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Friedensplatz altes Stadthaus

Friedhöfe

Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Jesús González Rebordinos

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Bilanz

Eigenbetrieb "Friedhöfe Dortmund" schließt 2019 erfolgreich ab

Nachricht vom 22.06.2020

32 kommunale Friedhöfe mit einer Gesamtfläche von rund 330 Hektar, 4.579 Bestattungen, 118 Mitarbeiter*innen, 20.000 Bäume – dazu ein Umsatz von rund 11 Millionen Euro. Der Eigenbetrieb "Friedhöfe Dortmund" bietet ein umfangreiches Bestattungsangebot und leistet einen wichtigen Beitrag für das grüne Dortmund.

Gräber auf dem Hauptfriedhof

Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Dortmund-Agentur / Stefanie Kleemann

Dies sind nur einige wenige Zahlen, mit denen sich die externe Wirtschaftsprüfung "Dr. Bergmann, Kaufmann und Partner GmbH & Co.KG" beschäftigt hat. Sie schließt die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts für die Friedhöfe der Stadt Dortmund für das Wirtschaftsjahr 2019 damit ab, dass uneingeschränkt eine ordentliche Wirtschaftsführung bestätigt wird.

Die kommunalen Friedhöfe stehen im Bestattungsbereich im direkten und herausfordernden Wettbewerb mit zahlreichen anderen Friedhofsträgern und zunehmend privaten Alternativangeboten. Gleichzeitig erfüllen sie erweiterte öffentliche Aufgaben: Sie sind ein wichtiger Teil des städtischen Grünflächenangebots und haben eine besondere Funktion als Erholungsbereiche, Klimainseln und ökologische Entwicklungsräume. Nicht zuletzt bereichern sie mit historischen Grabstätten, denkmalgeschützten Gebäuden und Denkmälern das kulturelle Angebot der Stadt.

Positive Entwicklung

Vor diesem Hintergrund wurde das Wirtschaftsjahr 2019 erfreulich positiv abgeschlossen. Bedingt durch allgemein gestiegene Lohn- und Materialkosten war in der Planung für das Wirtschaftsjahr 2019 ein negatives Jahresergebnis von rund 994.000 Euro zu erwarten. Tatsächlich abgeschlossen wurde das Wirtschaftsjahr 2019 mit einer deutlichen Verbesserung. Der geplante Jahresverlust von 994.000 Euro konnte um 404.000 Euro auf 590.000 Euro deutlich verbessert werden. Diese positive Entwicklung hat sich aus zusätzlichen Erträgen aus der Nichtinanspruchnahme von Rückstellungen, aus Zuschüssen der Bezirksvertretungen und einem Nachlass, sowie geringeren Personalaufwendungen ergeben. Aus vorangegangen Jahresabschlüssen stehen noch übertragene Überschüsse zur Verfügung, mit denen der Jahresverlust 2019 "aus eigener wirtschaftlicher Kraft" ausgeglichen werden kann. Das bedeutet, dass keine zusätzlichen Belastungen auf den städtischen Kernhaushalt zukommen.

Der Verwaltungsvorstand hat sich in seiner Sitzung am 23. Juni 2020 mit dem Jahresabschluss, dem Lagebericht des Eigenbetriebs "Friedhöfe Dortmund" und dem Bericht des externen Wirtschaftsprüfers für das Wirtschaftsjahr 2019 befasst. Der Prüfungsbericht wird nun zur Beratung in die politischen Gremien eingebracht.

Dieser Beitrag befasst sich mit Verwaltungsangelegenheiten der Stadt Dortmund. Dieser Hinweis erfolgt vor dem Hintergrund aktueller Rechtsprechung.