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Windkraftanlage

Klimaschutz

Bild: Alle Rechte vorbehalten pixelio / Andreas Liebhart

Handlungsfeld Mobilität mit dem Maßnahmebündel Radverkehr und Radfahrklima schaffen

Fahrrad Sternfahrt Dortmund

16. Juni 2013 und 15. Juni 2014 beteiligte sich Dortmund unter dem Motto “Klare Sache – Mobil ohne Auto” mit einer Fahrrad-Sternfahrt am bundesweiten gleichnamigen Aktionstag “Mobil ohne Auto”. Zahlreiche Radfahrer starteten bereits am Vormittag in umliegenden Städten und radelten sternförmig ins Dortmunder Zentrum. Die Liste der teilnehmenden Städte liest sich derzeit wie folgt: Bochum, Castrop-Rauxel, Ennepe-Ruhr-Kreis, Hagen, Hamm, Herne, Iserlohn, Paderborn, Recklinghausen, Soest, Kreis Unna, Waltrop, Werl und Wuppertal.

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Bambus-Fahrräder

Im Rahmen der Klimapartnerschaft mit Kumasi, Ghana, wurde eine Vernetzung mit örtlichen Händlern angeregt, um Bambus-Fahrräder in Dortmund anzubieten. Dieses ungewöhnliche Angebot soll das Radfahren an sich in Dortmund attraktiver machen und dadurch neue Zielgruppen erreichen. In dem Zuge wurden diese Räder beispielsweise auf der FAIR 2012, eine Messe zum fairen Handel in den Westfalenhallen, vorgestellt.

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e-Cargo-Bikes

Mit der Erhebung über den Modal-Split Dortmunder Verkehrsteilnehmer wurde festgestellt, dass 41 % für die alltäglichen Wege einen Pkw benutzen. Etwa 80 % der Wege liegen innerhalb eines Radius von 5 km.

Häufiges Argument für den Einsatz eines Pkw ist der Transport von Gütern, der alternativ nicht zu bewerkstelligen sei. Mit dem Einsatz von elektrisch unterstützten Lastenrädern soll eine Alternative aufgezeigt werden. Neben der Vermeidung von Treibhausgasemissionen gehen mit dem Einsatz der s. g. eCargo-Bikes weitere positive Effekte einher. Der lokale Einzelhandels- und Dienstleistungsbereich wird gestärkt, der Bezug zur umgebenden Umwelt und die körperliche Aktivität werden erhöht.

Um den Test von eCargo-Bikes zu ermöglichen mietete die Koordinierungsstelle Klimaschutz drei Räder mit unterschiedlicher Konfiguration für den Zeitraum April bis Oktober 2013. Die Räder werden im Tremonia Wohnpark, im Union Gewerbehof und in der Stadtverwaltung zur Verfügung gestellt. Es wird derzeit geprüft, ob das Rad der Stadtverwaltung über das Verleihsystem NextBike auch der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden kann. Die Nutzung der eCargo-Bikes wird durch die TU Dortmund, Fakultät Raumplanung, wissenschaftlich analysiert.

Der ADFC Dortmund beabsichtigt einem Gewerbebetrieb ein eCargo-Bike zu finanzieren. Die Koordinierungsstelle knüpfte in diesem Zusammenhang den Kontakt zu potenziellen Nutzern mit der Absicht diese Transportalternative auch für den gewerblichen Bereich darzustellen.

Wichtigste Absicht des Vorhabens ist die Etablierung von Lastenrädern im Dortmunder Stadtbild zur Erzeugung von Nachahmungseffekten und die damit verbundene Verbreitung. Die Räder werden durch die Dortmund-Agentur beworben und sowohl das Stadtwappen und das Logo "dortmund - Klima ist heimspiel" tragen.

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Fahrradparken weiter ausbauen

Fahrradabstellanlagen werden nach örtlichem Bedarf und den Bau- und Finanzierungsmöglichkeiten des Tiefbauamtes sukzessive weiter ausgebaut. In 2012 sind etwa 100 neue Fahrradständer aufgestellt worden. Rund die Hälfte davon im Kreuzviertel, da dort die Nachfrage besonders hoch ist.("wildes Abstellen" an Laternen etc.). Weitere Anlagen sind im Bereich Meißener Straße/Ruhrallee, Rahmer Straße, Schillingstraße, Kindergarten Derner Kippshof und an der Marie-Reinders-Realschule entstanden. Auf dem Heinrich-Sondermann-Platz wurde ein "Fahrradkäfig" errichtet.

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Radstation Dortmunder HBF

Die Abstellanlagen für Fahrräder an Knotenpunkten des öffentlichen Nah- und Fernverkehrs stellten gegenwärtig ein infrastrukturelles Problem dar. Die Nachfrage nach sicheren, qualitativ hochwertigen und witterungsgeschützten Abstellmöglichkeiten an Knotenpunkten übersteigt bei weitem das zur Verfügung stehende Angebot.

Am Dortmunder Hauptbahnhof stellt sich die Situation gegenwärtig so dar, dass mit einer überdachten Fahrradabstellanlage 118, teils bewachte Abstellplätze angeboten werden können. Daneben befinden sich weitere Fahrradbügel in nicht überdachten Bereichen. Auch hier reicht das Abstellangebot nicht aus. Die Betreuung der Abstellanlage wird heute und soll zukünftig von der dobeq, einer gemeinnützigen Gesellschaft zur Qualifizierung, gewährleistet werden.

Mit der aus dem Topf der "Nationalen Klimaschutzinitiative" geförderten Maßnahme soll die überdachte Abstellanlage am HBF zu einer Radstation hergerichtet werden. Dazu soll die bestehende Dachkonstruktion um eine Außenfassade erweitert und die Fläche mit Doppelparkern ausgestattet werden.

Neben den Doppelparkern sollen Abstellplätze für Pedelecs mit entsprechenden Ladestationen eingerichtet werden. Vorgesehen sind auch ein Aufenthaltsraum für die Beschäftigten der dobeq und Schließfächer für die Nutzer der Radstation. Mit der Maßnahme soll das Abstellangebot von derzeit 118 Abstellplätzen in der Abstellanlage auf dem südwestlichen Bahnhofsvorplatz auf 420 Abstellplätze in der geplanten Radstation ausgebaut werden.

Da bereits jetzt erkennbar ist, dass das geplante Kontingent der Radstation nicht ausreichen wird, werden zusätzlich offene Abstellbügel auf dem südlichen Bahnhofsvorplatz installiert.

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Bessere Querbarkeit der City mit dem Fahrrad

Die Querbarkeit der Dortmunder City wurde im Bereich Westentor in Details verbessert. Eine durchgehende und zügige Querbarkeit in Ost-West-Richtung ist im Straßenzug Kampstraße/Brüderweg gegeben bzw. vorgesehen. Hier wird es nach dem erfolgten Umbau keine zeitlichen Nutzungsbeschränkungen für Radfahrer wie im Bereich Westenhellweg geben. Z. Zt. ist die Nutzbarkeit allerdings durch die Baumaßnahmen eingeschränkt. In Nord-Süd-Richtung ist die Hansastraße als Hauptquerung anzusehen. Hier ist vorgesehen, in der 2. Jahreshälfte 2013 mit den beteiligten Verbänden Optimierungsmöglichkeiten zu ermitteln.

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Fahrradschnellweg als Pilotprojekt

Der Radschnellweg Ruhr ist ein Projekt des RVR. Er hat eine Konzeptstudie erarbeiten lassen, welche die grundsätzliche Machbarkeit des Projektes nachgewiesen hat. Z. Zt. ist, gefördert durch das Bundesverkehrsministerium, eine Machbarkeitsstudie in Bearbeitung, die insbesondere zur Aufgabe hat, unterschiedliche Trassenverläufe zu untersuchen, Typenentwürfe für unterschiedliche Situationen zu liefern, Qualitätsstandards zu definieren und Finanzierungsmöglichkeiten aufzuzeigen. Die Studie wird voraussichtlich im Frühjahr/Sommer 2014 abgeschlossen sein. Die beteiligten Gebietskörperschaften arbeiten in dem vom RVR eingerichteten begleitenden Arbeitskreis mit.

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Barrierefreier Ausbau der Haltestellen

Der barrierefreie Ausbau der ÖPNV-Haltestellen hat in Dortmund bereits ein hohes Niveau.
Von den 125 Stadtbahnhaltepunkten sind 99 Haltepunkte, d.h. rund 80 %, höhengleich erreichbar. Sie sind mit Rampe und/oder Aufzug ausgestattet. Die übrigen Haltepunkte werden sukzessive nachgerüstet. Für die letzten beiden unterirdischen Bahnhöfe ohne barrierefreien Zugang (Märkische Straße und Münsterstraße) ist die Nachrüstung in 2016 bzw. 2018 vorgesehen.

Die oberirdischen Haltestellen an den Linien U41 Hörde – Eving – Brechten – Lünen-Brambauer und U49 Hacheney – Hauptbahnhof (– Hafen) sind mit Ausnahme der Haltestelle Rombergpark (Umbau 2014 geplant) durchgehend stufenlos erreichbar. Auf der U47 Aplerbeck – Westerfilde sind die oberirdischen Haltestellen in der B1: Kohlgartenstraße, Voßkuhle, Lübkestraße, Max-Eyth-Straße und Stadtkrone Ost wegen der ungelösten B1-Tunnelproblematik ohne barrierefreien Zugang. Dies trifft derzeit ebenso auf die Haltestelle Vahleweg in Aplerbeck (Umbau ab 2013 geplant) zu. An der Linie U42 Hombruch – Grevel werden die Haltestellen Kirchderne, Flughafenstraße und Droote derzeit mit barrierefreien Rampen ausgestattet und die Zugangsanlagen umgebaut, so dass auch die Haltestellen dieser Linie nach der Fertigstellung dieser Maßnahmen vollständig barrierefrei zugänglich sein werden.

Auf der Ost-West-Strecke (Linien U43 und U44) sind 21 Haltestellen mit Bahnsteigen von 35 cm Höhe ausgebaut, die den niveaugleichen Einstieg in die NGT8-Fahrzeuge gewährleisten. An weiteren 7 Haltestellen ist der barrierefreie Ein- und Ausstieg über kurze, 35 cm hohe „Podeste“ an der vorderen Tür im 1. Wagen sichergestellt.

13 Haltestellen sind noch nicht barrierefrei ausgebaut. Sie liegen oft in einem schwierigen verkehrlichen oder städtebaulichen Umfeld und lassen sich nicht ohne erhebliche Eingriffe in den Straßenraum, verbunden mit den entsprechenden Investitionen, realisieren. Die Haltestellen in der Rheinischen Straße und im Hellweg gehören in diese Kategorie. Der Ausbau der Haltestellen In den Börten (Bahnsteig und Kehrgleis) sowie Ruckebierstraße (Podeste) wurde 2012 von DSW21 abgeschlossen.

Teilsystem Bus

Es gibt in Dortmund etwa 900 Haltestellen mit ca. 1850 Haltepositionen.

Im Busbereich sind bereits ca. ein Drittel der Haltestellen barrierefrei und mobilitätsgerecht mit einem 16 cm hohen Bordstein oder sogar zu Buskaps umgebaut. Der weitere Umbau von Busbuchten oder Fahrbahnrandhaltestellen erfolgt gemeinsam mit dem Umbau oder der Erneuerung von Straßen und/oder Gehwegen. Aufgrund der neuen Gesetzgebung im Personenbeförderungsrecht müssen auch die Bushaltestellen bis zum 31.12.2022 barrierefrei umgebaut werden.

Um dieses ehrgeizige Zeitziel einzuhalten wird die Verwaltung in Zusammenarbeit mit den Verkehrsunternehmen im Nachgang zum Beschluss über den Nahverkehrsplan in einem eigenen Fachbeitrag ein Zeit-/Maßnahmenplan über den barrierefreien Ausbau von Bushaltestellen erarbeiten.

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E-Mobilität

Die Stadt Dortmund fördert im Rahmen der Langzeitaufgabe "Energieeffizienz und Klimaschutz" als einen wichtigen Baustein die Elektromobilität. Um die Aktivitäten verschiedener Akteure zu koordinieren und deren Zusammenarbeit zu stärken, wurde vor rund einem Jahr per Ratsbeschluss der "Lenkungskreis Elektromobilität" eingerichtet.
Internet: www.dortmund-elekrisiert.de

Ladeinfrastruktur
Dortmund hat mit fast 120 öffentlich zugänglichen Ladepunkten den dichtesten Bestand an Ladesäulen in Deutschland.

Nationale Förderprojekte
Die Dortmunder Projekte "metropol-E" und "ELMO – Elektromobile Urbane Lieferverkehre" wurden von der Bundesregierung als "Nationale Leuchttürme" ausgezeichnet.
Über das vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) geförderte Projekt "metropol-E" wird in Dortmund der Aufbau von Infrastruktur gesteuert und sinnvoll in bestehende Verkehrs- und Siedlungskonzepte integriert. Die Entwicklung eines Flottenmanagement- und Mobilitätskonzeptes für die Stadtverwaltung und der Ausbau der Erneuerbaren Energien sind wesentliche Bausteine des Projektes.
Mit dem Modellprojekt "ELMO" werden neue Wege bei der Nahversorgung in Städten beschritten. Unternehmen sollen beim Erwerb elektromobiler Auslieferungsfahrzeuge, bei der Einsatzplanung sowie im Betrieb unterstützt werden.

Kommunale Unterstützung
Die Förderung der Elektromobilität hat für die Stadt Dortmund hohe Priorität. Deshalb werden entsprechende Initiativen unterstützt.
Kommunale Anreizsysteme zur Förderung der Elektromobilität in Bezug auf Parkraum, Lieferzeiten etc. werden derzeit entwickelt. Mit dem Cargo Cruiser, einem elektrisch betriebenen Lastenfahrrad, wurde von der Stadt Dortmund, DEW21 und UPS ein Pilotversuch mit dem Ziel gestartet, die CO2-Belastung der Dortmunder Innenstadt zu reduzieren und eine ökologisch und ökonomisch sinnvolle Alternative bei der Zustellung in Innenstädten zu testen.

Öffentlichkeitsarbeit
Für das vorbildliche Engagement im Bereich von Elektromobilität und Klimaschutz wurde Dortmund vom Vorsitzenden des europäischen Netzwerks der Automobilen Exzellenz (NoAE) mit dem Green-City-Award ausgezeichnet.
Über das Modellprojekt "metropol-e" und der damit verbundenen Beschaffung von Elektrofahrzeugen zeigt die Stadt, dass der Einsatz von Elektroautos sinnvoll, machbar und alltagstauglich ist. Damit übernimmt sie eine Vorreiterrolle, die zur Nachahmung animiert, Elektromobilität sichtbar und erlebbar macht und damit die Einführungsakzeptanz bei Bürgerinnen und Bürgern unterstützt.

Über die eingerichtete Webseite www.dortmund-elektrisiert.de informiert die Stadt Dormund rund um das Thema. Beim 11. Dortmunder Wissenschaftstag am 14. November 2013 konnten Dortmunderinnen und Dortmunder elektromobil auf "Exkursion" gehen, erfahren und erleben, an welchen neuen Ideen und Projekten die Wissenschaftler aktuell arbeiten, Forschung betreiben und ihre Ergebnisse anwenden.

Fahrzeuge
Über das Projekt "metropol-E" wurden zehn Elektroautos und zehn Pedelecs in den städtischen Fuhrpark integriert. Bei der Stadt Dortmund sind derzeit 28 batterieelektrisch angetriebene Fahrzeuge im Einsatz, davon 16 Elektroautos und zwölf Pedelecs. Weitere 12 elektrisch betriebene Nutzfahrzeuge sind innerhalb des Projekts „ELMO“ auf den Straßen unterwegs. Insgesamt sind in Dortmund damit aktuell 67 Elektrofahrzeuge und 30 Elektroroller zugelassen (2010: 19; 2011: 26). Von den 30 Elektrorollern werden zwei im Ordnungsamt der Stadt Dortmund eingesetzt.

Ausblick
Zukünftig wird sich die Stadt über den "Lenkungskreis Elektromobilität" in das Fachgremium „Nationale Plattform Elektromobilität (NPE)“, einem Beratungsgremium der Bundesregierung, einbringen. Die Plattform beobachtet und analysiert die Entwicklungen im Bereich der Elektromobilität und gibt Empfehlungen, wie die Ziele des Nationalen Entwicklungsplanes Elektromobilität erreicht werden können. Zudem ist derzeit ein Schulprojekt zum Thema Energie und Mobilität in der Vorbereitung.

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Forcierung spritsparender Fahrweise

Die Durchführung dieser Maßnahme, kann nicht nur eine signifikante CO2-Einsparung bewirken, sondern auch die Kosten für Treibstoff des verwaltungsinternen Fuhrparks erheblich senken.

Im Rahmen des verwaltungsinternen Personalentwicklungs-Programms ist geplant eine Schulung für spritsparende Fahrweise zu etablieren. Zunächst sollen alle Fahrzeugführer städtischer Fahrzeuge soweit noch nicht geschehen geschult werden. Je nach Erfolg der Maßnahme soll das Programm dann ausgedehnt werden.

Es wird angestrebt, dass dieses Programm durch die Einsparung bei den Fahrzeugbetriebskosten, für die Stadt Dortmund in der Endbilanz mindestens kostenneutral erfolgen kann.

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Verwaltungsinternes Mobilitätsmanagement

Sowohl als Maßnahme des Handlunsprogramms 2020, aber auch als Ansatz zur Haushaltskonsolidierung wurde seitens des Verwaltungsvorstandes die Gründung eines zentralen Mobilitätsdienstleistungszentrums beschlossen und umgesetzt, woraufhin das Team des Mobilitätsdienstleistungszentrum im Juni 2012 seine Arbeit aufgenommen hat.

Derzeit wird die Bestandsaufnahme der Fahrzeuge des gesamten städtischen Fuhrparks durchgeführt. Dabei wird neben der Fuhrparkanalyse auch der Mobilitätsbedarf der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung untersucht. Diese Untersuchungen dienen dann als Grundlage zur Erarbeitung von Optimierungsmöglichkeiten.

Mit der nachhaltigen Integration von innovativen Elektromobilitätsanwendungen wie z.B. Elektrofahrzeugen und Pedelecs in den Fuhrpark der Stadt ist bereits begonnen worden.

Weitere Ziele sind die Entwicklung eines entsprechenden Mobilitätskonzeptes und die Implementierung und Erprobung intelligenter Ladeinfrastruktur einschließlich des Ladekonzeptes.

Ökologisch und ökonomisch erzielbare Potentiale sollen durch Auslastungs- und Bedarfsauswertungen ermittelt werden.

Eine weitere Aufgabe ist die Entwicklung und Erprobung eines kommunalen Flottenkonzeptes zur effizienten und wirtschaftlichen Nutzung der Elektromobilität in der Stadt Dortmund mit dem Ziel der Substitution und Reduzierung konventioneller Fahrzeuge.

Zusammengefasst sind die Aufgaben des Mobilitätsdienstleistungszentrums die Optimierung und verbesserte Auslastung des Fahrzeugbestandes sowie die intelligente Verknüpfung der verschiedenen Mobilitätsangebote von motorisierten Fahrzeugen, Fahrrädern/Pedelecs und des ÖPNV mit dem Ziel einer maximalen CO2-Einsparung bei gleichzeitiger Senkung des Ressourceneinsatzes.

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Schulisches Mobilitätsmanagement

Mit dem schulischen Mobilitätsmanagement stehen zwei nachgeordnete Maßnahmen für nachhaltige Schulwege auf der Agenda des Handlungsprogramms 2020. Auf Grund weiterer Aktivitäten im Bereich schulischer Mobilität, wie Verkehrserziehung, Verkehrsmanagement und Unfallprävention und damit verbundenen Synergien, sind die Maßnahmen in die Prioritätenliste aufgenommen worden.

Derzeit wird ein Umsetzungskonzept erarbeitet. Als erstes soll ein webbasiertes Mobilitätsportal bei der Stadtverwaltung Dortmund aufgebaut werden. Dazu werden modellhaft an zwei Schulen unterschiedlicher Schulform alle Informationen für Schulwege aufbereitet. Zu den Informationen zählen aktuelle Schulwegpläne, Angebote über Walking-Busse, Schulweglotsen, Schulweg-Scouts, Radabstellanlagen, vorhandene Schließfächer, Zugang zu Tickets des ÖPNV, Fahrgemeinschaften, Sicherheitshinweise oder Gefahrenschwerpunkte. Ziel ist es, eine nachhaltige und selbstständige Mobilität von Kindern und Jugendlichen zu fördern.

Im nächsten Schritt soll die Infrastruktur angepasst werden, z. B. durch Verbesserung der Radabstellanlagen oder Entschärfung von Gefahrenstellen. Die gesamte Erarbeitung des Konzeptes ist Grundlage für die Anwendung in weiteren Dortmunder Schulen.

Atmosfair

Auf Grundlage eines Beschluss des Rates der Stadt Dortmund vom 13.09.2007 leisten die Fachbereiche der Stadt Dortmund für alle notwendigen Flugreisen eine Ausgleichszahlung an "atmosfair". Die Berechnung der Abgabe erfolgt über den von "atmosfair" zur Verfügung gestellten Online-Emissionsrechner im Internet.
Atmosfair

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