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Elektromobilität

Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Jesús González Rebordinos

Elektromobilität

Stadt analysiert Auslastung der Ladeinfrastruktur für E-Autos in Dortmund

Nachricht vom 16.03.2021

Die Hot-Spot-Analyse soll die aktuelle Auslastung des Netzes der Elektromobilität vor Ort ermitteln. So sollen Elektrofahrzeugen in das Stromnetz integriert und die benötigte Ladeinfrastruktur bereitgestellt werden können.

Ladendes E-Auto

Jedes zweite bis dritte Auto in Dortmund ist ein E-Auto.
Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Dortmund-Agentur / Roland Gorecki

Dortmund steht vor der Herausforderung, aufgrund der gestiegenen Anforderungen an die nachhaltige Mobilität und anderer Technologien im Bereich der Erneuerbaren Energien und Energieeffizienz die Bereitstellung der benötigten Infrastrukturen und die Bewirtschaftung des Verkehrsraumes insbesondere mit der Raumqualität sinnvoll zu verbinden. Das zentrale Handlungsfeld ist in diesem Zusammenhang die Integration der exponentiell zunehmende Zahl von Elektrofahrzeugen (Stand 1. Februar 2021: 4.153 Kraftfahrzeuge) in das Stromnetz und die Frage, wie die benötigte Ladeinfrastruktur sowohl im öffentlichen als auch im halböffentlichen und privaten Bereich bereitgestellt werden kann. "Im Masterplan Mobilität ist ein Teilprojekt die Elektromobilität. Jedes zweite bis dritte Fahrzeug in Dortmund ist ein E-Fahrzeug. Wo kommt der Strom her, wie bewirtschaften wir den Verkehrsraum? Das soll die Analyse zeigen", unterstreicht Sylvia Tiews, Mitglied der Geschäftsleitung der Wirtschaftsförderung Dortmund.

Bürger*innen können Vorschläge für Ladepunkte machen

Das städtische Verteilnetz bildet den Grundstein für den Ausbau der Infrastruktur. Daher soll die Hot-Spot-Analyse die aktuelle Auslastung des Netzes vor Ort ermitteln. Auf Basis dieser Daten werden Szenarien berechnet, die darstellen sollen, an welchen Stellen das bestehende Verteilnetz bis 2030 zu verstärken ist. Diese Information ist die Voraussetzung für den anstehenden weiteren Ausbau der Ladeinfrastruktur in Dortmund.

Parallel dazu steht bereits jetzt im Internet unter ladeinfrastruktur-dortmund.de ein Portal zur Verfügung, in dem Bürger*innen Standortvorschläge für Ladepunkte machen können.

Sylvia Tiews (Wirtschaftsförderung) zur Auslastung der Ladeinfrastruktur für E-Autos in Dortmund Quelle: YouTube

Zum Thema

Weitere Informationen erteilen die DEW21 und die Geschäftsstelle Elektromobilität der Wirtschaftsförderung.

Dieser Beitrag befasst sich mit Verwaltungsangelegenheiten der Stadt Dortmund. Dieser Hinweis erfolgt vor dem Hintergrund aktueller Rechtsprechung.

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