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Tiefbauamt im Einsatz gegen Raupen des Eichen-Prozessionsspinners

Eichenprozessionsspinner

Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Stadt Dortmund / Christian Schön

Eichenprozessionsspinner

Meldungen für 2021 ab sofort möglich

Warnschild EPS

Diese Warnschilder kommen zum Einsatz, wenn ein Befall festgestellt wird.
Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Stadt Dortmund

Anfang April könnten die ersten Raupen des Eichenprozessionsspinners (EPS) wieder unterwegs sein. In den letzten Jahren trat die Raupe massenhaft auf. Auch für 2021 rechnet die Stadt Dortmund wieder mit einem erhöhten Aufkommen. Um zeitnah eingreifen und Nester rechtzeitig entfernen zu können, werden die Bürger*innen und Gäste der Stadt aufgerufen, Nester zu melden. Erstmalig ist diese Meldung nicht nur telefonisch oder per E-Mail, sondern auch über die Internetseite www.dortmund.de/raupenmelder online möglich. Über diese Seite kann mobil über jedes Endgerät der Standort eines Raupen-Nests in einer Karte markiert und gemeldet werden. Im Grünflächenamt erfolgt anschließend die Prüfung und Priorisierung der Meldungen. Alle Melder*innen, die eine Rückmeldung erhalten möchten, werden nach der Beseitigung oder zum Beispiel bei Nestern auf privaten Flächen entsprechend informiert.

Warnschilder statt Absperrungen

Mit Beginn der Saison (ca. April bis August) werden in Grünanlagen, Parks, Friedhöfen und Wäldern – sobald ein Befall festgestellt wird – einheitliche, temporäre Info- und Warnschilder mit international verständlichen Piktogrammen aufgestellt. Der Eichenprozessionsspinner ist ein Risiko, mit dem man vor allem in den nördlichen Stadtteilen überall rechnen muss. Die Schilder sind ein Appell an die Eigenverantwortlichkeit aller Dortmunder*innen – Betreten auf eigene Gefahr. Absperrungen sollen so möglichst vermieden werden. In Einzelfällen können jedoch Absperrungen z.B. an einzelnen Eichenalleen, Schulen oder Tageseinrichtungen für Kinder notwendig werden.

Raupenmelder

Von Mai bis August kann jeder Befall mit Eichenprozessionsspinnerraupen gemeldet werden