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Friedensplatz altes Stadthaus

Friedhöfe

Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Jesús González Rebordinos

Haushalt

Eigenbetrieb "Friedhöfe Dortmund" schließt 2018 erfolgreich ab

Nachricht vom 05.06.2019

Die Dortmunder Friedhöfe haben einen Jahresüberschuss von rund 177.000 Euro erwirtschaftet. Das belegt der Jahresabschluss für das Wirtschaftsjahr 2018. Das Jahresergebnis des Eigenbetriebs entlastet damit auch den städtischen Kernhaushalt entsprechend.

32 kommunale Friedhöfe mit einer Gesamtfläche von rund 330 Hektar, 4.781 Bestattungen, 118 Mitarbeiter*innen, 20.000 Bäume, ein Umsatz von rund 11 Mio. Euro. Dies sind nur einige der Kennzahlen, mit denen sich die externe Wirtschaftsprüfung "Dr. Bergmann, Kaufmann und Partner GmbH & Co.KG" bei der Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts für die Friedhöfe der Stadt Dortmund zum Abschluss des Wirtschaftsjahres 2018 beschäftigt hat.

Im Ergebnis wird uneingeschränkt eine ordentliche Wirtschaftsführung bestätigt. Die Prüfer haben festgestellt, dass das Wirtschaftsjahr 2018 erfreulich positiv abgeschlossen wurde. Es wurde ein Jahresüberschuss von rund 177.000 Euro erwirtschaftet. Das Jahresergebnis stellt eine deutliche Verbesserung gegenüber der Planung dar. Sie ging von einem Jahresverlust von rund 431.000 Euro aus. Dieser Verlust hätte aus dem städtischen Kernhaushalt ausgeglichen werden müssen. Das Jahresergebnis des Eigenbetriebs entlastet damit auch den städtischen Kernhaushalt entsprechend.

Eigenbetrieb "Friedhöfe Dortmund" behauptet sich im Wettbewerb

Dieses positive Ergebnis ist insbesondere deshalb erfreulich, weil sich die kommunalen Friedhöfe im Bestattungsbereich im direkten Wettbewerb mit anderen Friedhofsträgern und zunehmend privaten Alternativangeboten in einem herausfordernden Umfeld bewegen und behaupten müssen.

Gleichzeitig erfüllen die Friedhöfe erweiterte öffentliche Aufgaben: Sie sind ein wichtiger Teil des städtischen Grünflächenangebots und haben wichtige Funktionen als Erholungsbereiche, Klima-Inseln und ökologische Entwicklungsräume. Nicht zuletzt bereichern sie mit historischen Grabstätten, Gebäuden, Denkmäler das kulturelle Angebot der Stadt.

Die allgemein gestiegenen Lohn- und Materialkosten lassen jedoch für die Planung des Wirtschaftsjahres 2019 ein negatives Jahresergebnis von rund 994.000 Euro erwarten. Der erwirtschaftete Überschuss aus dem Jahr 2018 von 177.000 Euro soll aber auf das laufende Wirtschaftsjahr 2019 vorgetragen werden. Damit kann schon jetzt ein weiterer positiver Beitrag für das spätere Jahresergebnis 2019 geleistet werden, denn auch aus dem Abschluss des Wirtschaftsjahres 2017 steht noch ein übertragener Überschuss von rund 452.000 Euro zur Verfügung.