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Höchste Zeit für Anträge auf Bewohner*innenparkausweise – Neue Parkzonen "Löwenstraße" und "Gutenbergstraße" starten Anfang November

Nachricht vom 08.10.2021

Seit Ende September haben rund 170 von geschätzt etwa 500 Berechtigten ihren Antrag auf einen Bewohner*innenparkausweis gestellt. Für einen Antrag ist es noch nicht zu spät, doch der Zeitraum kleiner. Drei Wochen bis zum Start der Bewohner*innenparkzonen verbleiben noch.

Wenn viele erst kurz vor knapp ihren Antrag stellen, könnte es bei erhöhtem Aufkommen aber noch eng werden.

So kommt man an einen Termin für den Parkausweis

Noch bis zum 31. Oktober besteht die Möglichkeit, einen Termin bei den Bürgerdiensten zu vereinbaren, um den erforderlichen Bewohner*innenparkausweis für die jeweilige Bewohner*innenparkzone zu beantragen. Dies geht online unter dortmund.de/bewohnerparkausweis oder telefonisch über die Sonderrufnummer 0231 50-10960. Die Bürgerdienste haben weitere Terminmöglichkeiten zwischen 7:00 und 8:00 Uhr morgens freigeschaltet.

Wenn die Antragsvoraussetzungen erfüllt sind, können die Bewohner*innenparkausweise sofort ausgehändigt werden.

Der Bewohner*innenparkausweis wird dann bis 31. Oktober 2022 gültig sein. Aktuell kostet sein solcher Ausweis 30,70 Euro. Weitere Informationen gibt es unter: dortmund.de/bewohnerparkzonen.

Ab Anfang November gibt es Knöllchen

Die Bewirtschaftungsmaßnahmen treten am Dienstag, 2. November 2021, in Kraft. Kostenfreies und zeitlich unbegrenztes Parken ist dann innerhalb beider Bewohner*innenparkzonen nur noch an wenigen Stellplätzen möglich. Die Einhaltung der Verkehrsregelungen wird nach Einführung der Bewohner*innenparkzonen von der Verkehrsüberwachung des Ordnungsamtes verstärkt kontrolliert.

Die Quartiersbewohner*innen wurden bereits vor etwa zwei Wochen mit Hauswurfsendungen über das baldige Inkrafttreten der Bewirtschaftungsmaßnahmen und die jeweiligen Regelungen in den Quartieren informiert.

Warum die Bewohner*innenparkzonen eingeführt werden

Die Wohnquartiere rund um die "Löwenstraße" und die "Gutenbergstraße" leiden unter einer angespannten Parkraumsituation. Grund ist die starke Nachfrage nach Stellplätzen im öffentlichen Straßenraum aller Nutzergruppen – von Bewohner*innen und Beschäftigten bis hin zu Besucher*innen.

Die Bezirksvertretung Innenstadt-West hatte daher auf Vorschlag der Verwaltung beschlossen, die Bewohner*innenparkzonen "Löwenstraße" und "Gutenbergstraße" einzurichten.

In einer Bewohner*innenparkzone werden die öffentlichen Stellplätze zeitlich und finanziell bewirtschaftet. Ein Teil der Stellplätze kann dabei für Quartiersbewohner*innen reserviert werden (max. bis zu 50 Prozent). Zudem erhalten sie Parkvorrecht auf den übrigen Stellplätzen, d.h. sie können weiterhin auf allen Stellplätzen im Quartier ohne Parkschein und zeitlich unbegrenzt parken.

Quartiersfremde Langzeitparkende (z.B. Beschäftigte) werden sich also von diesem Zeitpunkt an andere Parkmöglichkeiten für ihr Fahrzeug suchen oder auf andere Verkehrsmittel ausweichen müssen.

Welche Ausdehnung die Quartiere haben

Die Bewohner*innenparkzone "Löwenstraße" umfasst den Bereich zwischen Brüderweg, Weißenburger Straße/Heiliger Weg, S-Bahn-Linie, Märkische Straße und Ostwall.

Die Bewohner*innenparkzone "Gutenbergstraße" umfasst den Bereich zwischen Hohe Straße, Ruhrallee (B54), S-Bahn-Linie und Südwall.

Hintergrund

Die Cityrandbereiche sind aufgrund der überwiegend aus der Gründer- oder Nachkriegszeit stammenden, dichten Baustruktur erheblichem Parkdruck ausgesetzt. Die Menschen in den Quartieren stehen bei der Parkplatzsuche in Konkurrenz mit anderen Nutzer*innen, die auf der Suche nach kostenfreien Parkmöglichkeiten für ihr Fahrzeug die öffentlichen Stellplätze in den Quartieren belegen.

Aus diesem Grund hatte die Politik die Verwaltung dazu aufgefordert, zur Bevorrechtigung der Bewohner*innen bei der Stellplatzsuche die Einrichtung von Bewohnerparkzonen in 21 Quartieren im Cityrandbereich zu untersuchen, sie nacheinander zu konkretisieren und einzuführen.

Dieser Beitrag befasst sich mit Verwaltungsangelegenheiten der Stadt Dortmund. Dieser Hinweis erfolgt vor dem Hintergrund aktueller Rechtsprechung.