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Solarkraftanlage

Klimaschutz

Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Alle Rechte vorbehalten pixelio / RainerSturm

Solarkataster der Stadt Dortmund

Mit dem Solarkataster der Stadt Dortmund können sich Hauseigentümer kostenlos informieren, ob sich ihr Dach für eine Solaranlage eignet.

Um sein Haus im Solarkataster zu finden, muss man nur seine Straße eingeben. Rot und orange leuchten die Dachflächen, die sehr gut und gut geeignet sind. Wie groß ist die größtmögliche Fläche für eine Solaranlage? Welcher Stromertrag ist maximal zu erreichen? Wie hoch ist die CO2-Einsparung? Mit einem Mausklick erhält man die Antwort auf all diese Fragen. Diese und weitere Hinweise zur Planung sollen Hauseigentümern die Entscheidung für den Bau einer Solaranlage erleichtern.

Dortmunder Dächer haben ein enormes Klimaschutz-Potenzial. Rund 77 Prozent aller Dachflächen in Dortmund eignen sich für die Errichtung einer Solaranlage. Mit einer möglichen Dachfläche von ca. 19 Millionen Quadratmetern bieten die Dächer der Eignungsklassen „gut“ und „sehr gut“ ein Potenzial für einen Stromertrag von insgesamt 950 Gigawattstunden pro Jahr. Damit könnte man jährlich 500.000 Tonnen CO2 einsparen. Anders gesagt: Würde man das gesamte Potenzial aller geeigneten Dachflächen in Dortmund nutzen, könnte rund 40 Prozent des gesamten Stromverbrauchs in Dortmund emissionsfrei produziert und die CO2-Emissionen jedes einzelnen Bürgers um knapp 1 Tonne pro Jahr reduziert werden.

Das Solarkataster ist ein Baustein im "Handlungskonzept Klimaschutz 2020" der Stadt Dortmund. So ist es in Zukunft noch einfacher, die Sonnenenergie in Dortmund zu nutzen. Damit wird ein wichtiger Beitrag geleistet, den Klimaschutz zu stärken und die erneuerbaren Energie zu steigern.