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Smart City Dortmund

Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Dortmund-Agentur / Stefanie Kleemann

Elektromobilität

Projekt "NOX-Block" – Dortmund erwartet Fördermittel für Ausbau der Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge

Nachricht vom 30.10.2018

500 neue Ladepunkte für Elektrofahrzeuge soll es in Dortmund geben. Dafür erwartet die Stadt Dortmund Fördermittel aus dem "Sofortprogramms Saubere Luft 2017 bis 2020" des Bundes. Einen Antrag hatte Dortmund gemeinsam mit anderen Städten und Unternehmen für das Projekt " NOX-Block" gestellt.

Der Verwaltungsvorstand hat in seiner Sitzung die Durchführung des Förderprojekts "NOX-Block -Errichtung von Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge im engen Zusammenhang mit dem Abbau bestehender Netzhemmnisse sowie dem Aufbau von Low Cost-Infrastruktur und Mobile Metering-Ladepunkten" im Rahmen des "Sofortprogramms Saubere Luft 2017 bis 2020" des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie zur Kenntnis genommen. Der Verwaltungsvorstand hat zudem die Weiterleitung der Vorlage an die politischen Gremien veranlasst.

Der Förderbescheid wurde der Stadt Dortmund bereits in Aussicht gestellt. Eine finale Förderzusage wird für Anfang Dezember erwartet.

Die Stadt Dortmund hat in den letzten Jahren eine Vorreiterrolle und Vorbildfunktion für den kommunalen Einsatz von Elektromobilität und die Schaffung der notwendigen kommunalen Rahmenbedingungen übernommen. Seit 2009 wurden gemeinsam mit Unternehmenspartnern bereits über 180 Ladepunkte flächendeckend im Stadtgebiet im öffentlichen und halböffentlichen Raum aufgebaut. Nun soll die Ladeinfrastruktur weiter ausgebaut werden.

Gemeinsam mit den Städten Schwerte und Iserlohn, der Stadtwerke Schwerte GmbH, der TU Dortmund, der Dortmunder Energie- und Wasserversorgung GmbH (DEW21), der Stadtwerke Iserlohn GmbH, der ubitricity GmbH und der Bergischen Universität in Wuppertal hatte die Stadt Dortmund daher einen Projektantrag im Rahmen des "Sofortprogramms Saubere Luft 2017 bis 2020". Nach der unverbindlichen Inaussichtstellung des Fördergebers, kann davon Ausgegangen werden, dass für das Gesamtkonsortium fast sechs Millionen Euro Fördermittel eingeworben werden können.

Smart City-Strategie

Die Grenzwerte der Stickoxidkonzentrationen in der Atemluft werden in allen deutschen Ballungsräumen nach wie vor überschritten. Besonders problematisch sind Räume, die mehrere Zentren mit starken Pendlerströmen aufweisen. Die Elektrifizierung des Pkw-Verkehrs trägt dazu bei, die lokalen Stickoxid-Emissionen zu verringern, allerdings ist die Anschaffung eines Elektrofahrzeuges unattraktiv, wenn die entsprechende Ladeinfrastruktur fehlt.

Rund 750 neue Ladepunkte sollen aufgebaut werden, rund 500 davon in Dortmund. Insbesondere Privatpersonen, die keine Lademöglichkeit auf dem eigenen Grundstück haben, und Dienstwagen, Flotten und Fuhrparks können hieraus einen Nutzen ziehen. Klares Ziel ist die Wiedererreichung der zulässigen Stickoxidwerte in den Kommunen und somit die Verbesserung der Luftqualität für deren Bewohner.

Zum Thema

Eingebettet ist das Projekt in die Smart City-Strategie der Stadt Dortmund. Die Projektkoordination wird im Chief Information Office im Amt für Angelegenheiten des Oberbürgermeisters und des Rates der Stadt Dortmund angesiedelt, wodurch die Integration in die gesamtstädtische Strategie gewährleistet wird.