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Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Creative Commons Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Unported Wikimedia Commons / Thorsten Bachner

Projektpartnerschaft

"nordwärts" nutzt "nebenan.de" als neues Tool für die Bürgerkommunikation

Nachricht vom 16.08.2018

Welches Kommunikationswerkzeug eignet sich für die Verbreitung städtischer und kommunaler Anliegen am besten? Wie kann eine städtische Initiative ihre Zielgruppen bestmöglich erreichen? Fragen, die sich auch die Stadt Dortmund bei der Ausarbeitung des Dialog- und Beteiligungsprojektes "nordwärts" gestellt hat. Die Nachbarschaftsplattform "nebenan.de" liefert Antworten.

"nebenan.de" ist ein kostenloses, lokales Nachbarschaftsnetzwerk. Es bietet Anwohnern die Möglichkeit, ihre Nachbarschaft zu entdecken und Teil einer lokalen Gemeinschaft zu werden. Schon mehr als 900.000 Nachbarn in 7.000 Nachbarschaften sind deutschlandweit dabei. In Dortmund sind bereits rund 15.000 Nachbarn in 74 Nachbarschaften aktiv.

Seit Neuestem ist "nebenan.de" auch für gemeinnützige sowie städtische und kommunale Akteure geöffnet. Vereine, gemeinwohlorientierte Initiativen, Stadtverwaltungen sowie kommunale Vertreter können sich unter https://organisation.nebenan.de ein "Organisationsprofil" anlegen und darüber in direkten Austausch mit den Anwohnern treten. Innerhalb der ersten Wochen haben sich bundesweit bereits über 1.600 Organisationen registriert.

Der neue Profiltyp eignet sich auch für kommunale Projekte wie "nordwärts": "Durch die Zusammenarbeit mit 'nebenan.de' eröffnen sich neue, smarte Kommunikationsmöglichkeiten, die es erlauben, auf einem einfachen Weg mit den wichtigsten Personen einer Stadt – nämlich den Bürgern und Bürgerinnen in Dialog zu treten", so Michaela Bonan, Leiterin des Projektes "nordwärts".

Über das Organisationsprofil können relevante lokale Neuigkeiten angekündigt, auf Veranstaltungen hingewiesen und zu bürgerschaftlichem Engagement aufgerufen werden. Das Nachbarschaftsnetzwerk "nebenan.de" bietet durch einen umfassenden Verifizierungsprozess einen geschlossenen und geschützten digitalen Raum, in dem vertrauensvoll miteinander kommuniziert werden kann.

Nutzer der ersten Stunde

Das Dialog- und Beteiligungsprojekt "nordwärts" hat die neuen Organisationsprofile seit Januar 2018 als Beta-User getestet und zur Entwicklung dieser beigetragen: "Uns war schnell klar, dass sich hier eine interessante Projektpartnerschaft bietet, denn die Beteiligung der Menschen vor Ort ist das Herzstück von 'nordwärts'. Die Chance, den Prototypen des Organisationsprofiles als Erstnutzer zu testen und mitzuentwickeln haben wir daher sofort genutzt", so Michaela Bonan.

Durch digitale Beteiligung und die Nutzung neuer digitaler Kommunikationstools wie "nebenan.de" geht die Stadt Dortmund einen weiteren Schritt auf dem Weg zur Smart City.

Zueinandergefunden haben "nordwärts" und "nebenan.de" über die Allianz Smart City Dortmund, "nordwärts" als Mitbegründer der Allianz, "nebenan.de" als Allianzpartner.

Zum Thema

"nordwärts" ist ein "Zehn-Jahres-Projekt" der Stadt Dortmund. Die Intention der Initiative ist, die Stärken der nördlichen Stadtbezirke Dortmunds in den Fokus der Öffentlichkeit zu rücken und deren vorhandene Potentiale ans Licht zu bringen. "nordwärts" zielt darauf ab, in Zusammenarbeit mit den Bürgern die Lebensqualität in der Gesamtstadt zu verbessern und Impulse für weitere Entwicklungen zu setzen. Hierbei greift es auf ein breit angelegtes Dialog- und Beteiligungsverfahren zurück. Das Projekt setzt sich aus über 230 Teilprojekten zusammen und ist mit einer Vielzahl an Veranstaltungen im Stadtgebiet Dortmunds aktiv.