Gebäude

Mengede

Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Birte Lueg

Unterstützung

Stadt will keine weiteren Gebühren für verlängerte Bodelschwingher Kirmes nehmen

Nachricht vom 10.06.2022

Dieses Jahr soll die Bodelschwingher Kirmes in Mengede einen Tag länger stattfinden. Die Stadt Dortmund verzichtet auf die anfallenden Benutzungsgebühren an einem zusätzlichen Tag, um die Schausteller*innen zu unterstützen. Der Beschluss des Verwaltungsvorstandes soll dem Rat vorgelegt werden.

Die Verwaltungsspitze der Stadt Dortmund hat beschlossen, dem Rat der Stadt unter Beteiligung der betroffenen politischen Gremien, den Beschluss zu unterbreiten. Konkret soll den Standbetreiber*innen der Bodelschwingher Kirmes die anfallenden Benutzungsgebühren an einem zusätzlichen Tag (1. Juli) erlassen werden. Die Bezirksvertretung Mengede soll zusätzlich die Übernahme der Kosten aus dem Budget der Bezirksvertretung beschließen.

Idee entstand in der Bezirksvertretung

Im September 2021 gab es auf Initiative der Bezirksvertretung Mengede einen runden Tisch aus Vertreter*innen der Bezirksvertretung, der Schausteller*innen, der Bodelschwingher Vereine und der Verwaltung.

Einstimmiges Ergebnis war, dass die Bodelschwingher Traditionskirmes in diesem Jahr probeweise um einen Tag verlängert wird. Traditionell fand die Bodelschwingher Kirmes bisher immer jeweils am Samstag vor dem ersten Montag im Juli an drei Tagen statt. In diesem Jahr soll nun auch der Freitag als erster Kirmestag mit eingebunden werden.

Ein Grund ist zum einen das 700. Jubiläum der Schlosskirche Bodelschwingh, zum anderen aber auch die Situation der Schausteller*innen und Vereine, welche die Auswirkungen der Coronapandemie immer noch wirtschaftlich zu spüren bekommen.

Zusätzlicher Tag ohne logistische Probleme

Da der Aufbau der Kirmes in der Vergangenheit in der Regel bereits am Freitag in der Mittagszeit beendet war, stünde einer Eröffnung am Freitag um 17:00 Uhr nichts entgegen. Logistisch wäre nichts weiter zu veranlassen.

Stadt hilft bei Kosten

Der Beschluss der Bezirksvertretung Mengede, auf die Standgebühren aller beteiligter Schausteller*innen in Höhe von 3.500 bis 4.000 Euro für den zusätzlichen Tag zu verzichten, käme den Schaustellern*innen und örtlichen Vereinen zu Gute. Die entstehenden Kosten für Energie, Abfallentsorgung, Dienstgänge und sonstige Aufwendungen in Höhe von ca. 2.800 Euro würde die Verwaltung übernehmen.

Dieser Beitrag befasst sich mit Verwaltungsangelegenheiten der Stadt Dortmund. Dieser Hinweis erfolgt vor dem Hintergrund aktueller Rechtsprechung.