Rombergpark

Grünflächenamt

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Stadterneuerung

Dortmund bekommt einen neuen Park an der Westfalenhütte - dazu sind die Ideen der Bürger*innen gefragt

Nachricht vom 03.08.2022

Auf dem Gelände der ehemaligen Westfalenhütte in der Nordstadt entsteht mit dem Grünen Ring ein rund 35 Hektar großer, neuer Park. Alle Interessierten sind nun aufgerufen, sich mit eigenen Ideen in die Planungen einzubringen.

Ein Plakat mit der 3D-Skizze eines Parks weist auf die Auftaktveranstaltung zur öffentlichen Beteiligung am 16.08.2022 hin.

Ab Mitte August können Bürger*innen ihre Anregungen zum Grünen Ring geben.
Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): ARGE Atelier Loidl Landschaftsarchitekten Berlin GmbH / Greenbox Landschaftsarchitekten

Welche Angebote sollten im neuen Park zu finden sein? Was soll auf jeden Fall beachtet werden? Für diese öffentliche Beteiligung lädt das Amt für Stadterneuerung zu einer Auftaktveranstaltung vor Ort ein. Sie findet am Dienstag, 16. August, von 18:00 bis 20:30 Uhr, im Saal des Info-Centers der ThyssenKrupp Steel AG statt, Oesterholzstraße 127.

Der Grüne Ring wird das gesamte Gelände der ehemaligen Westfalenhütte umschließen. Vor allem für die Menschen in der dicht bebauten Nordstadt soll er zum vielfältigen Ort der Begegnung im öffentlichen Raum werden und mit seinen Sport-, Freizeit- und Erholungsmöglichkeiten das Wohnumfeld verbessern.

Radwege und Naturschutz im Fokus

Zugleich wird die Fläche dem Naturschutz dienen. Neue Rad- und Fußwege durch den Park optimieren die Vernetzung in der Nordstadt, was auch den Bewohner*innen in Eving, Kirchderne und Scharnhorst zugutekommt. Die Wege verbinden den Grünen Ring außerdem mit weiteren, bereits bestehenden Grünräumen. Insgesamt sollen für diese Ziele rund 25,6 Millionen Euro investiert werden.

Die Veranstaltung am 16. August richtet sich an die Bewohner*innen der an den künftigen Park angrenzenden Stadtteile ebenso wie an Institutionen, Unternehmen, Vereine und soziale Träger*innen. An dem Abend erläutern die Fachleute um Planungsdezernent Ludger Wilde zunächst die Pläne der Stadt für das gesamte Gelände der ehemaligen Westfalenhütte.

Dann rückt der Grüne Ring als Teil davon in den Mittelpunkt. Die Teilnehmenden erfahren, welche Elemente und Strukturen schon feststehen und welche planerischen Spielräume bestehen. Auch erste Impulse und Einschätzungen der Teilnehmenden nehmen die Planer*innen an dem Abend auf.

Startpunkt für größeren Beteiligungsprozess

Der 16. August ist aber nur der Startpunkt für einen größeren Beteiligungsprozess. Aktiv mit eigenen Ideen einbringen können sich Bewohner*innen, Vereine und andere Akteur*innen in den folgenden Wochen und Monaten. Unterschiedliche Formate sind geplant: Von Mitmach-Ständen in mehreren Stadtteilen über drei Konzeptwerkstätten mit ausgewählten Zielgruppen wie etwa Jugendlichen bis hin zu einer Entwurfswerkstatt, die einen Schulterblick auf die entstehende Planung erlaubt. Parallel zu den Werkstätten wird es eine Online-Beteiligung geben.

Alle Ergebnisse des Prozesses münden im Frühjahr 2023 in eine Abschlussveranstaltung und fließen in die Vorbereitung der Umsetzungsplanung ein. Die Umsetzung selbst könnte nach aktuellem Planungsstand 2025 beginnen und wird voraussichtlich vier bis fünf Jahre dauern.

Zum Thema

Für eine optimale Planung der Veranstaltung bittet das Amt für Stadterneuerung um Anmeldungen bis 12. August per E-Mail an iluehrs@stadtdo.de. Doch auch spontane Gäste sind willkommen.

Mehr Informationen zum Projekt finden Sie online.

Wer sich generell in Dortmund gern an Planungen beteiligen möchte, kann sich für das Modellprojekt "Mitmachpool" registrieren und bleibt automatisch auf dem Laufenden, wo und wie dies gerade möglich ist. Auch hierzu finden Sie online mehr Informationen.

Dieser Beitrag befasst sich mit Verwaltungsangelegenheiten der Stadt Dortmund. Dieser Hinweis erfolgt vor dem Hintergrund aktueller Rechtsprechung.