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Stadtentwässerung

Stadtmitarbeiter*innen wieder mehr an Regenrückhaltebecken im Einsatz

Nachricht vom 25.05.2021

Überall im Stadtgebiet blüht und grünt es - daher hat jetzt auch für die Abwasseranlagen und Entwässerungseinrichtungen die Zeit der Grünpflegearbeiten begonnen. Dabei geht es nicht nur um die Optik oder Ökologisches, sondern vor allem um die dauerhafte Funktionstüchtigkeit.

Eine Person in orangfarbener Arbeitskleidung arbeitet mit Motorsense an einer Grünfläche.

Grünfpflege in Dortmund-Oespel an der Hedwigstraße.
Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Stadtentwässerung Dortmund

Manchen Anwohner*innen ist es vielleicht schon aufgefallen: Derzeit sind Mitarbeitende der Stadtentwässerung wieder verstärkt unterwegs, um das Grün rund um die Regenrückhaltebecken und Versickerungsanlagen der Stadt Dortmund zu pflegen.

Mehr als 120 Anlagen müssen in Schuss bleiben

Die Stadtentwässerung Dortmund plant, baut und unterhält neben den üblichen Entwässerungseinrichtungen auch eine Vielzahl von offenen Erdbecken, die als Versickerungs-, Rückhalte-, Überlauf-, oder sonstige Becken als Bestandteil der öffentlichen Abwasseranlagen ausgebildet sind. Diese 122 Anlagen sind über das gesamte Stadtgebiet verteilt, teilweise eingezäunt oder frei zugänglich. Sie bewirtschaften ablaufendes Oberflächenwasser oder den nicht klärpflichtigen Anteil des einströmenden Mischwassers als dauerhaft gefüllte, teilgefüllte oder nur selten gefüllte Becken. Die Anlagen speichern Wasser oder lassen es versickern - oder kombinieren beide Möglichkeiten. Als Abwasser gilt auch von Dächern oder Straßen abfließendes Regenwasser.

Pflege erfolgt dreimal im Jahr

Alle Becken im Stadtgebiet Dortmund haben eine Grundfläche von insgesamt rund 40 ha (400.000 m²) und müssen dreimal im Jahr gepflegt werden. Dieses entspricht einer jährlich zu pflegenden Fläche von 1.200.000 m². Die Vorgaben sollen sicherstellen, dass diese Anlagen immer ihren eigentlichen Zweck erfüllen können. So wird verhindert, dass durch übermäßigen Wildwuchs, Unrat oder andere Umstände das eigentliche Volumen nicht mehr zur Bewirtschaftung des Abwassers zur Verfügung steht. Die Vorgaben für die Anlagen stammen aus der "Verordnung zur Selbstüberwachung von Abwasseranlagen" (SüwVO Abw aus Oktober 2013) und den Anforderungen an den Betrieb und die Unterhaltung von Kanalisationsnetzen (Runderlass d. Ministeriums für Umwelt, Raumordnung und Landwirtschaft vom 01.02.2019).

Gras wird geschnitten und Müll beseitigt

In den Flächen wird Gras gemäht, Wildwuchs geschnitten, und soweit erforderlich Müll und loses Strauchwerk entfernt. Zudem werden die Zäune und andere technische Einrichtungen kontrolliert und falls erforderlich instand gesetzt. Die Pflegesaison beginnt – wie im privaten Bereich – je nach Wetterlage im Frühjahr (April/Mai) und endet im Herbst. In den Wachstumspausen (November bis Februar) werden dann falls nötig größere Rückschnitte an Strauchwerk und Bäumen durchgeführt.

Die Maßnahmen werden insgesamt per Landschaftsplanung begleitet und falls notwendig mit den Umweltbehörden abgestimmt. Wegen der Gesamtgröße der zu pflegenden Anlagen werden 80 Becken durch zwei beauftragte Unternehmen gepflegt, 42 Becken durch eigene Mitarbeitende der Stadtentwässerung Dortmund.

Dieser Beitrag befasst sich mit Verwaltungsangelegenheiten der Stadt Dortmund. Dieser Hinweis erfolgt vor dem Hintergrund aktueller Rechtsprechung.