Dortmund überrascht. Dich.
Tiefbauamt im Einsatz gegen Raupen des Eichen-Prozessionsspinners

Eichenprozessionsspinner

Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Stadt Dortmund / Christian Schön

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Eichenprozessionsspinner

Grünflächenamt koordiniert die Strategie der Stadt Dortmund – Vorbereitungen für 2020 laufen bereits

Warnschild EPS

Diese Warnschilder kommen zum Einsatz, wenn ein Befall festgestellt wird.
Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Stadt Dortmund

Anfang April könnten die ersten Raupen des Eichenprozessionsspinners (EPS) wieder unterwegs sein. Nachdem Dortmund wie viele andere Städte im Ruhrgebiet von dem massenhaften Auftreten der Raupen in 2019 überrascht worden war, stellt sich die Stadt für 2020 mit einem Gesamtkonzept rechtzeitig auf die neue Saison ein. Denn es ist sehr wahrscheinlich, dass der Eichenprozessionsspinner auch in diesem Jahr wieder verbreitet auftritt. Für ihre Vorbereitungen geht die Stadt Dortmund sogar von einem deutlich stärkeren Befall aus als in 2019, um bei Eintreten dieses Szenarios gerüstet zu sein. Wie stark der Befall tatsächlich ausfällt, lässt sich seriös nicht vorhersagen. Die stadtweite Federführung aller Maßnahmen übernimmt in 2020 das Grünflächenamt.

Warnschilder statt Absperrungen

Mit Beginn der Saison (ca. April bis August) werden in Grünanlagen, Parks, Friedhöfen und Wäldern – sobald ein Befall festgestellt wird – einheitliche, temporäre Info- und Warnschilder mit international verständlichen Piktogrammen aufgestellt. Der Eichenprozessionsspinner ist ein Risiko, mit dem man vor allem in den nördlichen Stadtteilen überall rechnen muss. Die Schilder sind ein Appell an die Eigenverantwortlichkeit aller Dortmunder*innen – Betreten auf eigene Gefahr. Absperrungen sollen so möglichst vermieden werden. In Einzelfällen können jedoch Absperrungen z.B. an einzelnen Eichenalleen, Schulen oder Tageseinrichtungen für Kinder notwendig werden.

Zum Thema

Von Mai bis August kann jeder Befall mit Eichenprozessionsspinnerraupen gemeldet werden