Dortmund überrascht. Dich.
Haus Bodelschwingh

Mengede

Bild: zielske photographie

Leben in Mengede - der Stadtbezirk im Portrait

Der Stadtbezirk Mengede befindet sich im Nordwesten des Dortmunder Stadtgebiets und grenzt an die Städte Castrop-Rauxel, Waltrop und Lünen. Im Osten schließt sich der Stadtbezirk Eving an, im Süden der Stadtbezirk Huckarde.

Mengede umfasst die Stadt- und Ortsteile Bodelschwingh, Groppenbruch, Mengede, Mengeder Heide, Nette, Oestrich, Schwieringhausen und Westerfilde.

Restauriertes Gebäude

Im Gebäude der ehemaligen Zeche Adolph von Hansemann findet heute kulturelle Veranstaltungen statt.
Bild: Birte Lueg

In Mengede ist noch heute die geschichtsträchtige, abwechslungsreiche Vergangenheit dem Stadtbild anzusehen. Deutlich ist der Einfluss des Münsterlandes bemerkbar. Große land- und forstwirtschaftlich genutzte Flächen wechseln sich mit Naturschutz- und Naherholungsgebieten ab.

Wir finden ruhige, historisch gewachsene, aber auch dicht bebaute, moderne Wohnlagen. Kleingärtner, Siedlergemeinschaften, historische und ruhrgebietstypische Vereine, große Sport-, Gesangs- und Karnevalsvereine zeugen von einem intakten Zusammenleben, von guten Nachbarschaften.

Mengede bietet eine gut ausgebaute Dienstleistungs- und Sozialstruktur (Schulen, Einrichtungen für Jung und Alt usw.) und ist überregional (Autobahnen, Bahnnetz) und innerstädtisch hervorragend an den ÖPNV und das Straßenund Radwegenetz angebunden.

Neben der verblüffend stark ausgeprägten Identifikation mit dem jeweiligen der sechs Ortsteile ist gleichzeitig typisch die stadtbezirksübergreifende Verwurzelung der Mengeder und das Zusammengehörigkeitsgefühl im Kontrast zu Dortmund ("der City") und zu den angrenzenden Städten Castrop-Rauxel, Waltrop und Lünen.

Wandel des Stadtbezirks

Mengede ist auch ein Vorort im Umbruch. Anstrengungen bezüglich städtebaulicher Aufwertung, Neuansiedlungen von Gewerbe und Wohnen (Erdbeerfeld) und Attraktivierung der Erholungsgebiete verdeutlichen, dass die Bürgerinnen und Bürger Mengedes, aber auch die Stadt Dortmund, in die Zukunft Mengedes investieren.

Evangelische Kirche Bodelschwingh

Diese Schloss- und Dorfkirche ist nur eines der zahlreichen historischen Bauwerke des Stadtbezirks Mengede.
Bild: Karin Hessmann

Die ökologische Neugestaltung der Gewässer wird in Zukunft das landschaftliche Bild ganz entscheidend prägen. Mit der anstehenden Renaturierung der Emscher und seiner Zufl üsse wie auch der Realisierung von zwei riesigen Regenwasserrückhaltebecken wird der Stadtbezirk eine weitere Aufwertung erfahren.

Nicht nur für den heimischen Betrachter zeugen das Wasserschloss Bodelschwingh (im Privatbesitz) sowie das zum Ortsteil Nette zählende Schloss Westhusen (heute Seniorenresidenz) von einer vielfältigen Vergangenheit. Es lohnt sich ebenfalls der Besuch der historischen ev. Remigiuskirche im von Fachwerkhäusern geprägten alten Ortskern Mengedes.

Ein hervorragendes Beispiel für den Strukturwandel erlebt der Besucher bei den unterschiedlichen Veranstaltungen in der Kaue der ehemaligen Zeche Adolph von Hansemann, welche heute nicht nur eine der beiden Deutschland weiten Internate für das Gerüstebauerhandwerk beherbergt, sondern auch eine "Kleinezeche".

Apropos Veranstaltungen: Nicht versäumen darf man die Traditionsveranstaltungen wie z. B. Anfang Juni das im Mengeder Volksgarten stattfindende " mengede mittelalterlich gaudium ", Anfang Juli die Bodelschwingher Kirmes sowie am ersten Septemberwochenende das "Michaelisfest".

Zahlen, Daten, Fakten

Fläche: 24,939 km²
Einwohner: 55.656 (31. Dez. 2007)