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Elektromobilität

Projekte zur Elektromobilität in Dortmund

"Dortmund elektrisiert"

Die Stadt Dortmund will mit dem Projekt „Dortmund elektrisiert“ und dem modellhaften Einsatz von elektromobilen Dienstfahrzeugen zeigen, dass dieser sinnvoll, machbar und alltagstauglich ist. Damit soll eine Vorreiterrolle übernommen werden, die zur Nachahmung animiert, Elektromobilität sichtbar und erlebbar macht und damit die Einführungsakzeptanz bei den Bürgerinnen und Bürgern unterstützt. Mögliche Vorurteile gegenüber der Elektromobilität sollen im Praxistest widerlegt und es soll deutlich gemacht werden, dass die in Dortmund vorhandene Infrastruktur bereits heute den Einsatz von Elektrofahrzeugen möglich macht.

Logo Dortmund elektrisiert

"metropol-E"

Über das vom Lenkungskreis Elektromobilität beantragte und vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) und der Nationalen Organisation Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie (NOW) geförderte Projekt „metropol-E“ soll in Dortmund der Aufbau von Infrastruktur gesteuert und sinnvoll in bestehende Verkehrs- und Siedlungskonzepte integriert werden. Ein weiterer wesentlicher Baustein ist, neben der Entwicklung eines Flottenmanagement- und Mobilitätskonzeptes für die Stadtverwaltung, der Ausbau der Erneuerbaren Energien. Ziel des Projekts „metropol-E“ ist es, eine optimale Einbindung von Elektrofahrzeugen in die Flotte der Stadt Dortmund vor dem Hintergrund des „CO2-freien Dienstgangs“ zu definieren.

Realisiert wird das Forschungsprojekt „metropol-E“ im Projektzeitraum 2012 - 2013 unter der Konsortialführung der RWE Effizienz GmbH und unter Mitwirkung der Stadt Dortmund, der PTV Karlsruhe, der TU Dortmund, der TU Berlin und der Unternehmensberatung Ewald Consulting.

"KIE-Lab"

Das Verbundprojekt KIE-Lab: Kunden-Innovationslabor Elektromobilität – Kundengetriebene Entwicklung elektromobiler Brückendienstleistungen wird vom Forschungsinstitut für innovative Arbeitsgestaltung und Prävention (FIAP) e.V. in Gelsenkirchen in Zusammenarbeit mit der Dortmunder Energie- und Wasserversorgung GmbH (DEW21) durchgeführt. Es wird seit Ende 2013 vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert (FKZ 01FE13050). Ergänzt wird unser Projekt durch eine Reihe hochwertiger Valuepartner.

Unser Ziel ist es, das neuartige Innovationsinstrument KIE-Lab aufzubauen und zu etablieren und dort unter Beteiligung von Kunden elektromobile Brückendienstleistungen zu entwickeln, die in ein funktionsfähiges Geschäftsmodell überführt werden können. Brückendienstleistungen verbinden die klassischen, besitzorientierten mobilen Nutzungsgewohnheiten der Kunden (i.S.v. "ich besitze ein eigenes Auto, das mir immer zur Verfügung steht und für das ich alle Kosten trage") mit der modernen, nutzerorientierten Elektromobilität (z.B. Carsharing) und schaffen so Mehrwerte für alle Beteiligten.

Zwischenbericht KIE-Lab [pdf, 984 kB]

www.kie-lab.de

ELMO

Mit dem Modellprojekt „ELMO“ (elektromobile urbane Lieferverkehre) werden neue Wege bei der Nahversorgung von Städten beschritten. Unternehmen sollen beim Erwerb elektromobiler Auslieferungsfahrzeuge, bei der Einsatzplanung sowie im Betrieb unterstützt werden.

Das Konsortium setzt sich aus dem Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML, CWS-boco, T€Di Logistik, UPS Deutschland, Busch-Jaeger Elektro (BJE) und der Wirtschaftsförderung Dortmund zusammen. Der Projektzeitraum erstreckt sich über knapp drei Jahre bis Ende August 2014.

Cargo Cruiser

Im Rahmen eines Anschubprojektes von der Stadt Dortmund, DEW21 und UPS wurde der Pilotversuch gestartet, mit dem Cargo Cruiser, einem elektrisch betriebenen Lastenfahrrad, die Dortmunder Innenstadt CO2-freier zu machen und eine ökologisch und ökonomisch sinnvolle Alternative bei der Zustellung in Innenstädten zu testen.

Elektromobilitätslotse

Aus der Akteurslandschaft und dem Beteiligungsprozess des Masterplan Energiewende heraus wurde als Projektidee die Einrichtung einer Lotsenstelle „Elektromobilität“ entwickelt. Diese Idee, die im Arbeitspaket Mobilität entstand und sowohl vom Beirat als auch vom Lenkungskreis des Prozesses positiv bewertet wurde, konnte in Zusammenarbeit mit der Dortmunder Energie- und Wasserversorgung GmbH (DEW21) erfolgreich umgesetzt werden. Der Elektromobilitätslotse Thomas Rux, Energieberater im DEW21 Kundenzentrum, informiert nun als erste Anlaufstelle Interessierte und Ratsuchende rund um das Themenfeld Elektromobilität und vermittelt ihnen den richtigen Ansprechpartner.

Mit der Einrichtung der Lotsenstelle „"Elektromobilität" beweist Dortmund Vorbildcharakter, denn diese ist bisher, soweit bekannt, bundesweit einzigartig.

Weitere Infos zur Einrichtung der Lotsenstelle
DO21.TV-Videofilm über den Elektromobilitätslotsen

Thomas Rux
DEW21 Kundenzentrum
Ostwall 51
44135 Dortmund
Tel.: 0231 544-4077
Fax: 0231 544-4059
E-Mail: elektrofahrzeuge@dew21.de

Kompetenzatlas "Nachhaltige Mobilität"

Die Mobilität von morgen ist genauso vielseitig wie die Akteure aus Wirtschaft, Wissenschaft und Institutionen, die sich mit diesem Thema befassen. Sie ist inter- und multimodal und nutzt den ÖPNV, Zweiräder, kleine und große E-Fahrzeuge sowie andere Verkehrsträger. Um die Basis für die Technologien und die Akzeptanz zu schaffen, arbeiten viele Experten aus der Region Dortmund in diesem Themenfeld.
In dem Kompetenzatlas "Nachhaltige Mobilität" präsentieren sich Unternehmen, Forschungsinstitute und -einrichtungen sowie Netzwerke und Projekte, die alle in einem Bezug zu Dortmund stehen und sich mit Themen der zukünftigen Mobilität beschäftigen.

Kompetenzatlas "Nachhaltige Mobilität" [pdf, 10,1 MB]

Dies beginnt bei der Entwicklung von Komponenten und Fahrzeugen, geht über wissensintensive Ingenieurdienstleistungen in der Hardware und Informationstechnologie oder Fragen der Energiewirtschaft bis zu Angeboten im Handwerk und der Mobilitätsplanung. Ferner werden Netzwerke und erfolgreiche Projekte und Kooperationen der Region vorgestellt. Eine große Bedeutung kommt dabei den Fachhochschulen und den universitären Einrichtungen zu.

Aktuell werden in dem Kompetenzatlas 70 einzigartige Expertisen der Region Dortmund aufgeführt. Diese Aufzählung ist nicht abschließend und kann sicherlich ergänzt werden.

Fotowettbewerb "WATT siehstE"

Vom 22. Juli bis zum 16. September waren Bürgerinnen und Bürger aufgerufen, Anschauliches, Interessantes und Bemerkenswertes rund um das Thema Elektromobilität abzulichten und ihre Bilder einzusenden.

Mit dem Fotowettbewerb "WATT siehstE", der vom Strategiekreis Elektromobilität initiiert wurde und erster Teil einer Informationskampagne rund um das Thema Energie in der Energiewende ist, sollte auf die Vielfalt der Elektromobilität in der Stadt Dortmund aufmerksam gemacht werden. Ziel war es, für dieses Themenfeld zu sensibilisieren, den Bekanntheitsgrad der Aktion "Dortmund elektrisiert" zu erhöhen und den breiten Dortmunder Konsens zu Themen der Nachhaltigkeit aufzuzeigen.

Fotowettbewerb "WATT siehstE": Gewinner stehen fest

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