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Soziales

Gemeinnütziger Verein EGO zeichnet bürgerschaftliches Engagement aus – jetzt Preisträger*innen vorschlagen

Nachricht vom 04.07.2022

Nett zu sein ist keine Geste, es ist ein Lifestyle. Das ist der Gedanke, mit dem Wolfgang Scharf 2015 den gemeinnützigen Verein EGO ins Leben gerufen hat. Einen bestimmten Auslöser für die Gründung des Vereins gab es nicht, vielmehr war es eine Summe aus vielen Erlebnissen und der Erfahrung, dass wir uns alle um ein friedvolles und rücksichtsvolles Miteinander bemühen müssen, um die täglichen Herausforderungen der Gesellschaft zu meistern.

Hände liegen übereinander

Sie kennen eine Person oder eine Institituion, die sich im besonderen Maße für die Gesellschaft engagiert? Reichen Sie gerne Ihren Vorschlag für den EGO Ehrenpreis "Ein netter Mensch sein" ein!
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"Die Schere in unserer Gesellschaft geht in zu vielen Bereichen auseinander. Wenn wir als Gemeinschaft weiter funktionieren und am Zusammenleben Freude haben wollen, müssen wir aufeinander zugehen und miteinander reden; auch streiten, aber mit Argumenten“, so Scharf, der als 1. Vorsitzender des Vereins ganz viel Herzblut in sein ehrenamtliches Engagement steckt.

Auszeichnung für gemeinschaftsstiftenden Einsatz

Der Ehrenpreis "Ein netter Mensch sein" soll in 2022 erstmalig das bürgerschaftliche Engagement würdigen und diejenigen ehren, die sich ehrenamtlich für ein besseres Miteinander in der Gesellschaft einsetzen. Hinter der Idee steckt der Gedanke, Menschen oder Institutionen zu würdigen, die zwischen den unterschiedlichen Meinungen Brücken bauen und sich mit ihrer uneigennützigen Haltung als Vorbild und Impulsgeber gemeinschaftsstiftend für unsere Gesellschaft einbringen. Schirmherrschaft für den Preis übernimmt Oberbürgermeister Thomas Westphal.

Bewerbungen können ab jetzt per Vorschlag eingereicht werden

Um für den Ehrenpreis nominiert zu werden, muss eine Art Pate den potenziellen Preisträger der Jury vorgeschlagen werden. Das Bewerbungsformular ist auf der Homepage von EGO e.V. zu finden. “Wir haben es bewusst sehr einfach und niederschwellig gehalten, damit wir möglichst viele spannende Bewerbungen erhalten. Alle Dortmunder sind eingeladen und aufgerufen, sich zu beteiligen“, so Scharf, der neben weiteren Dortmunder Persönlichkeiten ein Teil der Jury sein wird.

Bewerbungen können bis zum 15. Juli bei EGO e.V. eingereicht werden. Die feierliche Preisverleihung findet am 19. September, dem Tag der Zivilcourage, unter der Schirmherrschaft von dem Dortmunder Oberbürgermeister Thomas Westphal statt, der auch die Begrüßung an diesem Abend halten wird. “Wir freuen uns riesig, dass Thomas Westphal ohne Zögern zugesagt hat. Es zeigt, dass wir mit diesem Thema am Puls der Zeit sind. Insbesondere so große Krisen wie die Pandemie und der Ukraine-Krieg zeigen, wie wichtig Werte wie Hilfsbereitschaft, Nächstenliebe und Mitgefühl sind. Und nur im Schulterschluss miteinander können wir das schaffen“, so Scharf.

Über EGO e. V.:

Der Verein EGO engagiert – gemeinsam – offen e.V. ist eine wachsende Community, die sich für gegenseitige Akzeptanz, Verständnis, Freundlichkeit und unvoreingenommenes Wohlwollen unter den Menschen stark macht – unabhängig von Kultur, Geschlecht, Nationalität, Hautfarbe, Sprache, Herkunft, sozialem Status oder persönlicher Weltanschauung.

Nett zueinander zu sein, ist unser Lifestyle. Wir sagen "Nein!" zu Unfreundlichkeit, Diskriminierung, Diffamierung, Wut und Hass. EGO e.V. möchte mit gutem Beispiel vorangehen, um unsere Gesellschaft und unsere Welt ein Stückchen liebenswerter, herzlicher und friedvoller zu machen.

Dieser Beitrag befasst sich mit Verwaltungsangelegenheiten der Stadt Dortmund. Dieser Hinweis erfolgt vor dem Hintergrund aktueller Rechtsprechung.