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Faire Metropole Ruhr - Fairer Handel - Eine Welt - Lokale Agenda 21 - Umwelt - Leben in Dortmund - Stadtportal dortmund.de

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Lokale Agenda 21

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Bild: photocase.com / dergestalter

"Faire Metropole Ruhr"

Anlässlich der Kulturhauptstadt Ruhr.2010 wurde das Netzwerk "Faire Kulturhauptstadt Ruhr2010" gegründet. Im Europäischen Kulturhauptstadtjahr 2010 präsentierte sich das Ruhrgebiet als Modellregion für Europa.

Gruppenfoto Fairtrade Award 2012

Lupe: Klicken zum Vergrößern Verleihung des Fairtrade Award 2012

Engagierte aus Weltläden, Agendabüros, Eine-Welt-Zentren, kirchliche Einrichtungen hatten sich zum Netzwerk Faire Kulturhauptstadt Ruhr.2010 zusammengeschlossen, damit das Thema "Eine Welt" auch ein Thema der Kulturhauptstadt Ruhr 2010 würde. Ein Ziel war es, das Ruhrgebiet mittelfristig zu einer fairen Metropole zu machen, die in der öffentlichen Beschaffung Produkte aus ausbeuterischer Kinderarbeit vermeidet und verstärkt Produkte aus fairem Handel verwendet.

Alle Kommunen der Kulturhauptstadt 2010 sollten sich dazu verpflichten, auf Produkte aus ausbeuterischer Kinderarbeit in ihrer Beschaffung zukünftig zu verzichten. Angesichts des enormen Auftragsvolumens der beteiligten Kommunen kann mit der Veränderung der Beschaffungspraxis ein wesentlicher Beitrag zum Schutz von Kindern weltweit vor Ausbeutung und gesundheitlichen Gefahren geleistet werden. Im Ruhrgebiet haben bereits viele Kommunen erste Schritte gegen ausbeuterische Kinderarbeit unternommen. Sie trinken fair gehandelten Kaffee, verschenken faire Blumen oder fordern Nachweise über die Herkunft der Produkte.

Magna Charta Ruhr 2010

Um ein Zeichen auf europäischer Ebene zu setzen, wurde die MAGNA CHARTA RUHR.2010 gegen ausbeuterische Kinderarbeit entwickelt. In einer feierlichen Zeremonie unterzeichneten am 12. Juni 2010, dem internationalen Tag gegen ausbeuterische Kinderarbeit, an die vierzig Stadtoberhäupter oder deren Vertreter im Dortmunder Rathaus dieses Dokument. Die Stadt Dortmund steht als zweimalige Hauptstadt des Fairen Handels und als Fairtrade Stadt in besonderem Maße in der Verantwortung ihren Teil dazu beizutragen, damit solche Zustände gestoppt werden. Durch den Verzicht auf Produkte aus ausbeuterischer Kinderarbeit setzt die Stadt Dortmund die Bestimmungen der Konvention 182 der International Labour Organisation - Internationale Arbeiter Organisation (ILO) schrittweise in die Tat um.

Logo: Faire Metropole Ruhr

Netzwerk "Faire Metropole Ruhr"

Das Netzwerk arbeitet weiter als Faire Metropole Ruhr. Ziel des "Netzwerks Faire Metropole Ruhr" ist es, auf dem gemeinsamen Beschluss aufzubauen. Dazu soll nicht nur die Begleitung und Beratung der bisherigen Unterzeichner gehören, sondern ein weiterer Schritt hin zu einer Fairen Metropole unternommen werden: Bis zum Jahr 2012 sollen alle Unterzeichner-Kommunen des Ruhrgebiets sowie die vier Kreise in der Region auf den Weg gebracht werden, eine Anerkennung als Fairtrade-Stadt bzw. -Kreis zu erreichen. Das Ruhrgebiet bietet dazu die einzigartige Gelegenheit, auf relativ kleinem Raum ein enges Netz an Städten und Gemeinden mit über fünf Millionen EinwohnerInnen zu erreichen und könnte mit dieser Entwicklung als Modellregion für andere Städtezusammenschlüsse auf Bundes- oder europäischer Ebene dienen.

Sozial verantwortliches Beschaffungswesen

Das Netzwerk versteht sich außerdem als politische Initiative, welche Lobbyarbeit für sozial verantwortliches Beschaffungswesen im Ruhrgebiet sowie in NRW leistet. Ein weiterer Aspekt der Arbeit ist die Vermittlung von Bildungsangeboten zu den Themen Ausbeuterische Kinderarbeit, Fairer Handel, sozial verantwortliches Beschaffen und Nachhaltiger Konsum. Hierzu gehören z.B. die Angebote der fünf regionalen KoordinatorInnen für Entwicklungspolitische Bildungsarbeit sowie die Bildungsbausteine der beteiligten Eine Welt Häuser, ebenso wie die Initiativen der Kirchen und die Arbeit der kommunalen Agendabüros.

Portrait: Manni Breuckmann

Manni Breukmann - Botschafter für die Faire Metropole Ruhr
Bild: hartplatzhelden.worldpress

Diese beinhalten z.B. Schulbesuche, Aktivitäten an außerschulischen Lernorten, wie dem KaffeeGarten Ruhr, Veranstaltungen im Rahmen der Fairen Woche 2011 und 2012, die Tour einer Multivisionsschau zum Thema oder beispielsweise die Fairen Fährten, welche besondere Standorte des Fairen Handels im Ruhrgebiet im Rahmen einer Rundreise durch die Region präsentiert. Weiterhin sollen in Kooperation mit weiteren Partnern wie z.B. dem Flower Label Programm (FLP) Bildungs- und Beratungsveranstaltungen für Beschaffungsverantwortliche aus Kommunen angeboten werden.

Bislang sind 10 Kommunen und Kreise zertifiziert, 15 weitere haben Beschlüsse gefasst und stehen vor der Verleihung des Titels. Als Botschafter für die Faire Metropole Ruhr konnte Manni Breuckmann gewonnen werden. Er setzt sich dafür ein, dass weitere Kommunen und Kreise aktive Fairtrade Town-Gemeinden werden.

Zitat Die Metropole Ruhr spielt in der Champions League der fair handelnden Regionen – Spielen Sie mit.  - Manni Breuckmann

Fairtrade Award 2012

Ein großer Erfolg für das Netzwerk ist der Gewinn des Fairtrade Awards 2012 in der Kategorie Zivilgesellschaft, der in Berlin vergeben wurde. Für den großen Einsatz, 54 Kommunen und vier Kreise des Ruhrgebiets auf den Weg zur Fairtrade-Großregion zu bringen, erhielt das Netzwerk Faire Metropole Ruhr den Fairtrade-Award Zivilgesellschaft. Als neue Plattform für den Fairen Handel hat das Netzwerk große Breitenwirkung entfaltet und bringt Akteure aus Wirtschaft, Politik und Zivilgesellschaft zusammen.

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