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IGA 2027

Bahnbetriebswerk Mooskamp wird im Kontext der Internationalen Gartenausstellung 2027 um Leichtbauhalle erweitert

Nachricht vom 15.11.2022

Mit dem "Zukunftsgarten" entsteht rund um die Kokerei Hansa in Dortmund Huckarde einer der drei Hauptstandorte der Internationalen Gartenausstellung Metropole Ruhr (IGA) 2027. Dort wird sich von April bis Oktober 2027 die Garten- und Landschaftsbaubranche präsentieren und viele verschiedene Veranstaltungen werden stattfinden.

Das Bahnbetriebswerk Mooskamp wird elementarer Bestandteil des Dortmunder Zukunftsgartens und liegt im Jahr 2027 innerhalb des Ausstellungsbereichs. Um das Bahnbetriebswerk als Ausstellungsort vorzubereiten, ist als erstes von drei Projekten der Neubau einer Leichtbauhalle geplant. Der Bau der Halle soll über Mittel der IGA-Festbetragsförderung des Landes NRW finanziert werden.

Der Verwaltungsvorstand hat am Dienstag, 15. November, beschlossen, dem Rat der Stadt den Neubau der Leichtbauhalle am Bahnbetriebswerk Mooskamp zu empfehlen. Nahverkehrsmuseum Bahnbetriebswerk Mooskamp wird Teil der IGA 2027.

Mooskamp wird Ausstellungsfläche

Aus dem ehemaligen Bahnbetriebswerk Mooskamp der Ruhrkohle Bahn- und Hafenbetriebe ist vor vielen Jahren das Nahverkehrsmuseum Dortmund entstanden. Der Museumsbetrieb erfolgt unter Einsatz von arbeits- und sozialpolitischen Beschäftigungsmaßnahmen in Kooperation mit dem Jobcenter und der Stadt Dortmund. Betreiberin des Nahverkehrsmuseums ist die Bahnhof Mooskamp gGmbH.

Gestalterisch wird sich die Leichtbauhalle durch vertikale Begrünung auch optisch und ökologisch in den Kontext einer Gartenausstellung einbetten. Als Ergänzung zu den bestehenden Gebäuden soll die neue Leichtbauhalle das Nahverkehrsmuseum Mooskamp in die Lage versetzen, sowohl zusätzliche Ausstellungselemente in Form historischer Fahrzeuge zu platzieren und gleichzeitig anlassbezogen Angebote für unterhaltsame Informationsangebote und spielerische Wissensvermittlung (Info- und Edutainment) rund um die Themen Mobilität und Nahverkehrsgeschichte zu machen.

Themen-Gärten als Beispiele für städtische Gestaltungsmöglichkeiten

Zugleich bietet sich die Möglichkeit, während der Gartenschau Aktivitäten der weiteren IGA-Ebenen "Unsere Gärten" und "Mein Garten" zu präsentieren, attraktive Programmpunkte aufzuzeigen und somit den gesamtstädtischen Ansatz gebündelt abzubilden. In der Veranstaltungsebene "Unsere Gärten" werden sich im Ausstellungsjahr bestehende Park- und Grünanlagen von ihrer besten Seite zeigen.

Raum für eigene kreative Beiträge im Rahmen der IGA bietet die Mitmachebene "Mein Garten" – alle sind eingeladen, die Gartenschau im ganzen Stadtgebiet mit ihren Ideen rund um grüne Themen mitzugestalten. Hierfür soll das Mooskamp-Betriebsgelände in den kommenden Jahren durch Begrünung und Sanierung der Gleisinfrastruktur noch weiter aufgewertet werden.

Auch schon im Vorfeld zur IGA 2027 können mittels der Leichtbauhalle Informationen zum Entwicklungs-, Planungs- und Bauprozess der Öffentlichkeit kontinuierlich zugänglich gemacht werden. Für den Hallenneubau wurden Kosten von rund 636.800 Euro ermittelt, die förderfähig sind. Dabei ist mit Zuwendungen des Landes NRW in Höhe von 70 Prozent zu rechnen. Hintergrund: IGA 2027 im Ruhrgebiet Die Metropole Ruhr wird 2027 die "Internationale Gartenausstellung" (IGA) ausrichten.

Großevent IGA 2027

Als regionales Großereignis bietet die IGA 2027 enorme Chancen, die 53 Kommunen, die vier Kreise, die regionale Wirtschaft und Verbände ebenso wie bürgerschaftliches Engagement wieder für einen großen Wurf zu vereinen. Rund um den traditionellen Kern der Leistungsschauen des Garten- und Landschaftsbaus, dient sie als Impuls- und Ideengeberin für eine ganze Region. Sie soll vor allem erreichen, dass die hier lebenden Menschen sich stärker mit ihrer Region identifizieren und sich dafür engagieren, ihre Heimat noch lebenswerter zu gestalten.

Den Schwerpunkt der IGA 2027 bilden fünf sogenannte Zukunftsgärten: Die Stadt Dortmund wird neben den Städten Gelsenkirchen und Duisburg einen eintrittspflichtigen Ausstellungsbereich als Zukunftsgarten gestalten. Die renaturierte Emscher bildet dabei das Rückgrat eines grünen und ökologischen, innovativen Wohn-, Gewerbe- und Freizeitbandes, das unter dem Titel "Emscher nordwärts" Tradition mit Moderne und bergbauindustrielle Geschichte mit zukunftsweisenden neuen Lebensräumen verbindet. Zwei weitere nicht eintrittspflichtige Zukunftsgärten werden in Bergkamen / Lünen und im Kreis Recklinghausen entstehen.

Dieser Beitrag befasst sich mit Verwaltungsangelegenheiten der Stadt Dortmund. Dieser Hinweis erfolgt vor dem Hintergrund aktueller Rechtsprechung.