Fördergerüst

Scharnhorst

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Ausbildung im Quartier

Projekt von Schule und lokaler Wirtschaft: Scharnhorster Schüler*innen präsentieren ihre Gartenhütte

Nachricht vom 30.03.2022

Richtfest feierte am Mittwoch, 30. März, ein Projekt in Scharnhorst, das ein gutes Beispiel für die Vernetzung im Stadtteil und für die Zusammenarbeit mit lokalen Unternehmen und Schulen ist. Mit dem Lehrprojekt "Gartenhütte" im Projekt "Ausbildung im Quartier" wurde an der Hauptschule Scharnhorst ein weiterer Schritt im Rahmen dieser engen Kooperation getan - Oberbürgermeister Thomas Westphal ließ sich alles genau von den Schüler*innen erklären.

Projekt Gartenhütte Hauptschule Scharnhorst

Oberbürgermeister Westphal nahm sich die Zeit, um bei dem Richtfest der neuen Gartenhütte an der Hauptschule Scharnhorst dabei zu sein.
Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Dortmund-Agentur / Roland Gorecki

Interessierte Schüler*innen aus den Jahrgangsstufen 8, 9 und 10 hatten mit dem Projekt "Gartenhütte" die Chance, ein Bauvorhaben zu planen und aktiv am Aufbau mitzuwirken. Sie konnten so diverse Ausbildungsberufe kennenlernen und ausprobieren. Am Ende ist eine Gartenhütte im "Schulgarten" der Hauptschule Scharnhorst entstanden, die nun dauerhaft Teil des Unterrichts und ergänzender Aktivitäten ist.

Erste Erfahrung im Wunschberuf

Am gesamten Baugeschehen haben pro Gewerk jeweils acht bis zehn Schüler*innen mitgewirkt. Sie haben erste praktische und theoretische Erfahrungen in ihren Wunschberufen erlangt und die Möglichkeit erhalten, ihre berufliche Orientierung zu erproben und dauerhaft zu stabilisieren. In der praktischen Umsetzung wurde insbesondere das handwerkliche Geschick und räumliches Denken gefördert und geübt.

Auch im Unterricht wurden die Projektinhalte mit einbezogen und unterschiedliche Basiskompetenzen wie Teamfähigkeit, Selbsteinschätzung, Durchhaltevermögen sowie der kollegiale und verantwortungsbewusste Umgang miteinander vertieft. Zusätzlich lernten die Schüler*innen dabei einiges im Bereich Mathematik und Technik.

Kollegialer Umgang

Bereits zu Baubeginn im November 2020 hat sich gezeigt, welches ungeahnte Potential in einigen Schüler*innen steckt. Der kollegiale Umgang, Zusammenhalt und vor allem die entgegengebrachte Wertschätzung der Betriebe gegenüber den Schüler*innen hat einige Teilnehmende dazu bewegt, ihre Berufsfindung breiter aufzustellen und offen für neue Berufe zu sein. Erste freiwillige Praktika in den mitwirkenden Unternehmen sind bereits erfolgreich gelaufen und werden fortgesetzt. Es gab sogar bereits erste Ausbildungsplatzangebote.

Die Wirtschaftsförderung setzt in neun Stadtteilen diverse Projekte zur Berufswahlorientierung mit sechs Haupt- und drei Gesamtschulen um. Ziel ist immer, dass die Jugendlichen in einem Quartier die lokalen Unternehmen kennen lernen, sich Vertrauen aufbaut und sie eine Ausbildung vor der Haustür beginnen können. "Ich freue mich sehr, dass unsere Betriebsakquisiteur*innen mit "Ausbildung im Quartier" einen dreifachen Gewinn erzielen können: für das Quartier, die Jugendlichen und die Unternehmen", so Heike Marzen, Geschäftsführerin der Wirtschaftsförderung über das Projekt, das noch zwei Jahre läuft.

Dieser Beitrag befasst sich mit Verwaltungsangelegenheiten der Stadt Dortmund. Dieser Hinweis erfolgt vor dem Hintergrund aktueller Rechtsprechung.