und die Nacht durchgearbeitet und die Schlaglöcher mit Kaltasphalt ausgebessert. Insgesamt 72 Bau-Eimer Kaltasphalt wurden sozusagen "auf die Straße gebracht". Der Verkehr kann seitdem wieder in beide Richtungen fließen.

Der Kaltasphalt ist dabei zunächst eine Übergangslösung, mit der man schnell die Verkehrssicherheit wieder herstellen kann.

Aber woher kommen diese Schlaglöcher?

Sylvia Uehlendahl, die Leiterin des Tiefbauamtes erklärt: "Durch Risse im Asphalt dringt Wasser ein und sammelt sich unter der Fahrbahndecke. Durch die Minustemperaturen der letzten Tage friert dieses Wasser ein. Das zu Eis gefrorene Wasser dehnt sich dann aus. Dadurch hebt sich die Fahrbahndecke und es entstehen neue Risse. Wenn das Eis wieder schmilzt, entstehen mit Wasser gefüllte, brüchige Hohlräume. Fahren dann die Fahrzeuge über diese Bereiche, bricht unter ihrem Gewicht der Asphalt und das Loch ist da. Das dauernde Überfahren der beschädigten Stelle vergrößert das Schlagloch immer weiter – oder anders gesagt: die Fahrzeugräder schlagen immer wieder in das gleiche Loch – daher kommt auch die Bezeichnung Schlagloch."

Die Kolonnen des Tiefbauamtes stopfen die Löcher im Rahmen einer Priorisierung schnellstmöglich, um die Verkehrssicherheit sicherzustellen. Doch die Flicken aus sogenanntem Kaltasphalt sind nicht mehr als ein Pflaster. Sylvia Uehlendahl: "Teilweise müssen diese Schlaglöcher zunächst mehrfach mit Kaltasphalt provisorisch gefüllt werden. Erst wenn die Witterung es zulässt, können dann diese Stellen mit Heißasphalt dauerhafter ausgebessert werden."

Schlaglöcher melden

Das Tiefbauamt kontrolliert natürlich selbst verstärkt den Zustand der Straßen und Plätze, freut sich aber, wenn Schlaglöcher gemeldet werden. Solche Meldungen erreichen das Tiefbauamt das ganze Jahr über, aber nach einer Winterwetterlage werden es spürbar mehr. Schlaglöcher können telefonisch über die zentrale Rufnummer 0231 500 gemeldet werden, oder in der Zeit von 7:00 Uhr bis 15:45 Uhr direkt an die Sammelnummer des Arbeitseinsatzbereichs im Tiefbauamtes unter 0231 50 - 1 06 44. Meldungen per tiefbauamt@dortmund.de an das Tiefbauamt sind auch möglich.

Wenn eine solche Meldung eingeht, erfolgt eine Einstufung nach Priorität. Schlaglöcher der Priorität 1 müssen zum Beispiel innerhalb von fünf Tagen bearbeitet werden. Notfalls muss eine Bake den Bereich absichern – der Bereich wird also abgesperrt. Im Moment muss bei der Bearbeitung berücksichtigt werden, dass sich etliche Mitarbeitende immer noch im Winterdienst befinden.

Dieser Beitrag befasst sich mit Verwaltungsangelegenheiten der Stadt Dortmund. Dieser Hinweis erfolgt vor dem Hintergrund aktueller Rechtsprechung.