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Klima

Heißer Sommer: Trotz Spitzenverbrauch gibt es keine Wasserknappheit

Nachricht vom 10.08.2022

Der Sommer 2022 bringt Hitze und Trockenheit. An vielen Tagen wird auch in Dortmund die 30 Grad-Grenze geknackt. Aber auch in der aktuellen Lage muss sich niemand Sorgen machen, dass das Wasser knapp wird, betont Wasserversorger DEW21.

Die Dortmunder Energie- und Wasserversorgung GmbH (DEW21) versorgt rund 600.000 Einwohner*innen in Dortmund, Herdecke und Teilen Holzwickedes mitTrinkwasser. Die Ausnahmehitze in diesem Sommer mit Temperaturen in Rekordhöhe führt dazu, dass in den Städten deutlich mehr Wasser verbraucht wird. Im gesamten Wassernetz kommt es zu Spitzenabgaben.
Während der durchschnittliche Tagesverbrauch im Versorgungsgebiet bei rund 135.000 m³ liegt, wurde z.B. am gestrigen Tag, 9. August, mit 161.000 m³ sehr viel mehr Wasser an die Haushalte und Unternehmen abgegeben.

Füllstand der Talsperren ist ausreichend

Wegen Wasserknappheit muss sich aber keiner Sorgen machen, erklärt die DEW21. Der Füllstand der Talsperren liegt zurzeit bei rd. 75 Prozent. Im Einzugsbereich der Ruhr besteht generell eine sehr hohe Sicherheit durch die Talsperren des Ruhrverbands. Hierdurch ist das Ruhreinzugsgebiet im Vergleich zu anderen Regionen sehr komfortabel aufgestellt.

Trotzdem stellt der Dortmunder Wasserversorger klar, dass alle gefordert sind, mit dem wertvollen Gut Trinkwasser sinnvoll, sorgsam und verantwortungsvoll umzugehen. DEW21 gibt deshalb Spartipps für den Wasserverbrauch – auch an heißen Tagen:

  • Wassersparende Armaturen in Küche, Toilette und Bad können den Wasserverbrauch um bis zu 50 Prozent reduzieren.
  • Wasch- und Geschirrspülmaschinen sollten immer nur voll angeschaltet werden.
  • Gartenbesitzer*innen sollten Pflanzen morgens möglichst vor Sonnen- oder abends nach Sonnenuntergang gießen, um eine starke Verdunstung von Wasser durch Sonneneinstrahlung zu vermeiden. Den Rasen nicht zu kurz und weniger häufig mähen: Längerer Rasen hält die Feuchtigkeit besser und vermindert damit den Bewässerungsbedarf.
  • Autowaschanlagen sind heute sehr effizient und verbrauchen deutlich weniger Wasser, als das eigene Auto zuhause zu waschen.

Trotzdem gilt natürlich auch für kommende heiße Tage: Trinken, Trinken, Trinken!

Dieser Beitrag befasst sich mit Angelegenheiten einer Beteiligungsgesellschaft der Stadt Dortmund. Dieser Hinweis erfolgt vor dem Hintergrund aktueller Rechtsprechung.