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Entsorgung

EDG verbessert Situation an den Depotcontainern - Maßnahmen gegen illegale Abfallablagerungen

Nachricht vom 03.06.2020

Die Situation an zahlreichen der über 500 Depotcontainer-Standorte steht schon seit längerer Zeit im Fokus der Maßnahmen zur Optimierung der Stadtsauberkeit. Im Mittelpunkt stehen ein höheres Volumen bei Papier-Containern und die Beseitigung von Verunreinigungen an den Standorten. Die Corona-Krise hat die Problematik an einigen Standorten deutlich verschärft.

Darauf reagiert die EDG (Entsorgung Dortmund GmbH) und bringt ein Maßnahmenpaket auf den Weg, das kurzfristig für Abhilfe sorgen, aber auch dauerhaft die Situation an den Depotcontainer-Standorten verbessern wird. Darüber hinaus werden die Maßnahmen zur Beseitigung von illegalen Abfallablagerungen ausgeweitet und die Ermittlung der Verursacher verschärft. Die EDG setzt damit die im Integrierten Stadtsauberkeitskonzept definierten Aktionen und Maßregelungen fort.

Mobile Sammelstellen für Papier, Pappe und Kartonagen (PPK)

Die EDG errichtet am Samstag, 6. und 13. Juni, von 8:00 bis 15:00 Uhr, fünf zentrale Sammelstellen für Papier und Co. Diese befinden sich an der Ecke Galoppstraße/Ecke Heideblick, in Lücklemberg, am Sonnenplatz in der Innenstadt West, Evinger Platz, nahe der Bezirksverwaltungsstelle Eving, am Kesselborn (P&R Parkplatz) in Lütgendortmund und am Marktplatz Brackel. Die ausgewählten Standorte liegen zentral, sind gut anzufahren und ausreichend groß um Verkehrsbehinderungen auszuschließen. Andere Wertstoffe oder Sperrmüll werden nicht angenommen.

Die eingerichteten Sammelstellen ergänzen die Papier-Sammlung über die Papiertonne, die Recyclinghöfe und die Depotcontainer. Diese Entlastung ist u. a. notwendig, um das gestiegene Aufkommen an Kartons aus dem Online-Handel, das Pandemie bedingt nochmals zugenommen hat, aufzufangen.

Mehr Depotcontainer an 62 Standorten

Ab dem 13. Juni steht an 62 Depotcontainer-Standorten jeweils ein weiterer Depotcontainer für Papier mit einem Fassungsvermögen von fünf Kubikmetern. Das zusätzliche Volumen von 340 Kubikmetern wird in die aktuelle Tourenplanung integriert werden. Gegenwärtig fahren fünf Fahrzeuge von Montag bis Samstag jeweils täglich zehn Stunden. Die mobilen Sammelstellen werden, wenn die 62 Standorte am 13. Juni nachgerüstet sind, nicht mehr angeboten.

Ab dem 1. Juli 2020 wird die Reinigung an den Depotcontainer-Standorten intensiviert. In den Stadtteilen sind feste Reinigungsteams im Einsatz, die ausschließlich Depotcontainer-Standorte reinigen und im Zuge dessen unerlaubte Abfallablagerung beseitigen. Um die Leerungsrhythmen zu erweitern, wird ab Oktober 2020 ein weiteres Fahrzeug eingesetzt.

Kein Kavaliersdelikt: Ermittlungsdienst Abfall geht gegen Verursacher vor

Am 1. Juli 2020 nimmt der Ermittlungsdienst Abfall (EDA) seine Arbeit auf. Acht Mitarbeiter (vier Beschäftigte der Stadt Dortmund, vier Mitarbeiter*innen der EDG) werden im Straßenraum offen präsent sein. Damit verbunden ist die persönliche Ansprache der Bewohner*innen bis hin zu mündlichen Verwarnungen der Verursacher von Vermüllung und Verschmutzung. Die städtischen Mitarbeiter*innen verfügen über ordnungsbehördliche Befugnisse und können bei "kleineren" Vergehen ein Verwarngeld erheben. Für die Ahndung größerer Delikte ermitteln sie die notwendigen Informationen für eine Anzeige bei der Unteren Abfallwirtschaftsbehörde. EDG und Stadt erwarten eine Steigerung der abfallrechtlicher Anzeigen und durch die abschreckende Wirkung eine Reduzierung von Abfallablagerungen im öffentlichen Raum.

Dieser Beitrag befasst sich mit Angelegenheiten einer Beteiligungsgesellschaft der Stadt Dortmund. Dieser Hinweis erfolgt vor dem Hintergrund aktueller Rechtsprechung.