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Innenstadt-Ost

Cityentwicklung

Neues Blumenbeet bringt Sommer-Look in die City

Nachricht vom 11.05.2022

Jetzt kommt Farbe in die City: Am Donnerstag, 12. Mai, vollendet das Grünflächenamt die Neubepflanzung des Rundbeetes in der Kampstraße/Platz von Netanya. Auf 260 Quadratmetern sind viele verschiedene Stauden gepflanzt worden, die das Beet nach und nach immer bunter werden lassen.

Rundbeet Kampstraße

Das neue Rundbeet mitten in der Dortmunder City wird in den nächsten Wochen aufblühen.
Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Dortmund-Agentur / Roland Gorecki

Mit den Planungen der beiden Beete wurde bereits im Herbst des vergangenen Jahres begonnen. Hier durften die Auszubildenden im Grünflächenamt der Stadt gemeinsam mit ihrer Ausbildungsleitung aktiv an einem der schönsten Beete in der City mitwirken und ihre Ideen einbringen.

Insektenfreundliche Stauden

In das Rundbeet an der Kampstraße werden im Bereich der jährlichen Sommerbepflanzung zum wiederholtem Male, Insektenfreundliche Stauden verwendet. "So sind wir in der Lage, nicht nur schöne Akzente in der Innenstadt zu setzten, sondern wir bieten gleichzeitig für diverse Insekten und Bienen eine Nahrungsquelle mitten im dicht bebauten urbanen Bereich", betont Ausbildungsleiter Sebastian Porzybot vom Grünflächenamt.

Der Ausbildungsbetrieb setzt sich also aktiv für den Artenschutz ein. Darüber hinaus wurde bei der Planung des Rundbeetes großen Wert auf die Nachhaltigkeit gelegt. Sobald die Vorbereitungen für den Weihnachtsmarkt beginnen, werden die mehrjährigen Stauden aus dem Beet entfernt und in anderen Grünbereichen wieder eingesetzt, zum Beispiel in den Beeten im Dortmunder Stadtgarten oder im Westpark. Ebenso wurde bereits beim Abbau des Paradiesgartens an der Reinoldikirche im vergangenen Jahr verfahren.

Sommerblumen und Gräser

Diese Pflanzen wachsen nun im Rundbeet:

  • Sommerblumen bestehend aus: Indischem Blumenrohr (Canna indica, Sorte Cleopatra), Begonia in Weiß und Rot und Dahlien in Sorten
  • Ziergräser bestehend: Calamagrostis (Reitgras), Miscanthus (Chinaschilf)
  • Stauden: Rudbeckia fulgida (Gewöhnlicher Sonnenhut) , Echinacea Sorte "Alba" (Weißer Sonnenhut), Echinacea Sorte "Magnus" (Purpur-Sonnenhut), Delphinium elatum (Rittersporn)
  • Anzahl der Pflanzen im Rundbeet: 1.600 Sommerblumen, 9 Ziergräser und 1.310 Stauden

Grün in der City

Die Stadt Dortmund möchte die City mit immer mehr grünen Oasen bereichern und zum Verweilen einladen. Vor allem das Grünflächenamt kümmert sich um die Umsetzung dieses Vorhabens. So kommt auch in diesem Jahr der Paradiesgarten vor der Reinoldikirche wieder zurück. Und mit Pop-up-Bäumen kommt bald noch zusätzliches Grün ins Herz der Stadt.

Hintergrund: "Dortmund zieht an – Aufbruch City"

Die Stadt Dortmund und ihre Partner*innen arbeiten gemeinsam an dem Ziel, die City zu stärken, damit sie ein Magnet für die Dortmunder*innen und das Umland bleibt. City-Entwicklung ist eine Daueraufgabe, bei der sich kurzfristige Maßnahmen und mittel- bis langfristige Konzepte ideal ergänzen. Daher wird in drei miteinander verknüpften Ansätzen an der Zukunft der Innenstadt gearbeitet – jeweils unter breiter Beteiligung der Bürger*innen.

Das Büro Stadt+Handel arbeitet unter der Überschrift "Miteinander. Mitte. Machen" an einer tiefgehenden Analyse und entwickelt mit allen Akteur*innen konkrete Ideen und Grundlagen für eine künftige Strategie. Sie wird nachhaltig und tragfähig über einen langen Zeitraum sein und immer wieder neue Impulse für die City liefern. Diese Strategie wird in ein konkretes Citymanagement übergehen.

Parallel schieben die Stadt und ihre Partner*innen bereits fortlaufend flankierende Maßnahmen mit Sofortwirkung an. Beispiele: Kultur- und Freizeit-Events, Sonderreinigungen, Verbesserung der Beleuchtung, Konzepte zur Nachnutzung großer Einzelhandelsimmobilien, Aufstockung des Service- und Präsenzdienstes des Ordnungsamtes sowie neue Aufenthaltsoasen mit mobilem Grün und neuer Stadtmöblierung.

Zuvor schon angelaufene längere Prozesse, sogenannte Masterpläne fließen in die Entwicklung der City mit ein und entfalten dadurch eine neue Dynamik: Masterplan Plätze für prägende Stadträume, Elemente und Ideen aus anderen Masterplänen mit Berührungspunkten zur City.

Allein von der Stadt Dortmund bringen sich mehr als 17 Ämter, Fachbereiche und Abteilungen mit ganz unterschiedlichen Blickwinkeln und Know-how in das gemeinsame Stärkungsprojekt für die City ein. Dabei ist das Amt für Stadterneuerung federführend. Zusätzlich beteiligt sind Stadtplanungs- und Bauordnungsamt, Team Emissionsfreie Innenstadt, Wirtschaftsförderung, Kulturbetriebe, Umweltamt, Sport- und Freizeitbetriebe, Jugendamt, Grünflächenamt, Tiefbauamt, Ordnungsamt, Stabsstelle Kreativquartiere, Sozialamt, Stabstelle Chief Information/Innovation Office, Wohnungsamt, der Nachtbeauftragte und die Dortmund-Agentur.

Dieser Beitrag befasst sich mit Verwaltungsangelegenheiten der Stadt Dortmund. Dieser Hinweis erfolgt vor dem Hintergrund aktueller Rechtsprechung.