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Klima ist heimspiel

Ökologischer Bauen und Renovieren

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Wie Sie durch kleine und große Veränderungen rund ums Haus nicht nur Geld sparen, sondern sogar welches verdienen können, das erfahren Sie durch die folgenden Tipps. Die Behaglichkeit bleibt dabei keineswegs auf der Strecke, ganz im Gegenteil: Klimaschützend fördern Sie auch die Wohlfühlatmosphäre in Ihrem Zuhause.

In diesem Sinne an alle Bauherren und Heimwerker-Queens: Ärmel hoch und klimasparen!

Klimatipps

Thema Heizung

Heizungspumpe wechseln

Heizungspumpen sind für fast 20 Prozent des gesamten Stromverbrauchs eines Hauses verantwortlich.

...Tag und Nacht und sogar das ganze Jahr über. Die Anschaffung einer neuen, effizienten Pumpe kostet rund 300 Euro plus Einbau. Eine Investition, die sich schon nach kurzer Zeit rechnet, denn die Neue spart bis zu 75 Prozent Strom.

Beispiel
Mögliche Ersparnis durch eine neue Pumpe: 294 kg CO₂, 130 Euro

Heizung

Isolieren geht über Frieren

In Ihrem Heizungskeller ist es so warm wie in Ihrem letzten Sommerurlaub in Italien? Dann verpufft ein großer Teil der Wärme im Keller, anstatt Ihre Wohnräume zu heizen.

...sondern sogar ordnungswidrig. Ursache sind oft ungedämmte Heizungs- und Warmwasserrohre. Das Problem ist leicht zu beheben: Isoliermaterial für Rohrleitungen ist im Barmarkt erhältlich und lässt sich einfach verarbeiten.

Beispiel
20 Meter Heizungsrohre in unbeheizten Räumen isolieren: 600 kg CO₂, 300 €.

Heizung

Lassen Sie mal Luft ab

Heizungen müssen regelmäßig entlüftet werden, damit sie richtig arbeiten können. Wenn ein Heizkörper gluckert oder trotz aufgedrehtem Thermostatventil nicht mehr richtig warm wird:

...die eingeschlossene Luft entweichen lassen, bis Wasser tröpfelt. Mit einem Auffanggefäß, das Sie unter die Öffnung des Ventils halten, bleibt alles trocken. Das Lüftungsventil befindet sich meist gegenüber dem Thermostat.

Beispiel
Entlüftete Heizkörper können im Jahr sparen: 65 kg CO₂, 14 Euro

Heizung

Gezielt heizen – dank hydraulischem Abgleich

Arbeiten einige Ihrer Heizkörper auf Hochtouren, während andere kaum in die Gänge kommen?

...Ein hydraulischer Abgleich löst das Problem: Jeder Heizkörper wird individuell eingestellt. Das senkt die Heizkosten um fünf bis fünfzehn Prozent – bei Investitionskosten von einem bis sechs Euro pro Quadratmeter.

Beispiel
Mögliche jährliche Ersparnis bei einem Einfamilienhaus mit Ölheizung durch einen hydraulischen Abgleich: 540 kg CO₂, 120 Euro

Heizung

Machen Sie die Schotten dicht

An den Fenstern geht ein Großteil der Wärme im Haus verloren. Wenn Ihre Fenster doppelt verglast sind, verlieren sie nur halb so viel Wärme wie bei einer einfachen Verglasung.

...isolieren den Raum besser und halten die Kälte aus möglichen undichten Stellen im Fenster und in der Wand zurück. Mit Fensterdichtung aus dem Baumarkt bekommen Sie die Rahmen wieder dicht, sodass keine Zugluft eindringt. Einen Meter davon gibt’s schon ab zwei Euro. Für zugige Haustüren gibt es Zugluftblocker. Auch geschlossene Rollläden und Vorhänge tragen übrigens dazu bei, Wärmeverluste durch das Fenster deutlich zu verringern.

Beispiel
Abdichten der Fenster- und Türfugen in einer 60-Quadratmeter-Wohnung spart pro Jahr bis zu: 160 kg CO₂, 37 Euro

Heizung

Ihr eigenes Mini-Kraftwerk

Ein kleines Blockheizkraftwerk produziert umweltfreundlich Strom und Wärme für Ihr Haus.

...Energieerzeugungs-Anlage ausgetauscht. Ein Motor erzeugt nach dem Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung neben Raumwärme und warmem Wasser auch Strom. Was Sie nicht selbst verbrauchen, wird gegen eine Vergütung ins Stromnetz eingespeist.

So verdienen Sie auch noch an Ihrem Kraftwerk. Übrigens - auch die TU Dortmund wird mit einem Blockheizkraftwerk betrieben!

Heizung

Heizen mit heimischem Holz

Klimafreundlich das Haus warm halten, das geht zum Beispiel mit einer Pellet- oder Hackschnitzelheizung.

...nur so viel CO₂ abgegeben, wie das Holz während des Wachstums aufgenommen hat. Noch besser ist, dass Holzpellets ressourcenschonend sind, denn das Holz stammt aus den Resten von Sägewerken. Achten Sie beim Kauf einer Pelletheizung auf den Blauen Engel.

Dieses Siegel garantiert neben der Energieeffizienz auch einen geringen Ausstoß von Feinstaub, was nicht bei jeder Anlage gegeben ist.

Übergang zwischen Heizung und Bauen

Packen Sie Ihr Haus schön warm ein

Eine Dämmung bringt Ihnen viele Vorteile, denn ein rundum gedämmtes Haus kann mit fast der Hälfte der Heizenergie auskommen.

...erhalten den Wert Ihres Gebäudes langfristig. Eine gute Dämmung hilft zudem, Schimmel zu vermeiden, weil sie die Außenwände warm hält. Feuchtigkeit kann sich dann nicht so leicht an den Wänden absetzen. Und behaglicher wird es auch: Die warmen Wände sorgen im Winter bei gleicher Raumtemperatur für ein gemütlicheres Gefühl, im Sommer heizen sich die Räume nicht so schnell auf. Eine Dämmung ist also eine wirklich lohnende Investition.

Beispiel
Dämmung von Fassade, Dach und Kellerdecke kann bei einem Einfamilienhaus pro Jahr sparen: 6 t CO₂, 1.200 Euro

Übergang zwischen Heizung und Bauen

Sonniges Warmwasser

Sonnenbaden ist nicht nur etwas für Sonnenfans. Mehr als die Hälfte des jährlichen Warmwasserbedarfs eines Haushalts kann eine richtig ausgelegte Solaranlage in einer Größe von etwa fünf Quadratmetern abdecken.

Dann nutzen Sie den online Solarpotentialkataster der Stadt Dortmund . Mit Hilfe dieses Solarkatasters können Sie innerhalb weniger Mausklicks sehen, ob sich die Dachfläche Ihres Hauses für den Bau einer Solaranlage eignet.

Ein größerer Kollektor in Kombination mit einem Pufferspeicher liefert übrigens auch in der Übergangszeit genug Wärme für die Raumheizung. Tipp: Kombinieren Sie Ihre herkömmliche Heizanlage mit Solarthermie!

Beispiel
Mögliche jährliche Ersparnis durch die Kombination einer Gasheizung mit einer Solaranlage (Vier-Personen-Haushalt): 440 kg CO₂, 140 Euro

Thema Bauen

Tapetenwechsel nötig?

Wenn Sie Ihre vier Wände mal wieder umgestalten oder renovieren möchten, dann achten Sie auf schadstofffreie Tapeten und Farben. Bei der Auswahl hilft Ihnen der Blaue Engel: Produkte mit diesem Siegel werden umweltfreundlich hergestellt und enthalten keine Schadstoffe, die später beim Wohnen in den Raum gelangen können. Auch das Label natureplus steht für Umweltfreundlichkeit und Schadstofffreiheit.

Thema Bauen

Tausche Glasbaustein gegen Waschbecken

Alte Türen, Fliesen oder Treppen können Ihrem Bauprojekt einen einzigartigen Charme verleihen – und Sie sparen dadurch möglicherweise viel Geld. Werfen Sie doch einmal einen Blick auf die Seite www.bauteilnetz.de. Dort werden Bauteile angeboten, die bei Abbrucharbeiten oder Umbauten anfallen und zum Wegwerfen viel zu schade sind. Auch antike Baustoffe und Raritäten gibt’s hier zu entdecken!

Thema Bauen

Back to the roots: Bauen und Sanieren mit Holz, Stroh und Lehm

Bevor Sie für Renovierung oder Hausbau die Ärmel hochkrempeln: Überlegen Sie, welches Material Sie verarbeiten möchten. Jahrtausendelang bewährte Bau- und Dämmstoffe aus der Natur sind wieder schwer im Kommen. Kein Wunder, denn sie erfüllen nicht nur die heutigen bauphysikalischen Anforderungen in vollem Maße, sondern bieten im Vergleich zu konventionellem Material auch viele Vorteile: Sie sind frei von Schadstoffen, sorgen für ein angenehmes Raumklima und ihre Entsorgung ist völlig unproblematisch.

Thema Bauen

Wohnend Geld verdienen: Plusenergiehaus

Ein Plusenergiehaus erwirtschaftet mehr Energie, als es verbraucht. Denn es ist sehr gut gedämmt – so geht kaum Wärme über die Außenwände verloren.

...die Wärme der verbrauchten Luft im Haus, wenn sie durch frische Luft ausgetauscht wird. Strom und die Energie für Heizung und Warmwasser werden klimafreundlich im und am Haus erzeugt – und zwar über den Eigenbedarf hinaus.

Dass das funktionieren und gleichzeitig gut aussehen kann, davon können sie sich in Dortmund mit eigenen Augen überzeugen: Im EnergiePlusHaus am PHOENIX See (Am Remberg 84) werden kostenlose Führungen zu energieeffizientem und nachhaltigem Bauen angeboten und Sie können sich vor Ort über innovatives und nachhaltiges Bauen informieren. www.energieeffizienz-dortmund.de

Thema Bauvorbereitung

Gute Beratung vor der Sanierung

Drei Viertel aller Häuser wurden vor mehr als dreißig Jahren gebaut. Wegen der damals niedrigen Energiekosten spielten Wärmedämmung und alternative Heizsysteme kaum eine Rolle.

Nur wie anfangen? Hier kann Ihnen ein Besuch im Dortmunder Dienstleistungszentrum Energieeffizienz und Klimaschutz (dlze) in der Berswordt-Halle weiterhelfen.

Denn hier können Sie sich kostenlos informieren – egal ob es um Gebäudemodernisierung, Wärmedämmung, erneuerbare Energien oder Fördermöglichkeiten geht.

Thema Bauvorbereitung

Fördergelder nutzen

Bund, Länder und Gemeinden, aber auch manche Energieversorger bieten Beratung und Förderung für alle an, die ihr Haus dämmen möchten. Auch andere Investitionen, die zur Einsparung von Heizenergie führen, können gefördert werden. Ebenso der Einbau einer Solaranlage. Zu den Fördermöglichkeiten gehören zinsgünstige Darlehen, Zuschüsse und Erleichterungen bei der Einkommenssteuer. www.energiefoerderung.info , www.kfw.de

Grüne Dachgärten

Haben Sie schon einmal überlegt, das Dach Ihrer Garage oder Ihres Hauses zu bepflanzen? Das sieht nicht nur toll aus, sondern isoliert auch gegen Lärm, Hitze und Kälte.

...Sie eine Menge Energie sparen. Kleine Tiere wie Vögel und Insekten fühlen sich auf Ihrem begrünten Dach ebenfalls wohl. Wer möchte, kann auf dem Dach sogar Bienen halten und so eigenen Honig produzieren.

Übrigens lassen sich auch schräge Dächer begrünen, wenn die Neigung weniger als 45 Grad beträgt.

Werkzeug leihen statt kaufen

Hammer und Schraubenzieher sind in jedem Haushalt nützlich. Wer öfter selbst werkelt, hat auch gerne Säge und Schleifgerät zur Hand.

...die Anschaffung in den meisten Fällen wirklich nicht mehr. Werkzeug und Geräte, die man selten nutzt, kann man stattdessen auch leihen. So nehmen sie keinen Platz weg und Sie bekommen immer den neuesten Stand der Technik.

Zu leihen gibt es alles: vom Tapeziertisch über den Elektrotacker bis zum Bohrhammer. Diesen Service bieten neben vielen Baumärkten auch Internet-Plattformen - oder Sie fragen einmal Ihre Nachbarn. Gut für das Klima ist das Leihen allemal, denn wenn viele Menschen ein Gerät teilen, erhöht sich dessen Auslastung und es müssen insgesamt weniger Geräte produziert und danach wieder entsorgt werden.

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